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Newsblog zu Ukraine | Offenbar Explosion bei südrussischem Militärflugplatz


Ukraine: Überall schwere Kämpfe – Russische Truppen greifen an

Von dpa, rtr, afp, t-online
Aktualisiert am 03.07.2023Lesedauer: 43 Min.
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Eine Karte zeigt, wo aktuell die heftigsten Kämpfe in der Ukraine toben. (Quelle: t-online)
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Tag 495: Russland meldet, 700.000 Kinder aus der Ukraine hätten im Land "Zuflucht gefunden". Die Lage an der Front ist kompliziert. Alle Infos im Newsblog.

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Schoigu äußert sich erstmals öffentlich zu Wagner-Aufstand

12.57 Uhr: Der kurzzeitige Söldner-Aufstand hat laut dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu keinen Einfluss auf den Militäreinsatz in der Ukraine. Die Rebellion habe darauf abgezielt, Russland zu destabilisieren, sei aber an der Loyalität der Truppen gescheitert und habe keine Auswirkungen auf die Lage an den Fronten gehabt, sagt Schoigu in seiner ersten öffentlichen Äußerung zu dem Aufstand bei einer Sitzung seines Ministeriums in Moskau.

Der Chef der Söldner-Gruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hatte bei seinem Aufstand Ende Juni die Entlassung von Schoigu und Generalstabschef Waleri Gerassimow gefordert. Gerassimow, der seitdem nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten ist, ist auch auf den vom Verteidigungsministerium veröffentlichten Fotos von der Sitzung nicht zu sehen.

Selenskyj: Machen Fortschritte bei Gegenoffensive

12.27 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte kommen laut Präsident Wolodymyr Selenskyj bei ihrer Gegenoffensive gegen die russischen Invasionstruppen trotz aller Probleme voran. "Die vergangene Woche war schwierig an der Front. Aber wir machen Fortschritte", schreibt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. "Wir kommen voran, Schritt für Schritt! Ich danke allen, die die Ukraine verteidigen, allen, die diesen Krieg für den Sieg der Ukraine führen!"

Russland behauptet, Anschlag auf Krim-Chef vereitelt zu haben

09.53 Uhr: Russland hat nach eigenen Angaben ein Attentat auf den Regierungschef der annektierten Halbinsel Krim, Sergej Aksjonow, vereitelt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Selenskyj: "Gefährliche Botschaften von einigen Republikanern"

8.59 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj befürchtet, die Unterstützung der Vereinigten Staaten zu verlieren. Das teilte er spanischen Medienvertretern am vergangenen Samstag bei einer Pressekonferenz in Kiew mit. Er habe "gefährliche Botschaften von einigen Republikanern" wahrgenommen, so Selenskyj.

Über den Besuch des ehemaligen Vizepräsidenten der USA und republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mike Pence sagte Selenskyj: "Mike Pence hat uns besucht, und er unterstützt die Ukraine. Zuallererst als US-Amerikaner und dann als Republikaner." Die Ukraine habe im Moment zwar die Zustimmung beider Parteien. Allerdings gebe es in den jeweiligen Parteikreisen unterschiedliche Botschaften hinsichtlich der Unterstützung für die Ukraine.

So kämen von einigen Republikanern gelegentlich Signale, dass es weniger Militärhilfen für Kiew geben könnte. Selenskyj betonte, dass unabhängig davon, wer die nächsten US-Präsidentschaftswahlen gewinne, die Aufrechterhaltung der parteiübergreifenden Unterstützung "das Wichtigste für die Ukraine" sei.

Russland: 700.000 Kinder aus der Ukraine haben "Zuflucht gefunden"

5.33 Uhr: Russland hat rund 700.000 Kinder aus den Konfliktgebieten in der Ukraine auf russisches Territorium gebracht. Dies teilte Grigori Karasin, Vorsitzender des internationalen Ausschusses des russischen Föderationsrates, in der Nacht zum Montag auf Telegram mit. Die Kinder, die vor Bomben und Beschuss in den Konfliktgebieten geflohen seien, hätten in Russland Zuflucht gefunden. Nach Angaben der Ukraine wurden 19.492 ukrainische Kinder illegal nach Russland deportiert.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres hat der internationale Strafgerichtshof (IStGH) einen Haftbefehl gegen Kremlchef Wladimir Putin sowie gegen die Beauftragte für Kinderrechte der russischen Regierung, Maria Aleksejewna Lwowa-Belowa, erlassen. Ihnen wirft der IStGH vor, persönlich für die rechtswidrige Deportation von Kindern von der Ukraine Ukraine nach Russland verantwortlich sein.

Minenfelder und Lufthoheit der Russen sind größte Probleme

5.00 Uhr: Die russische Lufthoheit und Minenfelder stellen nach Ansicht des ukrainischen Außenministers Dmytro Kuleba die größten Probleme für die ukrainischen Truppen bei ihrer Gegenoffensive dar. Unter Einsatz ihres Lebens müssten die ukrainischen Soldaten am Tag manchmal 200 oder 300 Meter durch ein Minenfeld robben, um das Gelände für die vorrückenden Truppen zu räumen, sagte Kuleba in Kiew in einem Interview von "Bild", "Welt" und "Politico". Die mit Beton, Stahl und anderen Materialien verstärkten Befestigungen der Russen seien schwer zu zerstören.

Darüber hinaus würden die Streitkräfte sehr darunter leiden, "dass uns Anti-Luft-, Anti-Hubschrauber- und Anti-Flugzeug-Waffen am Boden fehlen", sagte Kuleba weiter. Mit dem Einsatz von Kampfhubschraubern und Kampfflugzeugen sei es den Russen gelungen, "unsere Gegenoffensivkräfte zu treffen".

Verlängerung des Getreideabkommens erneut in der Schwebe

2.45 Uhr: Der russische Gesandte bei den Vereinten Nationen in Genf sieht laut einem Medienbericht keinen Grund, das am 18. Juli auslaufende Getreideabkommen zu verlängern. Die Umsetzung der russischen Bedingungen für das Abkommen seien ins Stocken geraten, sagte Gennady Gatilow gegenüber der russischen Zeitung "Iswestija". Russland fordert unter anderem eine Wiederanbindung der Russischen Landwirtschaftsbank Rosselkhozbank an das internationale SWIFT-Bankzahlungssystem.

Ukraine: Überall schwere Kämpfe – Russische Truppen greifen an

0.49 Uhr: Nach Angaben der stellvertretenden Verteidigungsministerin der Ukraine wehren sich die ukrainischen Streitkräfte gegen einen russischen Angriff an den östlichen Frontabschnitten. Auch im Nordosten sei die Situation für sie schwierig, schreibt Hanna Maliar am Sonntag auf Telegram. Es gebe überall schwere Kämpfe. Die ukrainischen Truppen machten aber Fortschritte in der Nähe der zerstörten Stadt Bachmut und im Süden.

Auch bei Swatowe im angrenzenden Gebiet Luhansk rückten die Besatzer demnach weiter vor. "Dort toben heftige Kämpfe. (...) Die Situation ist ziemlich kompliziert."

Unweit von Bachmut hingegen sei die ukrainische Armee im Vormarsch und habe "Teilerfolge" zu verzeichnen, fügte sie hinzu. Auch im Süden der Ukraine rückten die eigenen Truppen in Richtung der Städte Berdjansk und Melitopol "in schweren Kämpfen, aber allmählich" vor, schrieb Maljar. Sie sprach von "heftigem feindlichen Widerstand".


Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, AFP
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