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Dänemark und Frankreich: Polizei nimmt 13 mutmaßliche Dschihadisten fest

In Dänemark und Frankreich  

Polizei nimmt 13 mutmaßliche Dschihadisten fest

27.04.2021, 19:48 Uhr | AFP

Dänemark und Frankreich: Polizei nimmt 13 mutmaßliche Dschihadisten fest. Zwei französische Polizeibeamte: In Frankreich und Dänemark konnten die Sicherheitsbehörden 13 mutmaßliche Islamisten festnehmen (Symbolfoto). (Quelle: imago images/Aurelien Morissard)

Zwei französische Polizeibeamte: In Frankreich und Dänemark konnten die Sicherheitsbehörden 13 mutmaßliche Islamisten festnehmen (Symbolfoto). (Quelle: Aurelien Morissard/imago images)

Gleich in zwei Ländern kann die Polizei mehrere mutmaßliche Extremisten festnehmen. Sie sollen zum Teil in Verbindung zur Terrororganisation Islamischer Staat stehen.

In Frankreich und Dänemark sind 13 mutmaßliche Dschihadisten festgenommen worden. Wie am Dienstag von den französischen Justizbehörden zu erfahren war, wurden in Frankreich sieben Männer zwischen 28 und 48 Jahren festgenommen, die einen tschetschenischen Hintergrund haben sollen. In Dänemark nahm die Polizei nach eigenen Angaben sechs Verdächtige zwischen 27 und 35 Jahren fest, die der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) beigegetreten sein oder den IS finanziell unterstützt haben sollen.

Von den in Frankreich festgenommenen Männern stammten den Angaben zufolge sechs aus Russland und einer aus Georgien. Sechs Festnahmen erfolgten im Departement Bas-Rhin im Osten Frankreichs, eine im Departement Puy-de-Dôme im Zentrum des Landes. Den Festgenommenen wird eine "terroristische Verschwörung" und die "Finanzierung des Terrorismus" zur Last gelegt.

Ausbildung in Syrien

In Dänemark wurden zwei Verdächtige in der Hauptstadt Kopenhagen und vier weitere in der Region Aarhus im Westen festgenommen. Zwei der Verdächtigen, die 29 und 30 Jahre alt sind, sollen im Jahr 2014 nach Syrien gereist sein, wo sie laut Polizei vom IS rekrutiert wurden. Vier der Verdächtigen sollen den IS mit Finanzmitteln unterstützt haben.

Nach den Erkenntnissen des dänischen Geheimdienstes PET verließen 160 Menschen Dänemark, um sich an den Kämpfen in Syrien oder im Irak zu beteiligen. Rund ein Drittel von ihnen wurden in dem Konflikt getötet, 32 halten sich noch im Konfliktgebiet auf und etwa die Hälfte sind nach Dänemark zurückgekehrt oder haben sich in einem anderen Land niedergelassen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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