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Ukraine-Krieg: Russische Kampfroboter sollen deutsche Panzer zerstören


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Russlands Antwort auf die deutschen Panzer

Von t-online
Aktualisiert am 02.02.2023Lesedauer: 2 Min.
So soll der "Marker"-Roboter aussehen, der angeblich ins Donbass geschickt wurde.
So soll der "Marker"-Roboter aussehen, der angeblich in den Donbass geschickt wurde. (Quelle: Android Technology)
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Russland will angeblich Kampfroboter gegen westliche Kampfpanzer einsetzen. Erste Modelle sollen bereits auf dem Weg in die Ukraine sein.

Russland hat angekündigt, selbst entwickelte Kampfroboter im Ukraine-Krieg gegen die amerikanischen Abrams- und deutschen Leopard-Panzer einzusetzen. Der ehemalige russische Raumfahrtchef und jetzige Leiter der militärtechnischen Gruppe "Zaren Wölfe", Dmitry Rogozin, will vier "Marker"-Modelle einsetzen, meldet das russische Radio Sputnik.

Dmitri Rogosin berichtete auf Telegram von einem Treffen mit Jewgeni Dudorow, dem Leiter der Magnitogorsk Android Technology, dem Hersteller der Kampfroboter. Dieser habe ihm gesagt, dass vier Modelle bereits in den Donbass unterwegs seien.

Nach Angaben Rogosins sollen Fotos von westlichen Kampfpanzern den Robot-Fahrzeugen eingegeben werden können. Angeblich seien diese dann in der Lage, die Modelle eigenständig zu erkennen und zu zerstören. Der "Marker" ist ein unbemanntes Bodenfahrzeug (UGV), das in seiner Form einem Schützenpanzer ähnelt. Berichte der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti zeigten ein dreiachsiges Fahrzeug, dem verschiedene Komponenten hinzugefügt werden können. Dazu gehören ein Turm mit Maschinengewehren und Panzerabwehrraketen sowie ein Gehäuse, das Drohnen starten kann.

Der Roboter soll etwa drei Tonnen wiegen. Da er keine Soldaten aufnehmen muss, kann er kleiner, leichter und damit auch wendiger sein. Eine große Bordkanone ist auf bislang veröffentlichen Bildern nicht zu sehen.

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Roboter soll angeblich im Verbund mit Drohnen arbeiten können

Der Marker wurde von der russischen Hightech-Waffenschmiede Android Technologies entwickelt und erstmals 2019 vorgestellt. Laut Aussage des Unternehmens soll er Ziele selbst erfassen können und mit Drohnen zusammen im Verband operieren. Vor einem Jahr wurde gemeldet, dass die Entwicklungsphase beendet sei. Die Nachrichtenagentur Tass schrieb, dass der Roboter feindliche Drohnen mit elektronischen Pulsen abschießen könne. Unabhängig bestätigt wurden die Berichte über die Leistungsfähigkeit der Marker-Panzer aber noch nicht.

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Kampfroboter auch in anderen Ländern getestet

Russland hat bereits im Syrienkrieg Roboter eingesetzt, offenbar mit eher geringem Erfolg. Das Modell "Uran-9" soll nach Medienberichten immer wieder Probleme gehabt haben. Unter anderem musste der Panzer noch per Fernbedienung gesteuert werden, die aber wohl nur 400 Meter weit reichte. Außerdem soll Russland an weiteren Kampfpanzern unter den Namen Shturm und Soratnik arbeiten. Diese sollen auf Basis der bestehenden T-72-Panzer operieren – ein Vorteil bei der Wartung und Instandsetzung.

Einem Bericht der Frankfurter Rundschau zufolge sollen die Niederlande bereits im Oktober Kampfroboter zu Testzwecken nach Litauen verlegt haben – unweit der russischen Grenze. Die autonomen Raupenfahrzeuge können sowohl für logistische Zwecke als auch für Aufklärung und direkten Kampf eingesetzt werden. Auch andere Nato-Streitkräfte sollen bereits an Kampfrobotern arbeiten, wird Dr. Frank Sauer von der Universität der Bundeswehr München zitiert.

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