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Angst vor dem Wolf? Exklusive Umfrage: Jeder Vierte auf dem Land sorgt sich


Jeder Vierte auf dem Land hat Angst vor dem Wolf


Aktualisiert am 05.12.2018Lesedauer: 2 Min.
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Grauwolf im Tiergehege Hexentanzplatz im Harz: In Deutschland leben aktuell 73 Rudel des Raubtieres.Vergrößern des Bildes
Grauwolf im Tiergehege Hexentanzplatz im Harz: In Deutschland leben aktuell 73 Rudel des Raubtieres. (Quelle: Martin Wagner/imago-images-bilder)

Nach Jahrhunderten der Vertreibung breitet sich der Wolf wieder in hiesigen Gefilden aus. Nun sorgt ein vermeintlicher Bissangriff für Aufregung. Sorgen sich die Deutschen?

Einer großen Mehrheit der Deutschen macht die Ausbreitung des Wolfes persönlich keine Angst. Dennoch weichen die Ansichten der Stadt- und Landbewohner sowie der Anhängern der verschiedenen Bundestagsparteien teils erheblich voneinander ab, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von t-online.de ergab.

Angst in dünn besiedelten Gebieten verbreitet

Demnach gab immerhin jeder vierte Bewohner sehr dünn besiedelter Gebiete (gut 26 Prozent) an, er nehme die wachsende Zahl frei lebender Wölfe in Deutschland als Gefahr für sich persönlich wahr. Etwa zwei Drittel von ihnen sahen das nicht so. In sehr dicht besiedelten Gebieten fürchteten lediglich etwa 14 Prozent der Befragten Wolfsangriffe, rund 83 Prozent befürchteten dies nicht.

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Als Gefahr für das eigene Leben nahmen vor allem Anhänger der AfD den Wolf wahr. Jeder dritte Befragte aus dieser Gruppe gab dies an, rund 60 Prozent verneinten das. Nahezu angstfrei waren Anhänger der Grünen, von denen weniger als fünf Prozent Sorgen vor einer Wolfsattacke teilten und über 90 Prozent dies zurückwiesen.

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Auch Anhänger der SPD und der Linken zeigten sich von der wachsenden Wolfspopulation wenig beunruhigt. Knapp unter zehn Prozent bei der SPD bzw. knapp darüber bei der Linken sahen für sich persönlich Gefahren durch das Raubtier. Bei der Union waren es immerhin knapp 26 Prozent, bei der FDP etwa 20 Prozent.

Insgesamt gaben fast 80 Prozent der Befragten an, sie sorgten sich nicht vor dem Wolf. Rund 18 Prozent sagten, die Ausbreitung des Tieres ängstige sie. Am ehesten besorgt waren Personen über 65 Jahre, jeder Fünfte von ihnen äußerte sich entsprechend. Am wenigsten Angst hatten Jugendliche zwischen 18 und 29 Jahren, von denen nur jeder Zehnte Sorgen vor dem Wolf teilte.

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Die Population des Wolfes hat sich nach Jahrhunderten der Dezimierung in Deutschland in jüngster Vergangenheit wieder deutlich erhöht. Zuletzt registrierte das Bundesamt für Naturschutz 73 Rudel in deutschen Gefilden und damit 13 mehr als vor Jahresfrist. Das Raubtier ist durch EU-Regelungen und das Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Allerdings ist der Umgang mit ihm umstritten. t-online.de dokumentierte exklusiv die in den Bundesländern gemeldeten Schäden.


Das Meinungsforschungsinstitut Civey stellte für diese repräsentative Umfrage vom 29. November bis 4. Dezember 5.029 Menschen online die Frage: "Nehmen Sie die wachsende Zahl frei lebender Wölfe in Deutschland als Gefahr für Sie persönlich wahr?"

Verwendete Quellen
  • Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey
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