HomePanoramaKriminalität

USA: Attentäter von Charleston geht gegen Todesurteil vor


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextPro-Putin-Protest bei Baerbock-AuftrittSymbolbild für einen Text1. FC Nürnberg wirft Trainer rausSymbolbild für einen TextIran: Sicherheitskräfte greifen Uni anSymbolbild für einen TextStirbt das Schaltgetriebe bald aus?Symbolbild für einen Text2.000 Polizisten umstellen KleinstadtSymbolbild für einen TextPrinzessin Marie kritisiert royale ÄnderungSymbolbild für ein VideoKuhherde zieht Wildschwein aufSymbolbild für einen TextOscar-Star Sacheen Littlefeather ist totSymbolbild für einen TextReal Madrid patztSymbolbild für einen TextMercedes überschlägt sich auf AutobahnSymbolbild für einen Watson TeaserDrama in Show: RTL schreitet ein

Attentäter von Charleston geht gegen Todesurteil vor

Von afp
Aktualisiert am 30.01.2020Lesedauer: 1 Min.
Dylann Roof, der Todesschütze in Charleston:Seine Anwälte warfen dem Gericht darüber hinaus vor, auf eine Anhörung von Experten verzichtet zu haben, um den Prozess rasch vorantreiben zu können.
Dylann Roof, der Todesschütze in Charleston:Seine Anwälte warfen dem Gericht darüber hinaus vor, auf eine Anhörung von Experten verzichtet zu haben, um den Prozess rasch vorantreiben zu können. (Quelle: imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der Todesschütze von Charleston geht nun gegen sein Todesurteil in Berufung. Der Grund: Sein Geisteszustand sei nicht ausreichend berücksichtigt worden.

Der Attentäter von Charleston, der 2015 in einer US-Kirche neun Schwarze getötet hat, geht gegen seine Verurteilung zum Tode vor. Im Prozess gegen den zum Tatzeitpunkt 22 Jahre alten Dylann Roof sei dessen Geisteszustand nicht berücksichtigt worden, argumentierten seine Anwälte in ihrem bei Gericht eingereichten Berufungsantrag. Der Angeklagte habe sich selbst verteidigen dürfen, obwohl bei ihm Schizophrenie, Autismus, Angstzustände und Depressionen diagnostiziert worden seien.

Der rassistisch motivierte Attentäter hatte demnach eine Verteidigung damals abgelehnt, damit seine psychologischen Störungen nicht ans Licht kommen. Er habe sich zudem gegen die Anhörung von Zeugen ausgesprochen, weil er davon ausgegangen sei, dass "weiße Nationalisten ihn nach einem Rassenkrieg aus dem Gefängnis befreien würden", hieß es in dem Berufungsantrag.

Seine Anwälte warfen dem Gericht darüber hinaus vor, auf eine Anhörung von Experten verzichtet zu haben, um den Prozess rasch vorantreiben zu können. Die Staatsanwaltschaft habe ihn als "berechnenden Killer ohne Anzeichen einer Geisteskrankheit" dargestellt.

Roof hatte sich am 17. Juni 2015 in einer Kirche in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina unter die Teilnehmer einer Bibelstunde gemischt und den Pastor und acht Gemeindemitglieder getötet. Er wurde von einem Bundesgericht in 33 Anklagepunkten schuldig gesprochen und im Januar 2017 zum Tode verurteilt.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Auto fährt in Bushaltestelle: Mindestens vier Tote in Bratislava
Justiz & Kriminalität
Kriminalfälle




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website