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USA: Mindestens 25 Tote durch Tornado in Bundesstaat Tennessee

US-Bundesstaat Tennessee  

Mindestens 25 Tote durch Tornado in den USA

04.03.2020, 00:42 Uhr | dpa

USA: Mindestens 25 Tote durch Tornado in Bundesstaat Tennessee. Verwüstungen im US-Bundesstaat Tenneessee: Bei heftigen Tornados sind in Tennessee mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. (Quelle: Reuters)

Verwüstungen im US-Bundesstaat Tenneessee: Bei heftigen Tornados sind in Tennessee mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. (Quelle: Reuters)

In den USA ist ein heftiger Wirbelsturm über den Bundesstaat Tennessee hinweggefegt – mindestens 25 Menschen kamen dabei ums Leben. US-Präsident Trump kündigte seinen Besuch im Katastrophengebiet an.

Im US-Bundesstaat Tennessee sind infolge eines Tornados mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen und schwere Sachschäden entstanden. "Das ist ein tragischer Tag in unserem Staat", sagte der Gouverneur von Tennessee, Bill Lee, am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Nashville. "Die Zerstörung ist herzzerreißend." 25 Todesopfer seien inzwischen bestätigt worden. Die Zahl der Verletzten war zunächst unklar. Der örtliche Katastrophenschutz erklärte, bei rund 70.000 Menschen in der Stadt Nashville und in angrenzenden Gebieten sei der Strom ausgefallen.

Die ganze Nation trauere nach dem "sehr schrecklichen" und "teuflischen" Tornado mit den Betroffenen, sagte US-Präsident Donald Trump. Er werde das Katastrophengebiet in dem südöstlichen Bundesstaat am Freitag besuchen, erklärte Trump in Washington. Die Regierung werde auch beim Wiederaufbau helfen, versprach er. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, erklärte, sie danke den Einsatzkräften und bete für jene, die noch vermisst würden.

Lee sagte, Rettungskräfte seien in den betroffenen Gebieten in der Stadt Nashville und Umgebung in vollem Einsatz. Der Notstand wurde ausgerufen und vier Notunterkünfte eröffnet.

Mehrere Menschen gelten noch als vermisst

Der örtliche Fernsehsender WKRN sprach von Dutzenden Verletzten. Trump sprach von "vielen" Verletzten. Viele Häuser und Gebäude waren schwer beschädigt und viele Bäume umgeknickt. Auch Straßen und Brücken seien beschädigt worden, erklärte der Katastrophenschutz. Die Behörde ermahnte Anwohner, beschädigte Gebäude nicht zu betreten.

Ein Polizeisprecher des Bezirks Putnam sagte im Gespräch mit WKRN, Beamte gingen in den am schwersten betroffenen Gebieten von Haus zu Haus, um Anwohnern in Not zu helfen. Mehrere Menschen galten noch als vermisst. Der Sturm war in der Nacht über die Gebiete hinweggezogen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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