• Home
  • Panorama
  • Unwetterwarnung: Schneefallgebiet breitet sich schnell aus


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f√ľr einen Text"Kegelbr√ľder": Richter f√ľhlt sich "verh√∂hnt"Symbolbild f√ľr einen TextFrau bei Politikertreffen get√∂tetSymbolbild f√ľr einen TextBericht: Lindner will bei Hartz IV sparenSymbolbild f√ľr einen TextTV-Star √ľberfuhr Sohn mit Rasenm√§herSymbolbild f√ľr einen TextUkraine fahndet nach AbgeordnetemSymbolbild f√ľr ein VideoPilot filmt Kampfeinsatz in UkraineSymbolbild f√ľr einen TextTour-Star renkt sich Schulter selbst einSymbolbild f√ľr einen TextDDR-Star hat BrustkrebsSymbolbild f√ľr ein VideoWimbledon: Die klare FavoritinSymbolbild f√ľr einen TextBVB-Star wechselt nach SpanienSymbolbild f√ľr einen TextAnsturm auf Johnny Depp in HessenSymbolbild f√ľr einen Watson TeaserHarter Vorwurf gegen Bill KaulitzSymbolbild f√ľr einen TextSpielen Sie das Spiel der K√∂nige

Tief "Daisy" ist in Deutschland angekommen

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 3 Min.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Schneest√ľrme, Versorgungsengp√§sse und Stromausf√§lle drohen Deutschland. Die Unwetterzentrale warnt weiter vor starken Schneef√§llen und einem eisigen Wind. Das Tief "Daisy" erreichte unterdessen die Republik. Es sollte landesweit chaotische Zust√§nde auf den Stra√üen, Flugausf√§lle und Zugversp√§tungen sowie starke Schneeverwehungen bringen - Winterdienste, Feuerwehren und Polizei r√ľsteten sich. Die Bundesregierung hat die deutschen Energieversorger wegen des erwarteten extremen Winterwetters gemahnt, Krisenvorsorge zu treffen.

Allein in Baden-W√ľrttemberg hat es am Freitag bei mehr als 200 Unf√§llen gekracht. Davon geschahen nach Angaben des Innenministeriums sieben auf Autobahnen, √ľber 200 auf anderen Stra√üen. Den gesamten Schaden beziffert das Ministerium auf 835.400 Euro.

Ausfälle in Übertragungsnetzen?

Angesichts der möglichen erheblichen Schneemengen seien Ausfälle in den Übertragungsnetzen nicht ausgeschlossen, heißt es in einem am Freitag bekanntgewordenen Schreiben des Wirtschaftsministeriums an die Energieversorger. "Wir gehen davon aus, dass Sie - Ihrem gesetzlichen Auftrag entsprechend - die notwendigen Vorbereitungen treffen, um möglichen Gefährdungen der Sicherheit oder Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems (...) effizient entgegen wirken zu können", heißt es in dem Papier.

Stromausfälle bereits 2005

Darin verweist das Ministerium auch auf die Stromausf√§lle nach einem heftigen Wintereinbruch im M√ľnsterland Ende November 2005. Damals fielen binnen 24 Stunden bis zu 50 Zentimeter Schnee. Unter der Last knickten dutzende Strommasten ein. 250.000 Menschen mussten tagelang ohne Strom und oft auch ohne Heizung ausharren. Nach diesen Erfahrungen hatten Bund, L√§nder, die Bundesnetzagentur sowie die Netzbetreiber eine Arbeitsgruppe Krisenvorsorge

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Thailands Prinzessin zeigt sich im Nippelkleid
Sirivannavari Nariratana: Die Prinzessin von Thailand präsentierte sich in einem kuriosen Kleid.


VorhersageDas Wetter in Europa
√úberblick Aktuelle Wetter-Themen

"Daisy" ist da

Nach Angaben der Meteomedia Unwetterzentrale haben unterdessen erste schwache Ausl√§ufer von "Daisy" Deutschland erreicht. Unter anderem kam es bei Windb√∂en der St√§rke 6 auf der Ostseeinsel Fehmarn zu Schneeverwehungen. "Die Schneef√§lle waren allerdings nicht so dramatisch", erkl√§rte Roland V√∂gtlen von Meteomedia gegen√ľber wetter.info.

Aktuelle Meldungen aus der Unwetterzentrale

B√ľrger sollten sich mit Lebensmitteln eindecken

Das Bundesamt f√ľr Bev√∂lkerungsschutz und Katastrophenhilfe r√§t den B√ľrgern, sich f√ľr mehrere Tage mit Lebensmitteln einzudecken. Ausreichend Trinkwasser, ein Medikamentenvorrat und Kerzen sollten im Haus sein, sagte der Pr√§sident des Bundesamtes, Christoph Unger. Gut w√§re auch ein Batterie-betriebenes Radio, denn im Fall eines Stromausfalls, w√§ren ja andere Kommunikationsmittel wie Fernsehen oder Computer nicht einsatzf√§hig. Auch Mobiltelefone lie√üen sich dann nicht mehr aufladen. "Die M√∂glichkeit eines Stromausfalls gibt es immer", sagte Unger.

Bereits zehn Obdachlose erfroren

Die kalten Temperaturen fordern auch immer mehr K√§lte-Tote. Nach den neuesten Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe sind bisher zehn Obdachlose im Bundesgebiet erfroren. Die Toten sind alle M√§nner im Alter zwischen 42 und 62. Viele Obdachlose starben auf offener Stra√üe: Ein 42-j√§hriger erfror hinter einem Geb√ľsch in Nettetal, ein 57-j√§hriger starb unter dem Vordach eines Kindergartens in Ulm. Andere fielen der K√§lte in verlassenen Geb√§uden zum Opfer. Die Wohnungslosenhilfe sprach sich erneut f√ľr bessere Hilfsangebote in kleinen und mittelgro√üen St√§dten aus. Dort seien die meisten K√§lte-Toten zu beklagen.

Versp√§tete Fl√ľge

Der Frankfurter Flughafen bat Passagiere, sich auf Versp√§tungen und Ausf√§lle einzustellen. Der Deutschen Bahn bereiteten die angek√ľndigten 20 Zentimeter Neuschnee keine Sorgen, sagte ein Sprecher. Problematisch k√∂nnten Verwehungen im Flachland sein. "Wenn Weichen zugeweht sind, kann kein Zug mehr fahren."

Nur K√ľsten bleiben verschont

Am Samstag werden erneut bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen. Betroffen sind laut Roland V√∂gtlen von Meteomedia vor allem Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen. Es schneie in ganz Deutschland - nur die K√ľsten blieben verschont.

Warm anziehen

Das eigentliche Problem sei jedoch nicht der Schnee, sondern der Nordost-Wind, der zum Teil st√ľrmisch auflebe. "Die Verbindung von Schnee und Wind ist schon au√üergew√∂hnlich", so V√∂gtlen. Die entstehenden Schneeverwehungen k√∂nnten zu erheblichen Behinderungen des Verkehrs f√ľhren. "Und man sollte sich warm anziehen", warnt V√∂gtlen. Temperaturen von minus zwei Grad w√ľrden bei dem Wind als bis zu minus 20 Grad empfunden.

Wetterberuhigung am Sonntag

Am Sonntag f√§llt tags√ľber wieder fast im ganzen Land neuer Schnee. Die Schwerpunkte liegen dann in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Der Wind zieht sich nach Norden zur√ľck. "In Schleswig-Holstein und an der Ostseek√ľste bleibt es zwar meist trocken, doch der Wind verfrachtet erneut den alten Schnee", sagte Unwetterexperte Andrea Wagner von Meteomedia.

Quelle: wetter.info, rf, agr

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
BundesnetzagenturBundesregierungDeutschlandEuropaFlugausfallPolizeiSchneesturmStromausfallUnwetterzentrale
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten f√ľr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website