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Polizist schießt Afroamerikaner in den Hinterkopf – Proteste

Von dpa, afp
Aktualisiert am 14.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Grand Rapids in Michigan: Die Polizei machte mehrere Videos von dem Einsatz öffentlich, bei dem ein Polizist einen Schwarzen erschossen hat.
Grand Rapids in Michigan: Die Polizei machte mehrere Videos von dem Einsatz öffentlich, bei dem ein Polizist einen Schwarzen erschoss. (Quelle: Grand Rapids Police/Reuters-bilder)
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Der Fall erinnert an George Floyd: Im US-Bundesstaat Michigan hat ein weißer Polizist einen unbewaffneten Schwarzen erschossen. Die Wut in der Bevölkerung wächst.

Einmal mehr sorgt ein tödlicher Polizeieinsatz in den USA für Aufregung, bei dem ein schwarzer Mann gewaltsam ums Leben kam. Die Polizei in Grand Rapids im Bundesstaat Michigan veröffentlichte am Mittwoch mehrere Videos von dem Einsatz, der sich am 4. April ereignet hatte. Ein weißer Polizist hielt an jenem Tag den 26 Jahre alten Patrick Lyoya in dessen Auto an – wegen einer Unregelmäßigkeit beim Nummernschild. Die beiden gerieten in eine körperliche Auseinandersetzung, an deren Ende der Polizist dem Mann von hinten in den Kopf schoss, während dieser am Boden lag.

Die Polizei machte mehrere Videos von dem Vorfall öffentlich: von der Körperkamera des Polizisten und der Kamera in dessen Wagen sowie von der Überwachungskamera eines angrenzenden Hauses und der Handykamera des Beifahrers. Darauf ist der Ablauf der Szene zu sehen: Der Polizist fragte Lyoya demnach zunächst nach dessen Führerschein. Nach einer kurzen Unterredung versuchte der 26-Jährige, sich zu entfernen. Der Beamte rannte ihm nach und warf ihn in einem angrenzenden Vorgarten zu Boden.

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Es kam zu einem längeren Gerangel, bei dem der Beamte zunächst seinen Taser einsetzte, was Lyoya jedoch abwehrte. Am Ende zog der Polizist seine Waffe, während Lyoya unter ihm auf dem Boden lag und schoss diesem von hinten in den Kopf.

Demonstranten: "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden"

Der Polizeichef von Grand Rapids, Eric Winstrom, erklärte, die Untersuchung laufe. Bis zu deren Abschluss sei der Beamte beurlaubt. Nach bisherigen Erkenntnissen sei bei Lyoya keine Waffe gefunden worden. Vertreter der Stadt sprachen von einem "sehr bedauerlichen Ereignis", das verständlicherweise Wut und Schmerz auslöse.

Grand Rapids: Aktivisten demonstrieren für Patrick Lyoya.
Grand Rapids: Aktivisten demonstrieren für Patrick Lyoya. (Quelle: Cory Morse/The Grand Rapids Press/dpa-bilder)

Indes hat es in der Stadt Grand Rapids Proteste gegeben. Im Zentrum der 200.000-Einwohner-Stadt versammelten sich am Mittwochabend (Ortszeit) Dutzende Demonstranten mit Bannern mit der Aufschrift "Black Lives Matter" (Das Leben von Schwarzen zählt). Einige der Protestteilnehmer riefen: "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden."

Tödliche Polizeieinsätze sind häufig

In den USA kommt es in trauriger Regelmäßigkeit zu tödlichen Polizeieinsätzen ähnlicher Art. Stellvertretend steht dafür der Fall von George Floyd: Im Mai 2020 war der Afroamerikaner bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben gekommen. Videos dokumentierten, wie Polizisten den unbewaffneten Mann zu Boden drückten. Der weiße Beamte Derek Chauvin presste dabei sein Knie gut neun Minuten lang auf Floyds Hals, während dieser flehte, ihn atmen zu lassen. Der Fall führte damals zu landesweiten Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus.

Auf die Frage eines Reporters, ob der Fall Lyoya nun Michigans Version des Falles Floyd sei, verwies Winstrom auf die laufenden Ermittlungen und sagte lediglich: "Ich sehe es als eine Tragödie."

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  • Lars Wienand
Von Lars Wienand
George FloydMichiganPolizeiUSA
Justiz & Kriminalität




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