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Kommunalwahl Frankfurt: Grüne stärkste Partei – Dreierbündnis nötig

Stadtverordnetenwahl  

Grüne stärkste Partei in Frankfurt – Dreierbündnis nötig

18.03.2021, 13:54 Uhr | dpa

Kommunalwahl Frankfurt: Grüne stärkste Partei – Dreierbündnis nötig. Das Logo der Grünen ist auf einem Teppich zu sehen (Quelle: dpa/Caroline Seidel)

Das Logo der Partei Bündnis 90/Die Grünen ist auf Teppich zu sehen (Symbolbild): Die Fraktion ist stärkste Partei in Frankfurt. (Quelle: Caroline Seidel/dpa)

Nach der Stadtverordnetenwahl in Frankfurt sind die Grünen nach wie vor als stärkste Kraft vor der CDU hervorgegangen. Ein Zweierbündnis ist rechnerisch aber nicht möglich.

Die Grünen sind in Frankfurt auch nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis als stärkste Partei aus der Stadtverordnetenwahl am Sonntag hervorgegangen. Sie erreichten 24,6 Prozent vor der CDU mit 21,9 Prozent, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Die SPD kam demnach auf den dritten Platz mit nur noch 17,0 Prozent, die Linke auf 7,9, die FDP auf 7,6 und die AfD auf 4,5 Prozent. Auf weitere Parteien entfielen zusammen 16,3 Prozent.

Über 500.000 Wähler in Frankfurt

In der Stadtverordnetenversammlung regierte zuletzt eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen. Rechnerisch ist ein Dreier-Bündnis der Parteien erneut denkbar, ebenso wie andere Konstellationen. Ein Zweierbündnis reicht aber nicht aus für die Mehrheit in dem 93 Sitze zählenden Stadtparlament: Die Grünen-Fraktion wächst von 14 auf 23 Sitze, die CDU schrumpft von 23 auf 20, die SPD noch stärker von 22 auf 16. Die Linke erhält sieben Sitze (nach acht bei der Wahl 2016), die FDP erneut sieben und die AfD vier (nach acht im Jahr 2016).

In Hessens größter Stadt waren am Sonntag rund 515.000 Wählerinnen und Wähler aufgerufen, die Stadtverordnetenversammlung und die 16 Ortsbeiräte neu zu wählen. Darüber hinaus konnten rund 202.000 Menschen über die Zusammensetzung der Kommunalen Ausländerinnen- und Ausländervertretung abstimmen. Schwerpunkte im Wahlkampf waren Themen wie bezahlbares Wohnen und die Verkehrspolitik.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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