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Thailand: Tropensturm "Pabuk" hat das Land weitgehend verschont

Behörden heben Warnung auf  

Tropensturm "Pabuk" hat Thailand weitgehend verschont

05.01.2019, 12:04 Uhr | dpa, AFP

Tropensturm "Pabuk" erreicht Küste von Thailand (Quelle: Screenshot Reuters)
Thailand: Zehntausende Touristen auf der Flucht

Der Tropensturm „Pabuk“ versetzt Thailand mitten in der Urlaubszeit in Angst und Schrecken. Es herrscht die höchste Alarmstufe, zehntausende Touristen haben die Region bereits verlassen. (Quelle: t-online.de)

Tropensturm "Pabuk": In Thailand sind zehntausende Touristen auf der Flucht. (Quelle: t-online.de)


Die Angst war groß vor Tropensturm "Pabuk", aber Thailand ist glimpflich davongekommen. Die Schäden halten sich in Grenzen und auf Koh Samui läuft schon der Flugbetrieb wieder an.

Thailand hat den Tropensturm "Pabuk" ohne die befürchteten schlimmen Schäden überstanden. Der Sturm zog mit heftigen Böen und starkem Regen über mehrere Urlauberinseln wie Koh Samui hinweg, wo sich derzeit auch zahlreiche deutsche Touristen aufhalten. Im Gegensatz zu den ersten Befürchtungen hielten sich die Auswirkungen jedoch in Grenzen. In manchen Orten wurden Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt. Zudem gab es Überschwemmungen.

Am Samstag hob die thailändische Wetterbehörden ihre Sturmwarnung offiziell wieder auf. "Pabuk" gilt jetzt nur noch ein tropisches Tiefdruckgebiet. Der Flughafen von Koh Samui nahm seinen Betrieb wieder auf. Auch die Fähren, auf die viele Urlauber angewiesen sind, sollten im Lauf des Wochenendes wieder verkehren. Wegen des Sturms war auf der Insel am Freitagnachmittag stundenlang der Strom ausgefallen.

"Pabuk" weckte große Befürchtungen

Die Wetterfront bewegte sich am Samstag mit heftigen Regenfällen weiter Richtung Westen. Insgesamt hatten seit vergangener Woche im Süden Thailands annähernd 30.000 Menschen ihre Unterkünfte verlassen müssen. Die Behörden hatten zunächst mit dem Schlimmsten gerechnet. Anfangs wurde befürchtet, dass "Pabuk" ähnlich zerstörerisch werden könnte wie der Tropensturm "Harriet" 1962. Damals kamen in Thailand fast tausend Menschen ums Leben.

"Pabuk" war der erste Tropensturm seit drei Jahrzehnten, der die Region außerhalb der Monsunzeit heimsucht. Nach Angaben von Meteorologen hatte er am Freitagmorgen (Ortszeit) noch an Stärke zugenommen und erreichte eine Geschwindigkeit von 75 Stundenkilometern, die Wellen waren bis zu fünf Meter hoch. Alle Schiffe mussten an Land bleiben, drei Regionalflughäfen – Surat Thani, Nakhon Si Thammarat und Koh Samui – blieben geschlossen. Allein auf der für ihre Vollmondpartys bekannten Urlauberinsel Koh Phangan saßen nach Behördenangaben zehntausend Touristen fest. Die Strände waren leer, rote Fahnen wiesen auf das Badeverbot hin.

Zehntausende flohen vor dem Sturm

Auf dem Festland in den Provinzen Nakhon Si Thammarat und Surat Thani waren wegen umgestürzter Bäume und Strommasten zahlreiche Haushalte ohne Strom. Hunderte Menschen fanden in Notunterkünften Unterschlupf. "Ich bin besorgt, weil mein Haus unter Wasser stand, als ich ging. Ich weiß nicht, in welchem Zustand es jetzt ist", sagte der Dorfbewohner Preach Kongthep, der in der Stadt Nakon Si Thammarat Zuflucht suchte.

Seit Silvester waren bereits zehntausende Touristen vor "Pabuk" von den Urlaubsinseln geflohen. Dort herrscht zurzeit Hochsaison. Am Samstagvormittag sollte "Pabuk" sich über der Andamanensee weiter abschwächen, an der die beliebten Urlaubsorte Phuket und Krabi liegen.

Sturm fordert zwei Menschenleben

In der Provinz Pattani nahe der Grenze zu Malaysia kam am frühen Freitagmorgen ein Fischer ums Leben, als sein Boot auf der Rückkehr zum Hafen von den Sturmwellen erfasst wurde. Ein Besatzungsmitglied wurde vermisst. Bereits am Mittwoch war auf Koh Samui ein russischer Tourist ertrunken, nachdem er mit seiner Familie trotz Badeverbots schwimmen gegangen und von der starken Strömung ins Meer gezogen worden war.



Thailands Wirtschaft hängt stark vom Tourismus ab. In diesem Jahr rechnet das südostasiatische Königreich mit einer Rekordzahl von 40 Millionen Besuchern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa

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