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Ukrainischer Präsident Selenskyj über Putin: "Er wird alles zerstören"


Ukrainischer Präsident lobt Verhältnis zu Scholz
Selenskyj über Putin: "Er wird alles zerstören"

Von t-online
Aktualisiert am 10.04.2024Lesedauer: 2 Min.
Müde aber fest entschlossen: So kennt inzwischen die ganze Welt den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selensky.Vergrößern des BildesWolodymyr Selenskyj: Der ukrainische Präsident fordert weiterhin mehr Waffen von Deutschland. (Quelle: IMAGO/Ukraine Presidency)
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Wolodymyr Selenskyj glaubt noch immer an den Sieg der Ukraine im Krieg gegen Russland. Dazu stellt er eine Forderung an die westlichen Verbündeten.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut die Notwendigkeit von ausländischen Waffenlieferungen für die Zukunft der Ukraine bekräftigt. "Wir brauchen vor allem die Luftabwehrsysteme. Als Erstes müssen wir uns verteidigen können", sagte er im Interview mit der "Bild"-Zeitung. Dennoch glaube er weiterhin an einen Sieg. Es gebe bereits Pläne für eine neue Gegenoffensive.

Denn Putin verstehe nur Macht: "Er fühlt wie ein Tier: Wenn du dich nicht verteidigen kannst, wird er noch mehr zerstören. Sein Wunsch ist es, die gesamte Ukraine einzunehmen." Vor allem ohne das neue Waffenpaket der USA, das die Republikaner noch blockieren, sehe er eine düstere Zukunft: "Er wird alles zerstören. Er wird sehr viele Menschen töten."

Aus diesem Grund habe Selenskyj auch Kontakt zu Donald Trump aufgenommen, damit er sich ein persönliches Bild machen könne. Dabei sei er auf Trump Vorschläge gespannt: "Ich denke, wenn Trump tatsächlich einen eigenen Ansatz hat, um den Krieg schnell zu beenden, dann würde ich mir sehr gerne die Idee anhören. Aber wir brauchen starke Argumente. Wir brauchen keine fantastische Idee, sondern eine reale."

Selenskij über Scholz: Sollte kein Friedenskanzler sein

Aber auch Deutschland nimmt der ukrainische Präsident in die Pflicht. "Unsere Partner haben bestimmte Waffen, die wir heute brauchen, um zu überleben. Die Ukraine braucht sie, um zu überleben und ich verstehe einfach nicht, warum wir diese Waffen nicht bekommen", erklärte er und zielte damit auch auf die blockierte Taurus-Lieferung ab.

Allerdings versuche er, Scholz zu verstehen: "Wir sprechen über das Thema. Ich denke, das Thema ist nicht so einfach." Nach Selenskyjs Verständnis sage der Bundeskanzler, dass Deutschland keine Atommacht und Taurus die stärkste Waffe zur Landesverteidigung sei.

Das Verhältnis zum Kanzler lobte Selenskyj laut der "Bild" aber. Allerdings warnte er auch, Scholz dürfe nicht auf Stimmen wie SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hören, die den Krieg "einfrieren" wollen. Scholz werde "kein Friedenskanzler sein, wenn er diesen Krieg einfrieren möchte", sagte der Ukrainer.

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