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Schock in Portugal: Baby ohne Gesicht geboren – Arzt suspendiert

Schock in Portugal  

Baby ohne Gesicht geboren – Arzt suspendiert

24.10.2019, 19:41 Uhr | AFP

 (Quelle: SAT.1)

Augen und Nase fehlen: In Portugal wurde ein Baby ohne Gesicht geboren. (Quelle: SAT.1)

Portugal: Baby ohne Gesicht geboren

In Portugal wurde ein Baby ohne Gesicht geboren. Dem kleinen Rodrigo fehlen Nase, Augen und ein Teil des Schädelknochens. Nun klagen seine Eltern gegen ihren Arzt. (Quelle: SAT.1)


Augen und Nase fehlen: In Portugal wurde ein Baby ohne Gesicht geboren. (Quelle: SAT.1)


In der portugiesischen Stadt Setúbal ist ein Baby ohne Nase und Augen auf die Welt gekommen. Der untersuchende Gynäkologe hatte die Fehlbildung nicht erkannt – die Eltern haben ihn nach der Geburt angezeigt.

In Portugal herrscht Entsetzen nach der Geburt eines Babys ohne Gesicht. Der Gynäkologe, der die Mutter während der Schwangerschaft betreut und die Fehlbildungen übersehen hatte, wurde wegen Fahrlässigkeit für ein halbes Jahr von seiner Tätigkeit suspendiert, wie der Chef des südportugiesischen Ärzteverbands, Alexandre Valentim Lourenço, am Mittwoch dem Fernsehsender RTP sagte. Der Verband sowie die portugiesische Justiz leiteten Untersuchungen ein.

Der kleine Rodrigo war am 7. Oktober ohne Nase und Augen im Krankenhaus von Setúbal, südlich von Lissabon, auf die Welt gekommen. Dem Baby fehlte zudem ein Teil des Schädels. Die Eltern entdeckten die Fehlbildung erst nach der Geburt. Sie stellten daraufhin eine Anzeige gegen den Gynäkologen. Das Neugeborene liegt noch im Krankenhaus.

Gynäkologe gab trotz Anomalie Entwarnung

Der Gynäkologe hatte die Schwangere in einer Privatklinik in Setúbal betreut und bei den drei vorgeschriebenen Ultraschalluntersuchungen keinerlei Probleme festgestellt. Als er bei einer umfassenderen Ultraschalluntersuchung auf Wunsch der Eltern im sechsten Schwangerschaftsmonat eine mögliche Anomalie feststellte, gab er dennoch Entwarnung.

"Er erklärte, dass manchmal einige Teile des Gesichts nicht sichtbar seien", sagte die Schwester der Mutter, Joana Simão, dem Sender TVI 24. Zur Begründung habe der Arzt gesagt, dass das gegen den Bauch der Mutter gedrückte Gesicht eines Babys manchmal nicht zu sehen sei.
 

 
Es war nicht das erste Mal, dass sich der Ärzteverband mit dem Gynäkologen befassen musste. Seit dem Jahr 2013 waren gegen ihn insgesamt sechs Beschwerden eingereicht worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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