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RKI warnt √Ąrzte vor Affenpocken in Deutschland

Von dpa
Aktualisiert am 19.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Ein Mädchen mit Affenpocken: Die Erkrankung breitet sich jetzt in Europa aus.
Ein Mädchen mit Affenpocken: Die Erkrankung breitet sich jetzt in Europa aus. (Quelle: CDC Public Health Image Library)
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In Großbritannien haben sich mehrere Menschen mit Affenpocken infiziert. Nun ruft das RKI auch Mediziner in Deutschland dazu auf, wachsam zu sein. Besonders eine Bevölkerungsgruppe sei gefährdet.

Nach mehreren F√§llen von Affenpocken bei Menschen in Gro√übritannien sensibilisiert das Robert Koch-Institut (RKI) in Deutschland √Ąrzte f√ľr die Virusinfektion.

In einem vom RKI veröffentlichten Beitrag heißt es, angesichts der Fälle im Vereinigten Königreich sollten Affenpocken auch dann bei unklaren pockenähnlichen Hautveränderungen als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden, wenn die Betroffenen nicht in bestimmte Gebiete gereist seien.

Auf diese Krankheitsanzeichen ist zu achten

In Gro√übritannien hatte sich die Zahl der erfassten F√§lle der seltenen Erkrankung nach Angaben der Gesundheitsbeh√∂rde UK Health Security Agency (UKHSA) von Montag auf sieben erh√∂ht. Verbindungen zwischen Betroffenen sind nur teilweise bekannt. Teils sei unklar, wo sich Betroffene angesteckt haben. Bei vier j√ľngst gemeldeten F√§llen handele es sich jedoch um M√§nner, die sexuellen Kontakt mit anderen M√§nnern hatten. Sie sollen sich in London angesteckt haben. Besonders M√§nner, die sexuellen Kontakt mit anderen M√§nnern haben, sollten laut RKI bei ungew√∂hnlichen Hautver√§nderungen "unverz√ľglich eine medizinische Versorgung aufsuchen".

Die erste Infektion, die Anfang Mai in Gro√übritannien bekannt geworden war, soll hingegen auf eine Ansteckung in Nigeria zur√ľckgehen. Daraufhin hatten britische Experten betont, dass die Affenpocken nicht leicht von Mensch zu Mensch √ľbertragen w√ľrden und dass das Risiko f√ľr die Allgemeinbev√∂lkerung sehr gering sei.

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Die Viruserkrankung ruft nach Angaben der UKHSA meist nur milde Symptome hervor, kann aber auch schwere Verl√§ufe nach sich ziehen. Ansteckend seien nur symptomatisch Erkrankte bei engem Kontakt. Nach UKHSA-Angaben z√§hlen zu den ersten Krankheitsanzeichen: Fieber, Kopf-, Muskel- und R√ľckenschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Sch√ľttelfrost und Ersch√∂pfung. Es k√∂nne sich ein Ausschlag entwickeln, der sich oft ausgehend vom Gesicht auf andere K√∂rperteile ausbreite. Der Ausschlag sehe je nach Phase unterschiedlich aus und k√∂nne Windpocken und Syphilis √§hneln.

Viele Menschen haben keinen Impfschutz mehr

Die Pocken des Menschen gelten seit 1980 nach einer gro√üen Impfkampagne weltweit als ausgerottet. Wie das RKI erl√§utert, haben weite Teile der Weltbev√∂lkerung mittlerweile allerdings keinen Impfschutz mehr. In Nigeria w√ľrden nun seit 2017 vermehrt Affenpockeninfektionen beim Menschen diagnostiziert ‚Äď und F√§lle in Verbindung mit Reisen dorthin vor allem im Vereinigten K√∂nigreich.

Fachleute vermuten, dass der Erreger der Affenpocken in Nagetieren zirkuliert, Affen gelten als sogenannte Fehlwirte. "Infektionen k√∂nnen durch Kontakt mit Sekreten infizierter Tiere √ľbertragen werden", hei√üt es im RKI-Bericht. √úbertragungen von Mensch zu Mensch durch Kontakte mit K√∂rperfl√ľssigkeiten oder Krusten seien mit Infektionsketten von bis zu sechs Menschen beschrieben. "Auch die sexuelle √úbertragung von Pockenviren ist m√∂glich", hie√ü es.

In einem Fachartikel von 2019 hielten drei RKI-Mitarbeiter fest: "Au√üerhalb von Afrika wurden Affenpocken bei Menschen lediglich dreimal identifiziert: im Jahr 2003 in den USA und im Jahr 2018 im Vereinigten K√∂nigreich und Israel." Die meisten Menschen ‚Äď √ľber 30 F√§lle wurden erfasst ‚Äď steckten sich demnach in mehreren US-Bundesstaaten an. In die USA sei das Virus mit dem Transport 800 kleiner S√§ugetiere aus Ghana eingeschleppt worden. Die Betroffenen sollen sich nicht direkt bei diesen Tieren angesteckt haben, sondern durch Kontakt zu Pr√§riehunden, die vor ihrem Weiterverkauf in der N√§he der ghanaischen Tiere gehalten worden waren.

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