Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePanoramaMenschen

Dänemark: 19-Jähriger tritt für den Klimaschutz in den Hungerstreik


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextWarntag: Diese Handys warnen heute nichtSymbolbild für einen TextSteuerzahlerbund klagt gegen GrundsteuerSymbolbild für einen TextUnion scheitert mit EilantragSymbolbild für einen TextHund bei Gepäckkontrolle durchleuchtetSymbolbild für einen TextEx-Medienchef wohl in Katar gefoltertSymbolbild für einen TextDas sagt Bayern zum Flick-VerbleibSymbolbild für einen TextFord stellt weiteres Modell einSymbolbild für einen TextFake-Geburt: Flucht bei NotlandungSymbolbild für einen TextEx-Spieler attackiert deutschen TrainerSymbolbild für einen TextFremder überrascht Frau im BadezimmerSymbolbild für einen TextFrau rast in 30er-Zone – schwerer CrashSymbolbild für einen Watson TeaserHelene Fischer: Mitarbeiter spricht offenSymbolbild für einen TextWinterzauber im Land der Elfen - jetzt spielen!
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

19-jähriger Däne tritt fürs Klima in den Hungerstreik

Aktualisiert am 11.05.2019Lesedauer: 2 Min.
Der Däne Mikkel Brix hält ein Schild mit der Aufschrift "27 Tage bis zur Wahl, drei Tage ohne Essen" ("27 dage til valget, 3 dage uden mad"): Im Kampf gegen die Klimakrise ist der junge Däne in den Hungerstreik getreten.
Der Däne Mikkel Brix hält ein Schild mit der Aufschrift "27 Tage bis zur Wahl, drei Tage ohne Essen" ("27 dage til valget, 3 dage uden mad"): Im Kampf gegen die Klimakrise ist der junge Däne in den Hungerstreik getreten. (Quelle: Mikkel Brix/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Ein junger Däne will bis zur Parlamentswahl am 5. Juni ohne Essen auskommen. Ziel seines Hungerstreiks: eine bessere Klimapolitik der dänischen Politik.

Im Kampf für eine entschlossenere Klimapolitik seines Landes ist ein 19 Jahre alter Däne in den Hungerstreik getreten. Bis zur dänischen Parlamentswahl am 5. Juni wolle er keine feste Nahrung zu sich nehmen, sagte Mikkel Brix der Deutschen Presse-Agentur. Selbst die schwedische Klimaschutzikone Greta Thunberg ist mittlerweile auf seine Aktion aufmerksam geworden.

Seine letzte warme Mahlzeit hat Brix vergangenen Montagabend zu sich genommen. Am Tag darauf gab Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen den mit Spannung erwarteten Termin für die fällige Parlamentswahl bekannt. Damit durfte offiziell der Wahlkampf in Dänemark aufgenommen werden – und Brix begann zu hungern.

"Ich will, dass die Politiker in Dänemark aufwachen"

"Ich will, dass die Politiker in Dänemark aufwachen und endlich etwas für das Klima tun", sagt der junge Mann aus Frederikshavn im hohen Norden Dänemarks. Viel zu lange sei die Klimakrise politisch ignoriert worden, nun werde zumindest darüber geredet. "Was wir aber brauchen, ist ein wirkliches Handeln."

Sowohl vor der Europawahl am 26. Mai als auch vor der Parlamentswahl zehn Tage später sind Klima und Umwelt laut Umfragen die wichtigsten Wahlkampfthemen für die Dänen. Brix sagt, durch die internationalen Klimaproteste nach dem Vorbild von Thunbergs Schulstreik vor dem Reichstag in Stockholm spüre auch die dänische Politik, dass es die junge Generation ernst meine mit ihren Klimaforderungen. "Das ist unsere Zukunft, über die wir hier reden." Seit Thunberg via Twitter auf seinen Streik hingewiesen habe, hätten sich erste Politiker bei ihm gemeldet, um mit ihm über die Klimakrise zu sprechen.

  • Wissenschaftler erklären: Darum geht die Jugend wieder auf die Barrikaden
  • Europawahl: Wer will Konzerne verstaatlichen, wer den Euro abschaffen?
  • Klimaschutz: Umstrittene CO2-Steuer – Minister fordern Prüfung

"Ein toter Aktivist ist kein guter Aktivist."

Zur Vorbereitung seines Hungerstreiks hat der 19-Jährige zuletzt nach und nach weniger gegessen. Ihm gehe es nun überraschend gut nach den ersten Tagen ohne Essen. "Ich bin beeindruckt, dass ich mich nicht hungrig fühle. Ich wache früher auf und habe eine Menge Energie", sagt Brix. Aber auch die Risiken sind ihm bewusst. Sollte er krank werden und im Krankenhaus landen, werde er die Aktion abbrechen, versichert der 19-Jährige. "Ich muss vorsichtig sein. Ein toter Aktivist ist kein guter Aktivist." Anderen rät er vom Nachahmen ab. "Ich empfehle niemandem, in einen solchen Hungerstreik zu treten. Das ist eine gefährliche Sache."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Sohn enthüllt: Bin Laden testete Chemiewaffen an Hunden
  • Marianne Max
Von Marianne Max, Lara Schlick
Deutsche Presse-AgenturDänemarkGreta Thunberg
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website