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Ukrainer in München hoffen auf Boykott, Zusammenhalt und Spenden

Von t-online, cup

24.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Demonstrierende in München erklären sich solidarisch mit der Ukraine (Archivbild): Viele Menschen in der Stadt haben eine Verbindung in die Ukraine.
Demonstrierende in München erklären sich solidarisch mit der Ukraine (Archivbild): Viele Menschen in der Stadt haben eine Verbindung in die Ukraine. (Quelle: ZUMA Wire/imago-images-bilder)
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Auf der Landkarte ist der Angriff auf die Ukraine über Tausend Kilometer entfernt – und dennoch fühlen sich einige Münchner, als seien sie mittendrin. Viele Vereine und Organisationen äußern sich.

In kaum einer deutschen Stadt leben so viele Ukrainerinnen und Ukrainer wie in München. Viele haben sich in Vereinen oder Gemeinden zusammengeschlossen, wohnen, arbeiten und leben in der Stadt, wie so viele ihrer über 100.000 Landsleute in Deutschland. Seit dem russischen Angriff blickt die ganze Welt auf ihr Land.

"Wir würden uns freuen, wenn Sie sich mit den Menschen in der Ukraine solidarisch zeigen und mit uns gemeinsam ein Zeichen gegen diesen Angriffskrieg zu setzen", schreibt der Dachverband der ukrainischen Organisationen auf Facebook. Er hat seinen Sitz in München. In der bayerischen Landeshauptstadt ist wie in vielen anderen Städten eine Demonstration am Donnerstagabend angekündigt.

Ukrainer in München nach der russischen Attacke

Mit rund 1.000 Teilnehmenden auf dem Europaplatz rechnet die Polizei in München – die tatsächliche Zahl könne allerdings auch stark abweichen. Bereits am Vormittag habe es nach Polizeiangaben eine kleinere, spontane Versammlung vor dem ukrainischen Konsulat in der Lessingsstraße gegeben.

Zu den Forderungen des Verbandes zählen Spenden, militärische Hilfe und Sanktionen gegen Russland. Aber auch Einzelpersonen seien gefordert. So sei es hilfreich, russische Waren zu boykottieren.

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Vertreter der Gruppe Munich Kyiv Queer sorgen sich indes unter anderem um Homosexuelle in der Ukraine. Der Verein ist nach eigenen Angaben eine Schnittstelle zwischen den LGBTIQ*-Szenen Münchens und Kiews. Die russische Regierung unterdrückt im Inland bereits seit Jahren die Rechte von Angehörigen der Szene. Ähnliches drohe nun in der Ukraine.

Aktivisten in München in Sorge um Ukrainer

"Die russische Regierung soll Verhaftungslisten verfasst haben, auf denen LGBTIQ*-Aktivisten stehen", sagt Gruppensprecher Conrad Breyer in einem Statement auf Instagram. Die Gruppe sammle nun Spenden, um die Aktivistinnen und Aktivisten zu unterstützen. Das Geld werde benötigt, um die Personen mit Nahrungsmitteln zu versorgen – oder ihre Flucht zu ermöglichen.

Symbolische Unterstützung gibt es auch vonseiten der Ukrainischen Freien Universität in München. "Wir stehen an der Seite des ukrainischen Volkes in diesem schicksalhaften Augenblick", schreibt Rektorin Maria Pryshlak in einer Mitteilung auf der Website der Universität.

Proteste gegen russische Attacke in München und Augsburg

Russlands Präsident Wladimir Putin wolle "die Ukraine in die Knie zwingen", heißt es dort weiter. Die Universität "verurteilt Putins Vorgehen aufs Schärfste". Dass Europa die Souveränität des Landes verteidige, stellt sie infrage – und erinnert an das Zurückweichen europäischer Länder vor dem Druck des Deutschen Reiches unter Adolf Hitler.

Eine Vereinigung von Ukrainern gibt es auch im nahegelegenen Augsburg. Der dortige ukrainische Verein ruft ebenfalls zur Demonstration im Donnerstagabend auf, bereits am Mittwoch hatten sich dort Demonstrierende zu einer Kundgebung unter Federführung der Jugendorganisationen von Grünen, CDU, SPD und FDP verabredet.

Der Verein fordert Unterstützung aus dem Westen – in Form eines Fluchtweges aus der Ukraine in die EU, aber auch militärisch. Und vonseiten der Zivilbevölkerung: "Wir brauchen Unterstützung für die Zivilbevölkerung, es handelt sich vor allem um humanitäre und finanzielle Hilfe für die Menschen vor Ort", heißt es in einem Facebook-Eintrag.

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