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Lyon: 13 Verletzte nach Explosion von Bombe – Terror-Ermittlungen

Täter auf der Flucht  

Terror-Ermittlungen: In Lyon ist eine Bombe explodiert

24.05.2019, 22:32 Uhr | dpa, AFP, rtr, job

Explosion in Lyon: Anti-Terror-Spezialisten übernehmen

In der Innenstadt der südfranzösischen Stadt Lyon hat sich in einem Geschäft eine Explosion ereignet. (Quelle: t-online.de)

Paketbombe vor Bäckerei: Aufnahmen zeigen die Stadt nach der Explosion. (Quelle: t-online.de)


Im historischen Zentrum von Lyon hat es eine Explosion gegeben. Mindestens 13 Menschen wurden verletzt. Die Anti-Terror-Spezialisten haben die Ermittlungen übernommen.

Bei der Explosion einer mutmaßlichen Paketbombe in der Altstadt der ostfranzösischen Stadt Lyon sind 13 Menschen leicht verletzt worden. Nach Behördenangaben explodierte am späten Freitagnachmittag ein Sprengsatz in einer Fußgängerzone. Laut Pariser Staatsanwaltschaft haben die Anti-Terror-Spezialisten die Ermittlungen übernommen.

Nach Angaben aus Polizeikreisen enthielt die Bombe – eine Tasche oder ein Paket – Schrauben, Nägel oder Bolzen. Sie sei vor einer Bäckerei an der Rue Victor Hugo deponiert worden, einer belebten Fußgängerzone in der Nähe des Bellecour-Platzes im Zentrum der Stadt.

Suche nach Verdächtigem auf Mountainbike

Die Polizei fahndet nun nach einem Mann. Ein etwa 30-Jähriger auf einem schwarzen Mountainbike sei zum Zeitpunkt der Explosion in der Nähe des Tatorts beobachtet worden und werde von der Polizei gesucht, verlautete aus Ermittlerkreisen. Der Verdächtige sei von einer Überwachungskamera gefilmt worden, sagte der Bürgermeister des zweiten Arrondissements von Lyon, Denis Broliquier.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach laut "Le Monde" von "einer Attacke in Lyon". Später schrieb er auf Twitter, er "denke an die Verletzten der Explosion in Lyon" sowie an ihre Familien und alle Bewohner der Stadt. "Wir sind an Ihrer Seite."
  

  
Elf der 13 Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Alle seien nur leicht verletzt, sagte Bürgermeister Broliquier. Unter ihnen sei ein achtjähriges Mädchen. "Wir sind eher erleichtert, weil es offensichtlich keine Schwerverletzten gab, aber wir wissen mit Sicherheit, dass es ein Sprengsatz war", sagte Broliquier. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa, Reuters
  • Artikel bei "Le Monde"

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