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AfD verliert in der Wählergunst – Linke legt zu

Von dpa
Aktualisiert am 10.09.2018Lesedauer: 1 Min.
AfD-Sprecher Jörg Meuthen mit AfD-Chef Alexander Gauland: Ihre Partei verlor zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche.
AfD-Sprecher Jörg Meuthen mit AfD-Chef Alexander Gauland: Ihre Partei verlor zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche. (Quelle: imago-images-bilder)
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Im Zuge der Diskussion über rechte Gewalt verliert die AfD Stimmen. Die Linke profitiert wohl auch von Sahra Wagenknechts neuer Sammlungsbewegung "Aufstehen".

Vor dem Hintergrund der Debatte über ein Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland verliert die AfD in der Wählergunst. Im aktuellen, am Montag veröffentlichten RTL/n-tv-Trendbarometer liegt sie bei 14 Prozent (minus 2 Prozentpunkte gegenüber der Vorwochen). Gleichzeitig legt die Linke um 2 Punkte auf 10 Prozent zu. CDU uns CSU kommen auf 31 Prozent (plus 1), SPD 16 (minus 1), Grüne 15 (minus 1) sowie die FDP 9 (plus 1).

Allerdings hatte die AfD vor einer Woche, unter dem direkten Eindruck der Ereignisse von Chemnitz, zwei Punkte zugelegt. In der sächsischen Stadt war ein 35-Jähriger erstochen worden; unter Tatverdacht stehen ein Syrer und zwei Iraker. Forsa-Chef Manfred Güllner sagte der Mediengruppe RTL: "Die AfD verliert aufgrund des sich formierenden Widerstands gegen Gewalt von rechts, die Linke profitiert vom Medienecho über Sahra Wagenknechts neue Sammlungsbewegung 'Aufstehen'".

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Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger (52 Prozent) halten das Ausmaß des Rechtsextremismus in Deutschland und die Gefahr rechtsextremer Gewalttaten für das wichtigste Thema – weitaus wichtiger als die Themen Zuwanderung, Rente und US-Präsident Donald Trump (jeweils 9 Prozent). Über die Hälfte (52 Prozent) der AfD-Anhänger ist mit dem im Grundgesetz verankerten demokratischen System nicht zufrieden; von den übrigen Wahlberechtigten sind es nur 20 Prozent. Dass die Deutschen "um ihr Land kämpfen müssen", weil Flüchtlinge Unruhe und Gewalt hereintragen, meinen 59 Prozent der AfD-Anhänger, aber nur 8 Prozent der Wahlberechtigten ohne AfD-Präferenz.

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