• Home
  • Panorama
  • Unwetter: Hochwasser in Osteuropa bedroht auch Deutschland


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNeues Virus in China entdecktSymbolbild für ein VideoKrabbeninvasion in UrlaubsregionSymbolbild für einen TextDaniel Aminati: So starb seine SchwesterSymbolbild für einen TextProgrammänderung: RTL setzt Show abSymbolbild für einen TextTouristin auf Toilette vergewaltigtSymbolbild für einen TextOchsenknecht schaut Promis beim Sex zuSymbolbild für einen TextFrau liegt sterbend auf GehwegSymbolbild für einen TextNeue Waldbrände in UrlaubsregionSymbolbild für ein VideoHitze: Dorf taucht wieder aufSymbolbild für einen TextNeues Mercedes-SUV ist daSymbolbild für einen TextFestivalbesucher tot: Polizei hat VermutungSymbolbild für einen Watson TeaserRammstein sorgt für Zoff in MünchenSymbolbild für einen TextNervennahrung gegen Stress

Hochwasser in Osteuropa bedroht auch Deutschland

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 3 Min.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Mindestens vier Tote, tausende Evakuierte, Straßen und Felder unter Wasser: Nach tagelangen Regenfällen haben mehrere Länder Osteuropas mit Hochwasser zu kämpfen. Besonders der Pegel der Oder ist enorm gestiegen. In einigen Tagen wird die Hochwasserwelle auch in Deutschland ankommen. "Die Welle dürfte in Deutschland am Donnerstag oder Freitag Eisenhüttenstadt und Frankfurt/Oder passieren", sagte Andreas Wagner von der Meteomedia Unwetterzentrale gegenüber wetter.info.

In Polen war vor allem der Süden des Landes betroffen, in Tschechien und Ungarn waren es vor allem Gebiete im Nordosten. In Polen stieg entlang von Weichsel und Oder das Wasser an fast 100 Stellen über die kritischen Pegel. Etwa 2000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Die Regenfälle seien intensiver als bei der Jahrhundertflut 1997, sagte Innenminister Jerzy Miller nach Angaben der Nachrichtenagentur PAP. Die polnischen Behörden wollen demnächst 8000 Soldaten in das Überschwemmungsgebiet schicken.

Nicht so dramatisch wie 1997

Das in Brandenburg erwartete Oder-Hochwasser wird jedoch voraussichtlich nicht so schlimm werden wie die verheerende Flut von 1997. Das sagte die brandenburgische Umweltministerin Anita Tack von der Linkspartei. Die Prognosen der polnischen Seite zum Grenzpegel der Oder in Miedonia seien inzwischen nach unten korrigiert worden. Die Lage habe sich entspannt. Zudem seien in den vergangenen 13 Jahren in den Ausbau der Oderdeiche 220 Millionen Euro investiert worden. Für dieses Jahr sind laut Tack knapp 15 Millionen Euro eingeplant.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Selenskyjs Stabschef: Ukraine muss Krieg bis Ende Herbst beenden
Ein ukrainischer Soldat auf einem Panzer: Der Stabschef von Präsident Selenskyj hat erklärt, dass sein Land den Krieg bis Ende Herbst beenden müsste.


Aktuelle Meldungen aus der Unwetterzentrale
Wetter Aktuelle Themen im Überblick
VorhersageDas Wetter in Europa

Fluten reißen Menschen mit

Im polnischen Uniszowa bei Tarnow war eine 60 Jahre alte Frau ertrunken. In Maly Wisnicz östlich von Krakau starb ein vermutlich 45-jähriger Mann in den Fluten, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. In Krakau riss die Strömung einen acht Jahre alten Jungen samt Fahrrad fort, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP am Abend unter Berufung auf die Krakauer Polizei. Das Kind konnte nicht gerettet werden.

Todesopfer auch in Tschechien

Als vermisst galt ein Mann, der in Przyborow bei Zywiec von der Strömung des Flusses Koszarawa mitgerissen wurde. Er war in den Fluss gesprungen, um seinen Sohn zu retten, der Junge gelangte ans Ufer. In Tschechien ertrank eine 69-Jährige nur sechzig Meter von ihrem Haus in Trzynietz entfernt im Flussbett der Olsa.

Probleme mit Strom und Trinkwasser

Das Hochwasser behinderte auch den Verkehr: Nach Angaben der tschechischen Eisenbahn mussten acht Streckenabschnitte gesperrt werden. In Tschechien kam es außerdem zu Engpässen bei der Stromversorgung, in Polen mussten tausende Menschen ohne Trinkwasser auskommen. Die Gedenkstädte Auschwitz-Birkenau musste wegen des Hochwassers auf unbestimmte Zeit geschlossen werden. Die Archive und einige Ausstellungsstücke wurden aus dem Erdgeschoss in andere Etagen in Sicherheit gebracht.

Flut auf dem Weg nach Deutschland

Bislang blieb Deutschland noch von dem Hochwasser verschont. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis die Flut auch hier ankommt. "Aus Polen werden vom Oberlauf der Oder bis zu 2100 Kubikmeter Abfluss pro Sekunde gemeldet", erklärte Andreas Wagner. Zum Vergleich: Beim Rekordhochwasser im Juli 1997 registrierten die Messstationen in Eisenhüttenstadt 2530 Kubikmeter pro Sekunde.

Schifffahrt wird wohl eingestellt

"Die letztendliche Höhe der Hochwasserwelle ist derzeit noch nicht absehbar", erklärte Wagner. Momentan geht der Meteorologe davon aus, dass der Wasserstand zumindest so hoch steigt, dass die Schifffahrt eingestellt werden muss. Ob der Pegel noch weiter ansteigt, hängt von der Wetterentwicklung der nächsten Tage ab. Der maximale Wasserstand für die Schifffahrt liegt an der Oder bei 4,90 Meter. Die Alarmstufe 3 wird ab 5,30 Metern ausgerufen. Ab einem Wasserstand von sechs Metern drohen schwere Überschwemmungen von Städten und bebauten Flächen: Dann gilt die Alarmstufe 4.

Quelle: dpa, wetter.info

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
DeutschlandDie LinkeFrankfurt (Oder)PolenTschechienUngarnUnwetter
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website