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Offenbach in Hessen: Frau starb durch Schuss in den Hals – Täter auf der Flucht

Mord in Offenbach  

Frau starb durch Schuss in den Hals – Täter flüchtig

10.05.2019, 18:55 Uhr | dpa

Offenbach in Hessen: Frau starb durch Schuss in den Hals – Täter auf der Flucht . Einschussloch im Fenster des Fahrzeugs des Opfers: Die Frau saß in Offenbach in ihrem Auto, als sie erschossen wurde. (Quelle: dpa/Rafael Bujotzek/InZwischenZeit:Filme)

Einschussloch im Fenster des Fahrzeugs des Opfers: Die Frau saß in Offenbach in ihrem Auto, als sie erschossen wurde. (Quelle: Rafael Bujotzek/InZwischenZeit:Filme/dpa)

Eine Frau ist am frühen Donnerstagabend in der Nähe der Offenbacher Innenstadt erschossen worden. Das Auto des Täters wurde später sichergestellt, der Fahrer ist auf der Flucht.

Eine 44 Jahre alte Frau ist in ihrem Auto in der Offenbacher Innenstadt erschossen worden. Die Polizei suchte nach der Tat vom Donnerstagabend nach einem 42-jährigen Mann, wie die Ermittler am Freitag mitteilten. Täter und Opfer hätten sich gekannt und es habe sich um eine gezielte Tat gehandelt, sagte ein Polizeisprecher.

"Der Täter wusste, dass sich die Frau dort aufhalten würde", so der Sprecher. Bis Freitagnachmittag war der Mann, auf dessen Spur die hessische Polizei im Zuge ihrer Ermittlungen kam, noch flüchtig. Die 44-Jährige parkte den Angaben zufolge am Straßenrand und wartete auf ihr Kind.

Tödlicher Schuss in den Hals

Von einer klassischen Beziehungstat sei nicht auszugehen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der 42-Jährige sei eher mit der Schwester des Opfers bekannt gewesen, inwieweit er die 44-Jährige kannte, müsse noch ermittelt werden. Die Obduktion habe ergeben, dass die Frau an einem Schuss in die Halsregion starb.

Der 42-Jährige feuerte den Angaben zufolge aus einem geliehenen grauen Auto mit Offenbacher Kennzeichen auf die in Frankfurt wohnende Frau. Ob der Täter alleine im Auto saß oder Komplizen hatte, werde noch ermittelt. Anhaltspunkte, dass sich die Tat im Rockermilieu abspiele, gebe es nicht, sagte der Polizeisprecher. Eine Zeugin der Tat habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
 

 
Die Frau erlag den Angaben zufolge in einem Rettungswagen ihren schweren Verletzungen. Sie wollte ihr Kind abholen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das Auto des Täters stellte die Polizei wenig später in der Nähe sicher, um ihn auf Spuren zu untersuchen. Auch der Wagen der Frau mit Einschussloch auf der Fahrerseite wurde sichergestellt. Die Polizei suchte nach weiteren Zeugen der Tat.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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