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Auswärtiges Amt: Keine Deutschen unter den Opfern

Von afp, rtr, dpa, mja, ds

Aktualisiert am 09.01.2020Lesedauer: 3 Min.
Sanitäter der Hilfsorganisation Iranischer Halbmond an der Absturzstelle: Nach Angaben der Organisation kamen bei dem Flugzeugabsturz alle 176 Insassen der Maschine ums Leben.
Sanitäter der Hilfsorganisation Iranischer Halbmond an der Absturzstelle: Nach Angaben der Organisation kamen bei dem Flugzeugabsturz alle 176 Insassen der Maschine ums Leben. (Quelle: dpa-bilder)
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Eine neue Maschine, zuletzt vor zwei Tagen gewartet, stürzt direkt nach dem Start in Teheran ab: 176 Menschen kommen ums Leben, darunter auch Deutsche, hieß es zunächst. Nun gibt es neue Erkenntnisse.

Die Bundesregierung geht nicht davon aus, dass bei dem Flugzeugabsturz nahe Teheran Deutsche ums Leben gekommen sind. "Wir haben derzeit keine Erkenntnisse, nach denen sich deutsche Staatsangehörige unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Iran befinden", hieß es aus dem Auswärtigen Amt.

Bei dem Absturz des ukrainischen Passagierjets waren bisherigen Erkenntnissen zufolge insgesamt mehr als 170 Menschen gestorben. Das Passagierflugzeug der ukrainischen Airline MAU ist am frühen Mittwochmorgen kurz nach dem Start im iranischen Teheran abgestürzt – inmitten der jüngsten Eskalation zwischen dem Iran und den USA. Alle 167 Insassen und neun Crew-Mitglieder kamen ums Leben, darunter drei Briten, elf Ukrainer, 82 Iraner und 63 Kanadier. Zunächst hieß es, dass sich auch drei Deutsche unter den Opfern befinden würden.

Kurz nach dem Absturz schloss die iranische Luftfahrtbehörde einen terroristischen Hintergrund oder einen Angriff auf die Maschine bereits aus. Ein Triebwerk sei in Brand geraten. Die ukrainische Botschaft im Iran teilte diese Einschätzung zunächst – zog die Mitteilung auf ihrer Website später aber zurück. Offenbar wachsen die Zweifel an einer technischen Ursache für den Absturz. Irritationen gibt es auch darüber, dass der Pilot keinen Notruf absetzte.

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"Es war eines unserer besten Flugzeuge, mit einer ausgezeichneten, zuverlässigen Mannschaft", betonte der Präsident des Unternehmens, Jewgeni Dychne, sichtlich bewegt am Mittwoch in Kiew. Insgesamt waren neun ukrainische Besatzungsmitglieder an Bord. "Die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler der Besatzung ist minimal", betonte der Vizepräsident der Fluggesellschaft Igor Sosnowski.

Wo das Flugzeug genau abgestürzt ist und wie der aktuelle Ermittlungsstand ist, sehen Sie oben im Video.

Spekulationen über einen Raketenbeschuss

Der ukrainische Ministerpräsident Alexej Gontscharuk äußerte sich bei einer Pressekonferenz am Mittag zurückhaltend über die mögliche Absturzursache. "Alles, was vor einer offiziellen Schlussfolgerung verbreitet wird, ist bloße Manipulation", sagte Gontscharuk. Damit reagierte er auch auf kursierende Gerüchte, wonach eine Rakete die Boeing getroffen haben könnte.

Entsprechende Berichte verbreitete etwa die jordanische Zeitung "Al Hadath". Auch der BBC-Korrespondent im Iran, Ali Hashem, twitterte ein Video, in dem die Maschine offenbar noch im Flug brannte, bevor sie schließlich explodierte. Wie die "Daily Mail" berichtet, nährt dies Spekulationen, die Boeing-Maschine könne mit einer Militärdrohne zusammengestoßen oder absichtlich von einem solchen Gerät beschossen worden sein.

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Iranische Experten in der Luftfahrtbehörde untersuchen die Flugschreiber der Passagiermaschine. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Isna wurden die beiden Blackboxen gefunden und nun könnten die Experten die Absturzursache effektiver untersuchen. Nach CNN-Berichten lehnt die iranische Behörde allerdings die Herausgabe der Blackboxen an den Flugzeughersteller Boeing ab. Ukrainische Ermittler sollen demnach aber an den Untersuchungen beteiligt werden. Die Staatsanwaltschaft in Teheran bestätigte, dass die Überreste der 176 Passagiere in der Gerichtsmedizin seien.

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Der Absturz ereignete sich inmitten der seit langem schlimmsten Eskalation zwischen den USA und dem Iran. In der vergangenen Woche hatten die USA den hochrangigen General Ghassem Soleimani mit einem Luftschlag im Irak getötet. Die Führung in Teheran schwor Rache – und machte die Drohung in der Nacht zu Mittwoch wahr. Das iranische Militär attackierte zwei Luftwaffenstützpunkte der USA im Irak. Wie Washington darauf reagiert, ist bislang offen.

Die um kurz nach 5 Uhr Ortszeit gestartete Maschine der Airline Ukraine International Airlines (MAU) befand sich auf dem Weg von Teheran nach Kiew. Es handelte sich um eine Boeing 737-800 NG, Baujahr 2016. Nach Angaben der Airline war das Flugzeug zuletzt vor zwei Tagen gewartet worden. Es stürzte wenige Minuten nach dem Abflug ab. Der Website Flightradar24 zufolge sendete der Bordcomputer zunächst drei Minuten nach dem Start einen normalen Steigflug. Dann bricht er in einer Höhe von 7.925 Fuß (ca. 2.400 Meter) unvermittelt ab. Mehrere Airlines, darunter Air France, Emirates und Lufthansa, strichen Flüge über dem fraglichen Gebiet.

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