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USA: Witwe friert offenbar Ehemann ein – und kassiert Rente

Es geht um 177.000 Dollar  

USA: Witwe friert offenbar Ehemann ein – und kassiert Rente

19.12.2019, 20:15 Uhr | dpa

USA: Witwe friert offenbar Ehemann ein – und kassiert Rente. Ein Tiefkühler (Symbolfoto): Die Frau soll den Tod ihres Mannes nicht verursacht haben. (Quelle: imago images)

Ein Tiefkühler (Symbolfoto): Die Frau soll den Tod ihres Mannes nicht verursacht haben. (Quelle: imago images)

Mehr als zehn Jahre lang soll eine Frau in den USA den Tod ihres Mannes geheim gehalten haben. In dieser Zeit kassierte sie weiter Leistungen ab. Polizisten fanden den Toten nun zufällig in einer Gefriertruhe. 

Eine Witwe soll im US-Bundesstaat Utah zehn Jahre lang die Leiche ihres Mannes in einer Tiefkühltruhe aufbewahrt und so stillschweigend mehr als 170.000 US-Dollar an staatlichen Leistungen für Kriegsveteranen erschlichen haben. Diesem Verdacht geht die Polizei in der Stadt Tooele nach. Ein Polizeisprecher sagte, am 22. November sei zunächst die Seniorin tot in ihrer Wohnung gefunden worden, nachdem sie mehrere Tage nicht mehr gesehen worden sei. Eher zufällig entdeckten die Polizisten dann den toten Ehemann in der Tiefkühltruhe.

Es gebe Hinweise, wonach der Mann zwischen Februar und März 2009 nach schwerer Krankheit gestorben sei, sagte der Sprecher. Die Ermittler hätten in der Wohnung ein notariell beglaubigtes und auf Dezember 2008 datiertes Schreiben gefunden, das von dem Toten stammen soll. Darin stehe, dass die Frau nicht verantwortlich für seinen Tod sei.

Mittlerweile habe sich herausgestellt, dass das Kriegsveteranenministerium bis zum Tod der Frau weiter Leistungen an ihren Ehemann gezahlt habe, den die Behörde noch am Leben wähnte. Nach vorläufigen Angaben könnte sich die zu unrecht ausgezahlte Summe auf 177.000 US-Dollar belaufen. Ein abschließender Bericht des Ministeriums dazu stehe noch aus, sagte der Polizeisprecher. Medienberichten zufolge wird zudem geprüft, ob die Witwe auch für ihren Mann gedachte Sozialversicherungsleistungen bezog.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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