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Tierischer Kampf in Australien: Boxende Kängurus krachen in Zelt


Auf australischem Campingplatz
Boxende Kängurus krachen in Zelt

Von dpa
Aktualisiert am 24.01.2023Lesedauer: 1 Min.
Boxende rote Riesenkänguruhs (Symbolbild):Vergrößern des BildesBoxende rote Riesenkängurus (Symbolbild): Bei Konkurrenzkämpfen können die Tiere äußerst aggressiv miteinander ringen. (Quelle: Ingo Schulz/imago images)
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Eigentlich sind Kängurus eher friedliebende Tiere. Auf einem Campingplatz in Australien kam es nun aber zu einem Boxkampf, wie ein Video zeigt.

Zwei boxende Kängurus haben auf einem Campingplatz an der Ostküste Australiens für Panik gesorgt. Die beiden Tiere waren mitten in einer deftigen Prügelei, als sie im Eifer des Gefechts in ein Familienzelt krachten, wie am Dienstag auf einem vom Sender 9 News verbreiteten Video zu sehen war.

In der Folge sind aus dem Inneren die angsterfüllten Schreie einer Frau zu hören. Ein Augenzeuge ruft ihr zu: "Halten Sie bloß Abstand!" Die handfeste Rauferei auf dem Trial Bay Gaol Campground nördlich von Sydney ging zumindest für die Urlauber in dem Zelt glimpflich aus.

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Ob die Beuteltiere um ihr Territorium oder um ein Weibchen kämpften, sei unklar, hieß es. Normalerweise sind Kängurus eher friedliebende Tiere, jedoch können sie bei Konkurrenzkämpfen äußerst aggressiv miteinander ringen. Neben Boxhieben setzt es dann auch heftige Tritte. Menschen sollten bei dem faszinierenden Spektakel aus der Tierwelt Abstand halten.

Nur in seltenen Fällen greifen Kängurus Menschen an

Denn in seltenen Fällen gehen die Tiere auch auf Menschen los. Im vergangenen Jahr hatte es gleich mehrere Attacken gegeben, bei denen es zu Verletzungen kam. Im September gab es erstmals seit mehr als 80 Jahren wieder ein Todesopfer: Ein 77 Jahre alter Mann, der ein Känguru als Haustier hielt, wurde angegriffen und starb an seinen Verletzungen.

Das Känguru ist Australiens Nationaltier. Es gibt vier Arten: das Rote Riesenkänguru, das Östliche Graue Riesenkänguru, das Westliche Graue Riesenkänguru und das Antilopenkänguru.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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