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Menden: Polizei sucht mit Hunderten Einsatzkräften nach Zehnjähriger

In den Fluss gestürzt?  

Menden: Polizei sucht vermisste Zehnjährige

02.02.2020, 15:02 Uhr | t-online.de, mja, mvl, nhr

Menden: Polizei sucht mit Hunderten Einsatzkräften nach Zehnjähriger. Polizeiwagen im Einsatz: In Menden suchen Einsatzkräfte nach einer vermissten Zehnjährigen. (Quelle: imago images)

Polizeiwagen im Einsatz: In Menden suchen Einsatzkräfte nach einer vermissten Zehnjährigen. (Quelle: imago images)

In Menden läuft eine Suchaktion. Zahlreiche Einsatzkräfte suchten nach einem vermissten Mädchen. Wegen einer Behinderung spricht es nicht. Es könnte in die Hochwasser führende Hönne gefallen sein.

Ein Großaufgebot von mehr als 400 Helfern hat am Samstag und Sonntag in Menden/Sauerland (Nordrhein-Westfalen) nach einem vermissten zehnjährigen Mädchen gesucht. Die Polizei befürchtet Schlimmes, weil mehrere Spürhunde sie in Richtung des Flusses Hönne geführt haben, der derzeit reichlich Wasser führt, wie ein Sprecher am Sonntag berichtete. Dort verlor sich die Spur des Mädchens in unmittelbarer Nähe des Elternhauses. "Wenn sie in das Wasser gefallen ist, gibt es kaum Hoffnung, dass sie das überlebt haben könnte."

Das Mädchen sei in einem unbeobachteten Moment am Samstag aus der Wohnung der Eltern verschwunden – vermutlich in einem rosafarbenen Pyjama und barfuß. 

Das vermisste Mädchen in Menden: Die Polizei sucht mit Hunderten Einsatzkräften nach der Zehnjährigen. (Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis)Das vermisste Mädchen in Menden: Die Polizei sucht mit Hunderten Einsatzkräften nach der Zehnjährigen. (Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis)

Die Zehnjährige sei Autistin, entsprechend scheu und könnte sich daher auch irgendwo versteckt haben. Bereits gestern suchten Hunderte Einsatzkräfte bis in die Nacht hinein nach dem Kind. Die Zehnjährige habe eine Behinderung und spreche deshalb nicht, teilte die Polizei am Samstag mit: Sie könnte nach ersten Erkenntnissen in den Fluss Hönne gefallen sein. Zeugenaussagen deuteten darauf hin. Zuerst hatte der "Siegerlandkurier" berichtet. 

Gegen 16 Uhr am Samstag hatte die Suche nach dem Mädchen begonnen. Nach Angaben eines Polizeisprechers konzentrierte sie sich zunächst auf den Fluss, nachdem Spürhunde in jene Richtung angeschlagen hatten. Weitere Spezialhunde suchten das Ufer flussabwärts ab. Rund 250 Polizisten, Hundeführer, Feuerwehrleute und Taucher waren am ersten Tag im Einsatz. Die Hönne führt Hochwasser, das erschwert die Suche. Ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera überflog das Gebiet. Am späten Samstagabend fuhr die Polizei die Suche wegen der Dunkelheit stark zurück.

Die Polizei ist auch dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Beschreibung der Gesuchten: Rosa/pinkfarbener Pyjama, barfuß, dunkle Haare, lockig, mittellange Haare, circa 120 cm, normale Statur. Wer das Mädchen sieht, wird gebeten, die 110 anzurufen. 

Die Polizei begrüßte die Hilfe vieler Mendener, die sich via Facebook und Twitter für eine gemeinsame Suchaktion verabredeten. In der Nähe der Hönne sei die Gefahr aber groß – jeder solle gut auf sich aufpassen. 

Verwendete Quellen:

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