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Schüsse in Oslo/Norwegen: Frau auf offener Straße getötet

Ermittlungen in Norwegen  

Frau auf offener Straße in Oslo erschossen

28.04.2021, 16:27 Uhr | dpa, t-online

Schüsse in Oslo/Norwegen: Frau auf offener Straße getötet. Gewaltverbrechen in Oslo: Eine Frau wurde im Stadtteil Frogner auf offener Straße erschossen.  (Quelle: imago images)

Gewaltverbrechen in Oslo: Eine Frau wurde im Stadtteil Frogner auf offener Straße erschossen. (Quelle: imago images)

In der norwegischen Hauptstadt Oslo ist eine Frau mitten auf der Straße erschossen worden. Nach ersten Ermittlungen war sie mit dem mutmaßlichen Täter in einen jahrelangen Streit verwickelt.

Mitten in Norwegens Hauptstadt Oslo ist am Mittwochmorgen eine Frau auf offener Straße erschossen worden. Wie die Osloer Polizei dem staatlichen Fernsehsender NRK mitteilte, sei sie am Morgen wegen abgegebener Schüsse im Stadtteil Frogner, wenige hundert Meter östlich des Stadtzentrums, alarmiert worden. Wie ein leitender Polizeibeamter der norwegischen Zeitung "Aftenpostenberichtete, konnten Mediziner am Tatort nur noch den Tod der Frau feststellen.

Wie die Polizei auch über Twitter mitteilte, soll der mutmaßliche, männliche Täter bereits kurze Zeit später in einem Auto auf einer Straße stadtauswärts festgenommen worden sein. Die Beamten konnten dabei eine Schusswaffe sicherstellen, die vermutlich bei der Tat eingesetzt wurde.

Täter und Opfer stritten sich jahrelang wegen Baumängeln

Augenzeugen im Stadtteil Frogner berichteten dem Sender NRK und den Zeitungen "Verdens Gang" und "Dagbladet", sie hätten mehrere schnell nacheinander abgefeuerte Schüsse gehört. Die polizeiliche Ermittlungsleiterin Grete Lien Metlid sagte am frühen Nachmittag, es sehe nicht nach einer zufälligen Tat aus. Es gebe eine Beziehung zwischen Täter und Opfer, bisherigen Erkenntnissen zufolge eine geschäftliche. Dem Mann werde Mord vorgeworfen.

Wie die Nachrichtenagentur "NTB" unter Berufung auf anonyme Quellen berichtete, waren die beiden in einen Baustreit involviert, der bis ins Jahr 2016 zurückreicht. Der Mann war demnach Projektleiter beim Ausbau einer Wohnung ganz in der Nähe des Tatorts gewesen, die die Frau und ihr 2018 gestorbener Ehemann besessen hatten. Im Dezember 2020 wurde der mutmaßliche Täter dann wegen Versäumnissen bei dem Bau und einem weiteren Projekt zu einer Strafzahlung von umgerechnet knapp 1,2 Millionen Euro an die Frau verurteilt.

Bereits vor zwei Wochen war in Oslo der sehr bekannte Anwalt Tor Kjærvik in seiner Wohnung erschossen worden. Einen mutmaßlichen Täter konnte die Polizei ebenfalls festnehmen.

Verwendete Quellen:

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