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Kind vor ICE gestoßen in Frankfurt: Habte A. war bereits in Schweiz in Behandlung

Nach Mordfall in Frankfurt  

Experte soll Gutachten über Habte A. erstellen

02.08.2019, 09:23 Uhr | dpa

 (Quelle: Reuters)
Mutmaßlicher Mörder von Frankfurt soll kürzlich Nachbarin bedroht haben

Einem Eritreer wird vorgeworfen einen achtjährigen Jungen vor einen ICE gestoßen zu haben. Der Junge kam dabei ums Leben. Zuvor soll der 40-Jährige eine Nachbarin bedroht und seine Frau und seine drei Kinder eingesperrt haben. (Quelle: Reuters)

Mordfall in Frankfurt: Mutmaßlicher Mörder soll kürzlich seine Nachbarin bedroht haben. (Quelle: Reuters)


Nach dem schrecklichen Mordfall in Frankfurt soll ein psychiatrisches Gutachten über den mutmaßlichen Täter erstellt werden. Er war bereits in der Schweiz in Behandlung. 

Nach der tödlichen ICE-Gleisattacke im Frankfurter Hauptbahnhof soll ein Sachverständiger beauftragt worden sein, mit dem tatverdächtigen Habte A. ein psychiatrisches Gespräch zu führen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag.

Der 40-Jährige, ein dreifacher Familienvater, sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Der Mann steht unter dringendem Verdacht, am Montag eine ihm unbekannte Frau und ihren Sohn vor einen einfahrenden ICE gestoßen zu haben. Die 40 Jahre alte Mutter konnte sich retten, ihr Sohn wurde vom Zug überrollt und getötet.
 

 
Der Eritreer, der seit 2006 in der Schweiz lebte, war vor einigen Tagen nach Frankfurt gekommen. Laut Züricher Polizei war er in diesem Jahr in psychiatrischer Behandlung. Unterdessen hatte ein Frankfurter zur Unterstützung der Familie des Jungen eine Online-Spendenkampagne gestartet. Dort waren bis Donnerstagmittag mehr als 25.000 Euro zusammengekommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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