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Winter-Wetter: Glätte und Schnee halten Deutschland in Atem – aktuelle Lage


Schnee und Glätte in Deutschland – Winterdienste streiken

Von dpa, Reuters, afp, t-online, csi, lim, jse

Aktualisiert am 05.12.2023Lesedauer: 6 Min.
Hamburger Flughafen: Eurowings-Flieger kommt von Landebahn ab. (Quelle: Glomex)
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Der Winter hat Deutschland weiter im Griff: Schnee und Glatteis auf den Straßen haben bereits zahlreiche Unfälle verursacht.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für einen Großteil Deutschlands eine amtliche Glättewarnung herausgegeben, die noch bis 11 Uhr gilt. Mindestens bis zum Wochenende soll es winterlich bleiben. Alle aktuellen Nachrichten zum Wetter lesen Sie im Newsblog.

Streckensperrungen im Bahnverkehr in Baden-Württemberg

13.36 Uhr: Bahnreisende müssen wegen des Winterwetters im südlichen Baden-Württemberg weiter Einschränkungen einplanen. Zwischen dem bayerischen Lindau und Friedrichshafen bleibt der Zugverkehr voraussichtlich bis Dienstagmittag eingestellt, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte.

Im Schwarzwald wurde die Strecke von Titisee nach Seebrugg gesperrt. Es wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Auch zwischen Immendingen (Kreis Tuttlingen) und Singen (Hohentwiel) verkehrten zeitweise keine Züge. Am Dienstagmorgen war die Strecke aber wieder befahrbar.

Mehrere Verkehrsunfälle in Sachsen-Anhalt

12.52 Uhr: Wegen glatter Straßen ist es am Dienstagmorgen in Sachsen-Anhalt zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen.

Allein im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Magdeburg kam es zwischen 6.00 und 11.00 Uhr zu 26 glättebedingten Unfällen, wie die Polizei mitteilte. Zwei Menschen wurden dabei leicht verletzt.

Zahlreiche Autounfälle in Hessen - Verletzte

7.03 Uhr: Glatte Straßen haben in Hessen zu vielen Autounfällen geführt, teils auch mit Verletzten. Die Polizei in Offenbach meldete am Dienstagmorgen für Südosthessen seit Montagabend 25 Unfälle mit neun Verletzten. Dabei wurde unter anderem am Montag ein Autofahrer schwer verletzt, nachdem er mit seinem Wagen auf der glatten Straße ins Schleudern geraten war und in den Gegenverkehr rutschte. Die Polizei in Gießen sprach für Mittelhessen bis zum frühen Dienstagmorgen von 28 Unfällen, bei denen ein geschätzter Sachschaden von 150.000 Euro entstand.

Mehr Schnee und Glättegefahr in Berlin und Brandenburg

6.35 Uhr: Mit Neuschnee und Frost ist am Dienstag in Berlin und Brandenburg zu rechnen. Am Dienstagmorgen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) örtlich vor Glätte und frostigen Temperaturen zwischen minus zwei und minus sechs Grad. Tagsüber klettern die Werte nicht über den Gefrierpunkt, nur im Südwesten sind bis zu plus ein Grad möglich. Über den Tag fallen ein bis fünf Zentimeter Neuschnee, wobei der Schneefall im Südwesten und Süden nach und nach abklingt. Im Nordwesten und Westen Brandenburgs geht er örtlich in gefrierenden Regen über.

Winterliches Wochenende in NRW

11.41 Uhr: Zum Start der Weihnachtsmarktsaison erwartet der Deutsche Wetterdienst ein winterliches Wochenende. Temperaturen zwischen -2 und +1 Grad Celsius sind angesagt, während Besucher vereinzelt auf etwas Schneefall hoffen dürfen. Mehr zum NRW-Wetter am Wochenende lesen Sie hier.

Glätteunfall: Auto durchbricht Geländer im Hamburger Hafen

11.34 Uhr: Eine große Suchaktion hat am Mittwochabend ein durchbrochenes Brückengeländer am Hamburger Hafen ausgelöst. Fotos des Unfallorts zeigen das verbogene Geländer und lassen Böses vermuten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Viele Unfälle in Brandenburg wegen Schnee und Glätte

8.56 Uhr: Aufgrund von Schnee und Glätte hat es zwischen Mittwochabend und Donnerstagfrüh in den Landkreisen Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und der Prignitz 15 witterungsbedingte Unfälle gegeben, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord am Donnerstagmorgen. Obwohl sich die Autos bei einigen dieser Unfälle sogar überschlagen hätten, wurde nach Polizeiangaben niemand schwer verletzt. Mit der Auswertung der Unfälle ist die Polizei am Donnerstagmorgen beschäftigt.

25-Jährige kommt wegen Schneeverwehungen von der Fahrbahn ab

8.35 Uhr: Eine 25 Jahre alte Autofahrerin ist im Kyffhäuserkreis in Thüringen von der glatten Fahrbahn abgekommen. Sie verlor am Mittwoch aufgrund von Schneeverwehungen auf der Straße bei Sondershausen die Kontrolle über ihr Auto, welches im Graben landete, berichtete die Polizei am Donnerstagmorgen. Ein Leitpfosten und das Auto wurden beschädigt, die Fahrerin wurde nicht verletzt.

Warnstreik führt zu eingeschränktem Winterdienst

8.27 Uhr: Wegen eines Warnstreiks im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder ist es am Donnerstagmorgen zu Einschränkungen beim Winterdienst gekommen. Wie geplant, seien ab Mitternacht alle Räumfahrzeuge von staatlichen Straßenmeistereien in der Garage geblieben, teilte ein Verdi-Sprecher am Donnerstagmorgen mit.

In Hamburg und Schleswig-Holstein sei die Verkehrslage verhältnismäßig ruhig geblieben. Aus Mecklenburg-Vorpommern hieß es, es habe über Nacht und am frühen Morgen einige kleinere witterungsbedingte Verkehrsunfälle gegeben, aber deutlich weniger als am Vortag. Auch die Polizeisprecher in verschiedenen Regionen Niedersachsens bestätigten, dass die Verkehrslage in der Nacht und am frühen Morgen trotz der Streiks verhältnismäßig entspannt geblieben sei.

Neun Verletzte bei Glätteunfall – Kleinkind schwer verletzt

8.13 Uhr: Bei spiegelglatter Fahrbahn ist auf einer Bundesstraße in Schleswig-Holstein zu einem Unfall gekommen. Ein Autofahrer war zu schnell unterwegs und geriet ins Schleudern. Der Wagen kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Das Resultat ist verheerend. Mehr zu dem Unfall lesen Sie hier.

Eurowings-Flieger rutscht von Landebahn

Video | Eurowings-Flieger kommt von Landebahn ab
Quelle: Glomex

8.09 Uhr: Schrecksekunde für die Insassen eines Eurowings-Airbus in Hamburg. Nach der Landung rutschte die Maschine von der Landebahn und geriet auf einen Grünstreifen – womöglich war es auf dem Rollfeld zu glatt. Mehr zu dem Vorfall lesen Sie hier.

Unfall mit Räumfahrzeug – zwei Verletzte

6.19 Uhr: Bei einem Unfall mit einem Räumfahrzeug des Winterdienstes sind auf schneeglatter Straße in der Nähe von Anklam in Mecklenburg-Vorpommern zwei Männer leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilt, habe ein 57 Jahre alter Mann mit seinem Auto das Schiebeschild eines entgegenkommenden Räumfahrzeugs gestreift und sich daraufhin gedreht. Dabei sei er mit einem entgegenkommenden Transporter zusammengestoßen, der hinter dem Räumfahrzeug fuhr.


Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP, Reuters
  • eigene Recherche
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