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2021 ohne Rekord - aber unter den sieben hei├česten Jahren

Von dpa
01.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein Tankflugzeug wirft in Goleta, Kalifornien, L├Âschmittel auf einen Waldbrand ab.
Ein Tankflugzeug wirft in Goleta, Kalifornien, L├Âschmittel auf einen Waldbrand ab. Das Alisal-Feuer erstreckte sich ├╝ber mehr als 22 Quadratmeilen (57 Quadratkilometer) in den Santa Ynez Mountains westlich von Santa Barbara. (Quelle: Ringo H.W. Chiu/AP/dpa./dpa)
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Genf (dpa) - Das Jahr 2021 war zwar nach vorl├Ąufigen Messungen nicht ganz so hei├č wie die vergangenen drei Jahre, aber am langj├Ąhrigen Trend deutlicher Erw├Ąrmung ├Ąndert das nichts.

Das Jahr d├╝rfte zu den sieben w├Ąrmsten der j├╝ngeren Geschichte geh├Âren, alle seit 2015, berichtete die Weltwetterorganisation (WMO) zum Auftakt der Weltklimakonferenz am Sonntag in Glasgow.

In diesem Jahr hatte das alle paar Jahre auftretende Wetterph├Ąnomen La Ni├▒a anfangs einen Abk├╝hlungseffekt. Auf Basis der Messungen bis Ende September geht die WMO in diesem Jahr von einer globalen Durchschnittstemperatur von 1,09 Grad ├╝ber dem Niveau von 1850 bis 1900 aus. Das bislang w├Ąrmste Jahr war 2016, mit plus 1,2 Grad. Auch 2019 und 2020 lagen in der Gr├Â├čenordnung. Die Unterschiede zwischen den drei Jahren waren so minimal, dass eine Rangordnung nicht m├Âglich ist. Die WMO errechnet immer einen Durchschnitt der Daten von Messstationen aus aller Welt.

Die Folgen des Klimawandels, der zu h├Ąufigeren und extremeren Wetterereignissen beitr├Ągt, waren vielerorts zu sp├╝ren: Erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen hat es am h├Âchsten Punkt des gr├Ânl├Ąndischen Eisschildes geregnet statt geschneit. Im Westen der USA und Kanadas brachte eine Hitzewelle Temperaturen, die teils bis zu sechs Grad ├╝ber den vorherigen Rekorden lagen. Rund um das Mittelmeer meldeten Tunesien, Sizilien, Spanien und die T├╝rkei Hitzerekorde.

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Dazu kamen verheerende Waldbr├Ąnde. In China und in Europa - etwa in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz - gab es heftige Regenf├Ąlle und ├ťberschwemmungen. S├╝damerika erlebte das zweite Jahr in Folge schwere D├╝rre.

Der Anstieg des Meeresspiegel beschleunigt sich nach dem Bericht seit 2013 und hat in diesem Jahr ein neues Hoch erreicht. Zwischen 1993 und 2002 betrug der j├Ąhrliche Anstieg 2,1 Millimeter, zwischen 2013 und 2021 4,4 Millimeter. Der Meeresspiegelanstieg geht zur├╝ck auf Eisschmelze und die Ausdehnung des Salzwassers durch Erw├Ąrmung.

In der Arktis war die Meereseis-Ausdehnung Anfang Juli so niedrig wie nie, seit gemessen wird. Der warme, trockene Sommer 2021 im Westen Nordamerikas hat zu massiven Gletschereisverlusten gef├╝hrt. Die Masse schrumpfte 2015 bis 2019 fast doppelt so schnell wie 2000 bis 2004.

In der Laptewsee und der Beaufortsee am Nordpolarmeer gab es von Januar bis April starke bis extreme marine Hitzewellen. Zudem versauern die Meere. Der Oberfl├Ąchen-pH-Wert der offenen Ozeane sei heute so niedrig wie seit mindestens 26.000 Jahren nicht mehr, so die WMO. Damit sinkt die F├Ąhigkeit der Meere, klimasch├Ądliches CO2 zu speichern. Nach Sch├Ątzungen nehmen die Meere bislang 23 Prozent der j├Ąhrlichen menschengemachten CO2-Emissionen auf.

Die WMO verweist auf die verheerenden Folgen: Durch D├╝rren und ├ťberschwemmungen verlieren Millionen Menschen ihre Ernten und damit ihre Lebensgrundlage. Die Zahl der Hungernden steigt. Millionen Menschen werden aus unwirtlichen Gegenden vertrieben.

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