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Forscher untersuchen Weltkriegs-Wrack

Von dpa
Aktualisiert am 11.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Das Forschungsschiff "Heincke" liegt in Bremerhaven.
Das Forschungsschiff "Heincke" liegt in Bremerhaven. (Quelle: Annica M├╝llenberg/Deutsches Schifffahrtsmuseum/dpa./dpa)
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Bremerhaven (dpa) - Auf der Suche nach gef├Ąhrlichen Alt-Munitionen in der Nordsee sind Wissenschaftler am Donnerstag von Bremerhaven aus zu einem Schiffswrack aus dem Ersten Weltkrieg aufgebrochen.

Ziel ist der Marinekreuzer "SMS Mainz", der 1914 westlich von Helgoland von britischen Kriegsschiffen versenkt worden war. Dort sollen Proben genommen werden, um m├Âgliche Gefahren zu analysieren, die von im Wrack liegenden Kampfmitteln ausgehen, wie das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) mitteilte. Au├čerdem sollen Miesmuscheln ausgebracht werden, die in drei Monaten wieder eingesammelt und auf toxikologische Substanzen untersucht werden sollen.

Die Abfahrt des Forschungsschiffes "Heincke" war mehrfach wegen starken Windes und turbulenter See verschoben worden. Am Sonntag wird das Schiff in Bremerhaven zur├╝ckerwartet. Die zehn Wissenschaftler an Bord wollen unter anderem pr├╝fen, ob krebserregende Stoffe wie TNT und seine Abbauprodukte in dem Untersuchungsgebiet nachweisbar sind. Die Stoffe k├Ânnten von Fischen und Muscheln aufgenommen werden und so in den Nahrungskreislauf gelangen, wie Studien zu verklappter Munition in der Ostsee belegen. In der Nordsee herrschen wegen Str├Âmung und Tide jedoch andere Bedingungen als in der Ostsee.

Nach offiziellen Sch├Ątzungen liegen allein in der deutschen Nordsee rund 1,3 Millionen Tonnen Munition aus Weltkriegszeiten. ├ťber die Auswirkungen, die die Altlasten auf Fische, Pflanzen und Menschen haben, ist bisher wenig bekannt. Ein europ├Ąisches Forschungsteam unter Leitung des Deutschen Schifffahrtsmuseums sucht im Rahmen des 2018 gestarteten "North Sea Wrecks"-Projekts nach Antworten. Beteiligt sind neben Deutschland auch Belgien, die Niederlande, Norwegen und D├Ąnemark. Wegen der Corona-Pandemie war das Projekt 2020 ins Stocken geraten, geplante Ausfahrten zu weiteren Wracks mussten verschoben werden. Sie sollen im September und 2022 nachgeholt werden.

Die vorl├Ąufigen Projektergebnisse werden ab August der ├ľffentlichkeit in einer Wanderausstellung pr├Ąsentiert. Nach dem Start im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven wird die Schau in allen am Projekt beteiligten L├Ąndern zu sehen sein.

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