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Lauterbachs Impfstoffinventur zeigt Mangel auf

Von dpa
Aktualisiert am 15.12.2021Lesedauer: 3 Min.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) im Gespr├Ąch mit Justizminister Marco Buschmann und Finanzminister Christian Lindner (beide FDP).
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) im Gespr├Ąch mit Justizminister Marco Buschmann und Finanzminister Christian Lindner (beide FDP). (Quelle: Michael Sohn/POOL AP/dpa./dpa)
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Berlin/M├╝nchen (dpa) - Eine Corona-Impfstoffinventur hat nach Angaben des Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach einen Mangel f├╝r das erste Quartal 2022 ergeben. Dies habe viele ├╝berrascht. "Mich auch", sagte der SPD-Politiker in den ARD-"Tagesthemen".

Er arbeitet nach eigenen Worten bereits daran, den Mangel zu beseitigen. "Ich hoffe, dass ich da in den n├Ąchsten Tagen eine positive Botschaft ├╝bermitteln kann." Bem├╝hungen liefen ├╝ber alle Kan├Ąle, auch direkt zu Unternehmen, es m├╝sse alles EU-konform sein. "Wir m├╝ssen hier Geschwindigkeit gewinnen", sagte Lauterbach.

Frage nach der Beschaffung

Auf die Frage im ZDF-"heute journal", ob der Mangel auf ein Vers├Ąumnis des Lauterbach-Vorg├Ąngers Jens Spahn (CDU) zur├╝ckzuf├╝hren sei, sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz (GMK), der bayerische Ressortchef Klaus Holetschek (CSU), es sei jetzt nicht die Frage, wo was bestellt worden sei. "Sondern die Frage ist, wie k├Ânnen wir noch mehr beschaffen."

Der Vorsitzende der Kassen├Ąrztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sprach von einem fatalen Signal an alle, die mit vollem Einsatz die Pandemie bek├Ąmpften. "Wir haben in Deutschland gerade Rekord-Tempo beim Impfen in den Praxen erreicht, da kommt diese Nachricht", sagte Gassen "Bild" (Mittwoch). "Es ist niemandem zu erkl├Ąren, dass im Land der Impfstoffentwicklung zu wenig Impfstoff gekauft wurde."

Die Regierung treibt in der Pandemiebek├Ąmpfung als zentralen Baustein eine gro├če Impfkampagne voran. Dies liegt neben der massiven vierten Welle auch an der sich ausbreitenden, hochinfekti├Âsen Omikron-Variante. Lauterbach hatte nach seinem Amtsantritt angek├╝ndigt, sich einen ├ťberblick ├╝ber die vorr├Ątigen Impfstoffmengen zu verschaffen.

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Erleichterungen f├╝r Geboosterte

Ein Wegfall von Extra-Tests f├╝r Dreifach-Geimpfte bei Zugangsregeln nach dem Modell 2G plus soll f├╝r zus├Ątzliche Impfanreize sorgen. Auf diese Ma├čnahme hatten sich die Gesundheitsminister von Bund und L├Ąndern am Dienstagabend verst├Ąndigt. Die Erleichterungen sollen aber sp├Ątestens nach zwei Monaten ├╝berpr├╝ft werden, wie der GMK-Vorsitzende Holetschek nach den Beratungen sagte. In medizinischen und Pflege-Einrichtungen soll zum Schutz der dort besonders verwundbaren Menschen weiter auch von Geboosterten ein Test verlangt werden.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz begr├╝├čte dies. "So kann das Virus gestoppt werden, bevor es unbemerkt in die Einrichtung kommt", sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Nur leider ├╝bern├Ąhmen die Gesundheitsminister nicht die Verantwortung f├╝r die Organisation vor Ort. So laufe es wie im vergangenen Jahr. "Niemand da, der es macht", kritisierte Brysch.

An Test-Erleichterungen f├╝r dreifach Geimpfte war zuvor Kritik laut geworden. Manche Experten hielten diesen Schritt f├╝r verfr├╝ht. Lauterbach rechtfertigte ihn jedoch. "Der Verzicht auf die Testung von Geboosterten macht epidemiologisch Sinn", sagte er noch vor der Bund-L├Ąnder-Runde der Gesundheitsminister. Mit einer Auffrischimpfung habe man nur noch ein geringes Risiko, sich zu infizieren - und ein noch geringeres, dass man f├╝r andere ansteckend sei.

Booster wichtig gegen Omikron

Konkret geht es um Corona-Regeln nach dem Modell 2G plus - also wenn bei Zugang nur f├╝r Geimpfte und Genesene (2G) zus├Ątzlich ein Test verlangt wird. 2G gilt nach den j├╝ngsten Bund-L├Ąnder-Beschl├╝ssen etwa f├╝r Gastst├Ątten, Freizeit- und Kultureinrichtungen; erg├Ąnzend k├Ânnen auch noch 2G-plus-Vorgaben dazu kommen. Holetschek erl├Ąuterte, dass eine Befreiung 15 Tage nach der Booster-Impfung greifen k├Ânne.

Lauterbach sagte in der ARD, wenn Omikron in Deutschland Fu├č fassen w├╝rde, m├╝sse man an den Beschluss erneut heran. Daher sei er auf zwei Monate begrenzt. F├╝r die jetzige Delta-Welle gebe es nun aber mehr Anreize f├╝r Booster-Impfungen - und die seien das wichtigste Instrument, eine Omikron-Welle zu bek├Ąmpfen. Die verst├Ąrkende dritte Spritze soll in der Regel f├╝nf bis sechs Monate nach einer vollst├Ąndigen Grundimmunisierung gegeben werden.

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