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Kanzler Olaf Scholz spottet über Wüst: "Amateur im Ministerpräsidentenkostüm"

Interne Runde  

Kanzler Scholz spottet über Wüst: "Amateur im Kostüm"

14.01.2022, 12:23 Uhr | t-online

Kanzler Olaf Scholz spottet über Wüst: "Amateur im Ministerpräsidentenkostüm". Hendrik Wüst und Olaf Scholz: Die beiden Politiker sind sich derzeit offenbar nicht einig. (Quelle: t-online/political Moments / Future Image/imago)

Hendrik Wüst und Olaf Scholz: Die beiden Politiker sind sich derzeit offenbar nicht einig. (Quelle: political Moments / Future Image/imago/t-online)

Harte Worte für einen Kanzler? Olaf Scholz soll den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Wüst in einer internen Runde harsch angegangen sein. In der CDU ist man empört.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) als "Amateur im Ministerpräsidentenkostüm" bezeichnet. Nach Informationen des "Spiegel" spottete Scholz vor einigen Tagen in einer internen Runde mit Mitarbeitern über die Fähigkeiten des Christdemokraten.

Zuvor war es zwischen ihm und Wüst bei der Ministerpräsidentenkonferenz zu einer Auseinandersetzung über den Zeitplan der Impfpflicht gekommen. Scholz zeigte sich in der Sitzung irritiert über Wüsts Drängen und dessen Vorstoß, eine rasche Umsetzung förmlich einzufordern. "Sie sind hier der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz", soll der Kanzler dem Regierungschef aus Düsseldorf Teilnehmern zufolge in der Runde entgegengehalten haben.

CDU schießt zurück

"Machen Sie mal einen Vorschlag, der für alle 16 Länder funktioniert." Wüst, der sein Amt als Ministerpräsident erst Ende Oktober von Armin Laschet übernommen hatte, hat im Mai eine Landtagswahl zu bestehen.

In der CDU wurde der Kanzler für seine Äußerungen kritisiert: "So geht Respekt", merkte etwa CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak sarkastisch auf Twitter an. Der CDU-Europaabgeordnete Dennis Radtke warf Scholz "schlechten Stil" vor. Die Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer empfahl, Scholz sollte "dringend einen Gang zurückschalten."

Verwendete Quellen:
  • Spiegel-Vorabmeldung vom 14. Januar 2022

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