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England: Beifahrer quetscht Jungen im Fußraum ein

Weil er schrie  

Beifahrer quetscht Jungen im Fußraum ein

17.01.2019, 16:39 Uhr | sth, t-online.de

England: Beifahrer quetscht Jungen im Fußraum ein. Drei Tage im Koma: Für Alfie kam die Rettung zu spät. (Symbolfoto) (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

Drei Tage im Koma: Für Alfie kam die Rettung zu spät. (Symbolfoto) (Quelle: Patrick Pleul/dpa)

Ein drei Jahre alter Junge wurde auf einem Auto-Rücksitz in London eingeklemmt. Wenige Tage später starb er im Krankenhaus. Nun stehen seine Mutter und ihr Partner vor Gericht.

Wer die Medienberichte aus dem Zentralen Strafgerichtshof in London liest, dem läuft ein kalter Schauer über den Rücken. Dort standen diese Woche eine 23 Jahre alte Mutter und ein 25 Jahre alter Mann vor Gericht. Ihnen wurde der Totschlag an Alfie vorgeworfen, dem drei Jahre alten Sohn der Angeklagten.

Der Junge lag im Fußraum

Was in diesem Auto am 1. Februar passiert sein soll, ist für Eltern kaum vorstellbar. Ein Paar war mit dem Sohn und zwei Freunden zum Shopping gefahren. Als sie sich auf den Rückweg machen wollten, soll sich der Partner von Alfies Mutter auf den Beifahrersitz gesetzt haben.

Den Jungen hatte man im hinteren Fußraum untergebracht, da bereits vier Erwachsene im Auto saßen. So berichtete es später die britische Polizei. Dennoch soll der Partner von Alfies Mutter den Sitz zwei Mal nach vorne und hinten bewegt haben. Damit habe er laut Angaben der Behörden den Dreijährigen zum Schweigen bringen wollen.

Alfie quängelte und flehte

Alfie habe flehend nach seiner Mutter gerufen, sagte der Fahrer des Wagens bei seiner Vernehmung laut "BBC". Doch irgendwann sei es dann ruhig gewesen. Erst bei der Ankunft stellte sich heraus, dass Alfie inzwischen regungslos im Fußraum lag. Rettungskräfte brachten das Kind schwer verletzt in ein Londoner Krankenhaus, doch für eine Rettung war es zu spät. Alfie starb drei Tage später, als die Ärzte die Geräte abschalteten.
 


Seine Mutter und ihr Lebensgefährte müssen sich nun wegen Totschlags verantworten, ein Urteil wird Mitte Februar erwartet. Während der Ermittlungen versuchten beide die Tat zu verheimlichen. Als die Mutter aussagen wollte, habe sie der Lebensgefährte laut einem Bericht des "Daily Standard" bedroht. 

Verwendete Quellen:

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