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Millionärsfrau entführt – nun gibt es eine Lösegeldforderung

Monate kein Lebenszeichen  

Millionärsfrau entführt – nun gibt es eine Lösegeldforderung

24.01.2019, 19:57 Uhr | dpa, jmt

Millionärsfrau entführt – nun gibt es eine Lösegeldforderung. Anne-Elisabeth Falkevik Hagen: Die Frau eines der reichsten Männer Norwegens ist seit Ende Oktober verschwunden. (Quelle: dpa/Norwegian Police/NTB Scanpix)

Anne-Elisabeth Falkevik Hagen: Die Frau eines der reichsten Männer Norwegens ist seit Ende Oktober verschwunden. (Quelle: Norwegian Police/NTB Scanpix/dpa)

Kein Lebenszeichen von Anne-Elisabeth Falkevik Hagen, doch nun fordern Unbekannte offenbar viel Geld. Die Polizei geht mit Details zur Entführung an die Öffentlichkeit.

Die Familie einer entführten norwegischen Millionärsfrau hat eine Nachricht von den mutmaßlichen Entführern erhalten. Familienanwalt Svein Holden sagte in einer Pressekonferenz, am Mittwoch vergangener Woche hätten sich diejenigen bei den Angehörigen von Anne-Elisabeth Falkevik Hagen gemeldet, die laut eigenen Angaben die 68-Jährige in ihrer Gewalt haben. 

Kommunikation über digitale Plattform

Sie hätten jedoch keine Beweise dafür geliefert, dass die Frau am Leben sei. Trotzdem werde die Botschaft als Zeichen gewertet, dass sie lebe. Kommuniziert worden sei über eine digitale Plattform, der Kontakt sei dadurch sehr eingeschränkt gewesen. Die Familie wünsche sich einen anderen – und besseren – Kommunikationsweg.

Anne-Elisabeth Falkevik Hagen gilt seit dem 31. Oktober als verschwunden. Die Polizei ging von Anfang an von einer Entführung aus, mit ihren Informationen dazu aber erst am 9. Januar an die Öffentlichkeit. Seitdem sind Hunderte Tipps bei der Polizei eingegangen. Der Polizei zufolge gab es eine Lösegeldforderung in einer Kryptowährung, laut Medienberichten in Höhe von neun Millionen Euro.


Der Ehemann der 68-Jährigen, der Investor Tom Hagen, zählt zu den 200 reichsten Menschen Norwegens. Sein Nettovermögen wird auf 1,7 Milliarden Kronen (rund 175 Millionen Euro) geschätzt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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