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Nach Flugzeugabsturz 2009: Air France und Airbus müssen erneut vor Gericht


Nach Flugzeugabsturz 2009
Air France und Airbus müssen erneut vor Gericht

Von afp
Aktualisiert am 12.05.2021Lesedauer: 1 Min.
Eine Maschine der Fluggesellschaft Air France: Auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris stürzte 2009 eine der Maschinen ab. Die Passagiere hatten keine Chance.Vergrößern des BildesEine Maschine der Fluggesellschaft Air France: Auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris stürzte 2009 eine der Maschinen ab. Die Passagiere hatten keine Chance. (Quelle: Massimo Insabato/imago-images-bilder)
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Bei einem Flugzeugabsturz im Jahr 2009 sind mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Nun müssen sich die Fluggesellschaft und der Flugzeughersteller in einem neuen Verfahren vor Gericht verantworten.

Fast zwölf Jahre nach dem Absturz eines Air France-Flugs von Rio de Janeiro nach Paris mit 228 Toten wird das Verfahren neu aufgerollt: Das Pariser Berufungsgericht ordnete am Mittwoch einen neuen Prozess wegen "fahrlässiger Tötung" gegen Air France und den Flugzeughersteller Airbus an. Auch 28 Deutsche waren am 1. Juni 2009 ums Leben gekommen, als die Maschine in ein Gewitter geriet.

Im August 2019 war das Verfahren zunächst eingestellt worden. Die französische Generalstaatsanwaltschaft hält es aber für erwiesen, dass die Fluggesellschaft die Piloten trotz mehrerer Zwischenfälle nicht ausreichend auf technische Probleme bei dem Airbus A330 hinwies. In mehr als 11.000 Metern Höhe vereisten die Sensoren, sodass die Piloten keine Angaben zur Geschwindigkeit des Airbus mehr hatten.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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