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HauptverdÀchtiger wurde mit Haftbefehl gesucht

Von dpa, pdi, sth

Aktualisiert am 31.10.2018Lesedauer: 3 Min.
Eine Straße im Industriegebiet im Freiburger Norden: Dort ist eine 18-JĂ€hrige nach einem Disko-Besuch vergewaltigt worden.
Eine Straße im Industriegebiet im Freiburger Norden: Dort ist eine 18-JĂ€hrige nach einem Disco-Besuch vergewaltigt worden. (Quelle: Patrick Seeger/dpa-bilder)
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Wieder ein schweres Verbrechen in Freiburg: Nach der Vergewaltigung einer 18-JĂ€hrigen sitzen acht MĂ€nner in U-Haft. Nun wurde bekannt: Gegen einen der MĂ€nner lag bereits ein Haftbefehl vor.

Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer 18-JĂ€hrigen in Freiburg haben die Ermittler nĂ€here Angaben zu einem der VerdĂ€chtigen gemacht. Gegen ihn habe bereits vor der mutmaßlichen Straftat ein Haftbefehl vorgelegen, der aber nicht vollzogen werden konnte. Sein Aufenthaltsort zu dem Zeitpunkt nicht sicher gewesen sei, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Freiburg mit.

Das Fahndungsdezernat sei dann eingeschaltet worden. Der Haftbefehl sei am 21. Oktober vollstreckt worden. Wegen welcher Straftat der Haftbefehl vorlag, ließen die Ermittler offen. ZunĂ€chst waren ermittlungstaktische GrĂŒnde fĂŒr die Verzögerung angegeben worden. Zuvor hieß es, der Haftbefehl sei aus ermittlungstaktischen GrĂŒnden nicht vollzogen.

Ermittlungen werden fortgesetzt

In der Nacht zum 14. Oktober soll eine junge Frau nach einem Disco-Besuch von mehreren MĂ€nnern vergewaltigt worden sein. Acht MĂ€nner sitzen in Untersuchungshaft – sieben Syrer im Alter von 19 bis 29 Jahren und ein 25 Jahre alter Deutscher. Der Mann, gegen den bereits der Haftbefehl vorlag, soll mit der 18-JĂ€hrige die Disco verlassen haben.


TĂŒbingens grĂŒner OberbĂŒrgermeister Boris Palmer forderte, die Bewegungsfreiheit von gewaltbereiten Asylbewerbern mit einer Wohnsitzauflage in entlegenen und "sicheren Landeseinrichtungen" weitgehend einzuschrĂ€nken.

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Der "Spurwechsel raus aus den StĂ€dten" greift laut Palmer dann, wenn Polizei, Ordnungsbehörden und Sozialarbeiter vor Ort Kenntnis von FlĂŒchtlingen haben, die wiederholt Gewaltbereitschaft zeigten, aber keine Integrationsanstrengungen. "Dann kann die jeweilige Kommune einen Antrag beim Land auf Erlass einer Wohnsitzauflage in einer staatlichen Einrichtung stellen. Das Instrument existiert bereits, das erfordert also keine GesetzesĂ€nderung", fĂŒhrte Palmer aus.

Boris Palmer, GrĂŒner OberbĂŒrgermeister in TĂŒbingen: Palmer fordert, dass gewaltbereite Asylbewerber außerhalb von StĂ€dten unergebracht werden.
Boris Palmer, GrĂŒner OberbĂŒrgermeister in TĂŒbingen: Palmer fordert, dass gewaltbereite Asylbewerber außerhalb von StĂ€dten unergebracht werden. (Quelle: imago-images-bilder)

Womöglich noch mehr TÀter

Die Beamten hoffen auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Mögliche Zeugen der Tatnacht zum 14. Oktober sollten sich melden. Nach der Tat, die sich nach einem Disco-Besuch ereignete, wurden nach und nach acht MÀnner verhaftet. Die "Bild"-Zeitung berichtete am Samstag, dass bis zu 15 TÀter beteiligt gewesen sein könnten.

Das 18-jÀhrige Opfer hatte den Angaben zufolge in einer Freiburger Diskothek mit einer Freundin gefeiert und ein GetrÀnk von einem unbekannten Mann erhalten. Gegen Mitternacht habe die Frau den Club mit dem Mann verlassen.

Durch eine unbekannte Substanz, die dem GetrĂ€nk beigemischt wurde, sei sie wehrlos gewesen, berichtete die Polizei. Art, Umfang und Ursache einer Beeinflussung sind Gegenstand laufender Ermittlungen. In einem nahen GebĂŒsch kam es dann nach Angaben des Opfers zu einem sexuellen Übergriff durch einen der mutmaßlichen TĂ€ter. Nach ihm sollen sich auch die anderen MĂ€nner an der Frau vergangen haben.

"Abscheuliche Tat"

Die am Opfer gefunden Spuren, Vernehmungen und verdeckte Maßnahmen fĂŒhrten die Ermittler zur Festnahme der acht MĂ€nner. Diese waren den Behörden wegen anderer Straftaten bereits bekannt, hieß es. Die meisten von ihnen lebten in FlĂŒchtlingsunterkĂŒnften in und um Freiburg. Ob sie sich zu den VorwĂŒrfen geĂ€ußert haben, wollten die Ermittler der "EG Club" zunĂ€chst nicht sagen.

Baden-WĂŒrttembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte: "Wenn sich die TatvorwĂŒrfe auch nur ansatzweise bestĂ€tigen, haben wir es mit einer abscheulichen Tat zu tun, die niemanden kalt lĂ€sst."

Das als linksliberal geltende Freiburg war schon nach dem Mord an einer Studentin vor rund zwei Jahren in die Schlagzeilen geraten. Ein junger FlĂŒchtling war daraufhin festgenommen und im MĂ€rz verurteilt worden. Die damalige Tat sowie weitere Verbrechen in der Region hatten eine Debatte ĂŒber die deutsche FlĂŒchtlingspolitik ausgelöst.

SicherheitsgefĂŒhl der Menschen

Das SicherheitsgefĂŒhl der Menschen in Freiburg wurde durch die Verbrechen zuletzt deutlich beeintrĂ€chtigt. Dies zu verbessern, soll weiter Ziel von Polizei und Politik sein, wie der parteilose OberbĂŒrgermeister Martin Horn sagte. Straftaten wie diese seien nicht zu tolerieren. "Wir setzen darauf, dass Freiburg, wie bisher auch, kĂŒhlen Kopf bewahren wird", sagte eine FlĂŒchtlingshelferin am Samstag.


Die sicheren Landeseinrichtungen – mit Übermacht an Security und starker PolizeiprĂ€senz – sollten laut Palmer nicht zu groß sein, damit die Probleme sich beherrschen lassen. Sie sollten in entlegenen Gegenden sein, wo keine nĂ€chtliche Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr existiere.

"In den sicheren Landeseinrichtungen könnten die Asylverfahren ruhig beendet und die Abschiebungen vorbereitet und durchgefĂŒhrt werden, ohne zu riskieren, dass in diesem Zeitraum schwere Straftaten zu beklagen sind", erklĂ€rte Palmer auf seiner Seite.

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