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Im Dienst: Polizist trägt Wehrmachtspanzer am Rucksack

Bei Nahost-Demonstration  

Im Dienst: Polizist trägt Wehrmachtspanzer am Rucksack

18.05.2021, 17:00 Uhr | dpa

Im Dienst: Polizist trägt Wehrmachtspanzer am Rucksack. Polizisten im Einsatz (Archivbild): "Dass ein Angehöriger der Polizei im Dienst eine Abbildung eines Wehrmachtspanzers bei sich getragen haben soll, hat mich sehr betroffen gemacht", sagte der Münsteraner Polizeipräsident. (Quelle: imago images)

Polizisten im Einsatz (Archivbild): "Dass ein Angehöriger der Polizei im Dienst eine Abbildung eines Wehrmachtspanzers bei sich getragen haben soll, hat mich sehr betroffen gemacht", sagte der Münsteraner Polizeipräsident. (Quelle: imago images)

Er war im Einsatz, um jüdische Einrichtungen während einer Nahost-Demonstration absichern – und trug einen Wehrmachtspanzer auf seiner Einsatztasche. Jetzt ermittelt die Polizei in Münster gegen den Beamten.

Nach dem Tragen eines Rucksacks mit einem abgebildeten Wehrmachtspanzer hat die Polizei in Münster Ermittlungen gegen einen Beamten eingeleitet. Das sagte Sprecher Jan Schabacker am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Polizeipräsident Falk Schnabel habe eine disziplinarrechtliche und strafrechtliche Prüfung und Ermittlungen des Staatsschutzes angeordnet.

Polizist sollte jüdische Einrichtungen absichern

Der Beamte einer Hundertschaft war am Wochenende bei Demonstrationen pro und gegen Israel in Münster in Einsatz und sollte Schutzmaßnahmen für jüdische Einrichtungen absichern. Der Wehrmachtspanzer auf der Einsatztasche des Beamten war laut Angaben des Polizeipräsidiums Münster mit einem Klettstreifen befestigt.

"Dass ein Angehöriger der Polizei im Dienst eine Abbildung eines Wehrmachtspanzers bei sich getragen haben soll, hat mich sehr betroffen gemacht. Alle Zeichen und Symbole, die Zweifel an einer neutralen und rechtsstaatlichen Aufgabenerfüllung durch die Polizei aufkommen lassen, sind für uns inakzeptabel", sagte Schnabel.

Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) über die Ermittlungen gegen den Beamten berichtet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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