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Wissenschaftler mit Ig-Nobelpreis ausgezeichnet

dpa, Christina Horsten

Aktualisiert am 13.09.2019Lesedauer: 3 Min.
Shigeru Watanabe erh├Ąlt den Ig-Nobelpreis
Shigeru Watanabe erh├Ąlt den Ig-Nobelpreis: Der Japaner ist einer von zehn Preistr├Ągern. (Quelle: Elise Amendola/ap-bilder)
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Klamauk, Papierflieger und echte Nobelpreistr├Ąger: Die schrillen Ig-Nobelpreise sind schon lange Kult. Zum 29. Mal wurde jetzt an der Elite-Uni Harvard kuriose Forschung mit Spa├čpreisen geehrt.

Kinderspucke, Wickelmaschinen, magnetisierte Kakerlaken und w├╝rfelf├Ârmige Wombat-Kacke: Zehn wissenschaftliche Studien, die "erst zum Lachen und dann zum Denken anregen", sind an der US-Eliteuniversit├Ąt Harvard mit den "Ig-Nobelpreisen" ausgezeichnet worden (gesprochen "ignoble", was ├╝bersetzt etwa unw├╝rdig hei├čt). Die traditionell klamaukig-schrille Gala mit mehr als 1.000 Zuschauern fand bereits zum 29. Mal statt. Diesmal stand sie unter dem Oberthema "Gewohnheiten".

Die undotierten Preise sollen nach Angaben der Veranstalter "das Ungew├Âhnliche feiern und das Fantasievolle ehren". Zwischendurch fliegen bei der so ganz anderen anderthalbst├╝ndigen Preisverleihung Papierflieger durch die Luft, es gibt Sketche und bizarre Kurz-Opern. Wie jedes Jahr reisten auch diesmal wieder echte Nobelpreistr├Ąger an.

Deutscher Forscher ausgezeichnet

Auch ein Wissenschaftler aus Deutschland war in diesem Jahr unter den Preistr├Ągern: Fritz Strack von der Universit├Ąt W├╝rzburg gewann in der Kategorie Psychologie f├╝r seine Entdeckung, dass es Menschen zum L├Ącheln bringt und gl├╝cklicher macht, wenn sie einen Stift im Mund halten - um dann zu entdecken, dass das doch nicht stimmt. Strack bedankte sich auf der B├╝hne mit einem Gedicht.

Der niederl├Ąndische Forscher Andreas Voss von der Radboud-Universit├Ąt Nijmegen und sein Sohn Timothy gewannen gemeinsam mit dem Kollegen Habip Gedik die Auszeichnung in der Kategorie Wirtschaft f├╝r eine Studie dar├╝ber, welches Papiergeld aus welchem Land am besten gef├Ąhrliche Bakterien verbreitet. "Geldscheine, die sich klebrig oder dreckig anf├╝hlen, m├╝ssen nicht verseucht sein", sagte Timothy Voss in seiner Dankesrede. "Aber der rum├Ąnische Leu und der US-Dollar geh├Ârten zu den schlimmsten W├Ąhrungen. Bei denen k├Ânnen wir euch nur einen Rat geben: Faltet sie zu Papierfliegern und schmei├čt sie gleich weg."

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Medizin, Chemie und Technik als weitere Forschungsfelder

In der Kategorie Medizin gewann ein Wissenschaftler aus Italien und den Niederlanden f├╝r die Sammlung von Beweisen, dass Pizza gegen Krankheiten und Tod sch├╝tzt ÔÇô wenn sie in Italien gemacht und gegessen wird. Die italienische Ern├Ąhrungsweise sei einfach sehr gesund, erkl├Ąrte Forscher Silvano Gallus auf der B├╝hne. "Aber lasst die Finger weg von der Salami." In der Kategorie Biologie gewannen Wissenschaftler aus Singapur, China, Australien, Polen, Bulgarien und den USA f├╝r die Entdeckung, dass tote magnetisierte Kakerlaken sich anders verhalten als lebende magnetisierte Kakerlaken.

Wissenschaftler aus Japan bekamen den Preis in der Kategorie Chemie f├╝r die Sch├Ątzung des Volumens der Spucke, die ein typisches f├╝nfj├Ąhriges Kind pro Tag produziert. 500 Milliliter seien das, verriet einer der Forscher ÔÇô und brachte gleich seine inzwischen erwachsenen drei S├Âhne mit, die vor vielen Jahren als Testobjekte gedient hatten. Forscher aus Frankreich wurden ausgezeichnet, weil sie Temperatur-Asymmetrien am Hodensack bei nackten und angezogenen Postboten in Frankreich ma├čen. Ein Wissenschaftler aus dem Iran erhielt den Preis in der Kategorie Technik f├╝r die Erfindung einer Wickelmaschine f├╝r menschliche Babys.

Forscher aus Gro├čbritannien, Saudi-Arabien, Singapur und den USA bekamen die Auszeichnung in der Kategorie Frieden f├╝r den Versuch, den Genuss am Kratzen einer juckenden Stelle am K├Ârper zu messen. Und Wissenschaftler aus den USA, Taiwan, Australien, Neuseeland, Schweden und Gro├čbritannien wurden in der Kategorie Physik f├╝r Untersuchungen ausgezeichnet, wie und warum Wombats w├╝rfelf├Ârmig kacken.

Moderator Marc Abrahams, Herausgeber einer wissenschaftlichen Zeitschrift zu kurioser Forschung, beendete die Gala wie immer mit seinen traditionellen Abschlussworten: "Wenn Sie dieses Jahr keinen Ig-Nobelpreis gewonnen haben, und besonders dann, wenn Sie einen gewonnen haben: mehr Gl├╝ck im n├Ąchsten Jahr!"

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