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116-Jährige Peruanerin bezieht erstmals Rente

Von afp
Aktualisiert am 03.05.2014Lesedauer: 1 Min.
116-Jährige Peruanerin bezieht erstmals Rente
Filomena Taipe Mendoza in ihrem Haus im peruanischen Dorf Huancavelica (Quelle: AFP-bilder)
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Eine 116-jährige Peruanerin bekommt in diesem Monat erstmals Rente. Filomena Taipe Mendoza erhält dann 250 Sol (64 Euro) monatlich sowie kostenlose medizinische Versorgung. Das Ganze ist Teil eines Programms namens "Pensión 65" für alte Menschen, die in äußerster Armut leben.

Laut ihrem Personalausweis wurde Mendoza am 20. Dezember 1897 geboren. Damit macht sie einer gleichaltrigen Japanerin den Ruf als älteste Frau der Welt streitig: Bislang galt Misao Okawa aus Osaka als die Rekordhalterin. Auf der Liste der Gerontology Research Group (GRG) ist ihr Geburtsdatum mit 5. März 1898 verzeichnet. Sie wäre also drei Monate jünger als die Frau aus den peruanischen Anden.


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"Ich bin nicht vom vorigen Jahrhundert, junger Mann. Ich bin vom Jahrhundert davor, also ganz schön alt", sagte die Bäuerin einem Beamten, der ihr dabei half, nun das erste Ruhegehalt ihres Lebens zu kassieren.

"Zähne hätte ich schon ganz gerne wieder welche"

Die alte Frau ist aber noch gut beieinander. Das Geheimnis ihres langen Lebens erklärt sie mit gesunder Ernährung: hauptsächlich Kartoffeln, aber auch Fleisch - Ziege und Hammel - sowie Milch, Ziegenkäse und Bohnen. "Alles, was ich zubereite, stammt von meinem Feld. Konserven oder Kartons, das ist nichts für mich, auch nicht diese Getränke in Büchsen", sagt die kleinwüchsige Frau. Ihr Dorf Pocuto in der östlichen Provinz Huanvacelica hat sie ihr ganzes Leben lang nicht verlassen.

"Ich hatte ein hartes Leben. Witwe wurde ich schon in jungen Jahren, und musste doch neun Kinder durchbringen. Von ihnen leben heute nur noch drei", sagt sie. Und fügt hinzu: "Zähne hätte ich schon ganz gerne wieder welche."

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