• Home
  • Regional
  • Frankfurt am Main
  • Frankfurt: Psychologen wollen Putin von Kriegsende überzeugen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSchüsse vor dem US-KapitolSymbolbild für einen TextLindner lehnt Übergewinnsteuer vehement abSymbolbild für ein VideoHier kommen Gewitter und PlatzregenPL live: Chelsea führt im London-DerbySymbolbild für einen TextAktivisten betonieren Golflöcher zuSymbolbild für einen TextNächste US-Reise nach TaiwanSymbolbild für einen TextBeatrice Egli überrascht im "Fernsehgarten"Symbolbild für einen TextLand gibt Hygieneartikel gratis abSymbolbild für einen TextTödlichen Unfall verursacht: 2,8 PromilleSymbolbild für ein VideoFlugzeug verfehlt Köpfe nur knappSymbolbild für einen TextTaschendiebe bestehlen ZivilfahnderSymbolbild für einen Watson TeaserHelene Fischer erntet heftige Fan-KritikSymbolbild für einen TextJetzt testen: Was für ein Herrscher sind Sie?

Psychologen wollen Putin von Kriegsende überzeugen

Von dpa
11.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Demonstration gegen den Krieg in der Ukraine (Archivbild): Jetzt wollen auch Psychologen versuchen Putins Krieg zu stoppen.
Demonstration gegen den Krieg in der Ukraine (Archivbild): Jetzt wollen auch Psychologen versuchen Putins Krieg zu stoppen. (Quelle: Fotostand/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Psychologen wollen Russlands Präsident mit einem offenen Brief zum Umdenken bewegen. Neben Rolf van Dick (Uni Frankfurt) versuchen Psychologen aus 20 Ländern Putins Krieg zu stoppen.

Psychologen aus rund 20 Ländern wollen mit einem Offenen Brief den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Umdenken bewegen. «Wir schreiben an Sie, um unser wissenschaftliches und praktisches Wissen über die Konsequenzen eines Krieges für denjenigen, der den Krieg beginnt, mit Ihnen zu teilen und einen Ausweg aus dieser gefährlichen Situation aufzuzeigen», beginnt das Schreiben, das von den hessischen Sozialpsychologen Rolf van Dick (Uni Frankfurt) und Ulrich Wagner (Uni Marburg) initiiert wurde. Unterschrieben haben mehr als 50 Kollegen von den USA bis Polen, Norwegen bis Südafrika, Indien und Pakistan.

Mit dem Brief wollen sie Putin über «negative Effekte» seiner Politik in Kenntnis setzen, wie sie schreiben. Mit Verweis auf wissenschaftliche Fachliteratur erklären sie, welche Prozesse der Krieg gegen die Ukraine im Einzelnen in Gang setzt. Letztendlich führe all das «zur Ablehnung, Isolation und physischer Bedrohung» der als verantwortlich geltenden politischen Führungspersonen.

Frankfurt: Experten wollen über Konsequenzen aufklären

Bürger auf beiden Seiten eines Krieges erlebten «nationale Isolierung», heißt es in dem Brief. Das führe zu einem Streben nach Veränderungen. Aus ökonomischen Krisen entstehe das Gefühl, benachteiligt zu sein «und dieses Gefühl ist häufig der Auslöser für Widerstand, Protest und Revolutionen gegen staatliche Institutionen».

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Wir haben einen fürchterlichen Krieg begonnen"
Ein russischer Soldat steht an einem Feld in der Ukraine (Archivbild): Ein ehemaliger Fallschirmjäger berichtet jetzt in einem Buch vom Ukraine-Krieg.


Die Erschaffung eines Weltbildes, in dem man selbst positiv und der Feind negativ erscheint, «bindet Ressourcen und führt dazu, dass die politischen Führungspersonen sich isolieren und in einer Blase von «Ja-Sagern» enden – und sie sind immer der Gefahr ausgesetzt, dass ihre Lügen enttarnt werden», schreiben die Autoren.

Wenn keinerlei Sicherheit mehr bestehe, entwickelten Bürger ein starkes Bedürfnis nach Erklärungen: «Dies führt letztlich zu einer Wahrnehmung der Situation wie sie wirklich ist: Die Menschen werden erkennen, wer für den Kriegsausbruch und all sein Leiden, Verletzungen und Tod verantwortlich ist.»

Uni Frankfurt: Der Brief könnte wirklich etwas bewirken

«Aus unserer psychologischen Perspektive ist die wichtigste Empfehlung, unverzüglich mit Kriegshandlungen aufzuhören», raten die Wissenschaftler Putin: «Denken Sie noch einmal darüber nach, welche Ziele Sie mit dem Krieg verfolgen wollten und was Sie tatsächlich mit der Gewalt erreichen werden: für die russische Bevölkerung und für Sie persönlich!» Der Brief schießt mit dem Appell: «Bleiben Sie offen für Verhandlungen!»

Prof. van Dick hält es nicht für völlig ausgeschlossen, dass der Brief Putin erreicht, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. Das Schreiben sei unter anderem auf einem Internetportal hochgeladen worden, über das russische Bürger dem Präsidenten schreiben können. Die Unterzeichner wollen auch die kritische Opposition in Russland erreichen und ein Signal an die Ukraine senden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
IndienNorwegenPakistanSüdafrikaUSAUkraineWladimir Putin

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website