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FC Bayern — Borussia Dortmund: BVB-Boss Watzke schickt Kampfansage

Vor dem Gipfel gegen Bayern  

BVB-Boss schickt Kampfansage nach München

01.12.2021, 10:21 Uhr | dpa, MEM

FC Bayern — Borussia Dortmund: BVB-Boss Watzke schickt Kampfansage. BVB-Boss Watzke sieht den Fußball in der Pandemie zu Unrecht am Pranger. (Quelle: Getty Images)

BVB-Boss Watzke sieht den Fußball in der Pandemie zu Unrecht am Pranger. (Quelle: Getty Images)

Das Topspiel zwischen Tabellenführer Bayern und Verfolger Dortmund steht kurz bevor. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke gibt sich derweil kämpferisch – zudem steht nun wohl fest, wie viele Zuschauer ins Stadion dürfen. 

Der ehemalige Nationalspieler Jürgen Kohler sieht den FC Bayern München im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr/ im t-online-Liveticker) im Vorteil. "Die Bayern haben mehr Spieler, die eine Partie auch mal mit einer Aktion entscheiden können. Neben (Robert) Lewandowski und (Manuel) Neuer, die seit Jahren Weltklasse verkörpern, haben sie noch Thomas Müller, der für die Spielweise und die Kommunikation sehr wichtig ist", sagte Kohler den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe". In seiner aktiven Zeit spielte der Verteidiger sowohl für den BVB wie auch den FC Bayern.

Auch Leon Goretzka und Joshua Kimmich zählte Kohler auf – sieht den derzeit wegen einer Corona-Infektion nicht einsatzfähigen Mittelfeldspieler aber noch nicht auf der obersten Leistungsstufe angekommen. Kimmich habe "auch noch das eine oder andere Defizit und ist noch kein Weltklassespieler. Er ist erst auf dem Weg dahin, er wird immer wieder Spiele haben, in denen er mittelbar oder unmittelbar die Schuld an Gegentoren trägt." Kohlers Fazit: "Die Bayern haben einfach eine größere Auswahl an Spielern, die Spiele entscheiden können."

Robert Lewandowski (r.) und Jude Bellingam: Letzterer empfängt mit dem BVB am kommenden Wochenende die Bayern.  (Quelle: imago images/Moritz Müller)Robert Lewandowski (r.) und Jude Bellingam: Letzterer empfängt mit dem BVB am kommenden Wochenende die Bayern. (Quelle: Moritz Müller/imago images)

"Haben gezeigt, zu was wir imstande sind" 

Vor dem Topspiel der Bundesliga am Samstag hat der Tabellenführer aus München einen Punkt Vorsprung auf Dortmund. Doch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat kämpferische Töne angeschlagen.

"Wenn du die letzten 20 Bundesligaspiele 17 gewinnst, dann müsstest du genug Selbstvertrauen haben. Wir haben in Wolfsburg gezeigt, zu was wir imstande sind, wenn wir einigermaßen komplett sind. Das wird sich ja noch weiter fortsetzen", sagte Watzke in einem Sky-Interview.

Er erwarte von seinem Team, "dass wir couragiert auftreten, dass wir selbstbewusst auftreten". BVB-Trainer Marco Rose habe sich nicht nur nach dem Sieg der Dortmunder in Wolfsburg kämpferisch gezeigt. "Ich erlebe ihn jeden Tag kämpferisch. Und das ist ja auch so, die sollen ruhig mal kommen", sagte der Geschäftsführer mit einem Gruß an die Bayern vor dem Klassiker.

Fußball laut Watzke von Populisten attackiert 

Er hätte sich bei so einem Spitzenspiel gefreut, wenn 67.000 Zuschauer ins Stadion gekonnt hätten. "Aber man muss auch fairerweise sagen, wir müssen jetzt auch einen Tribut zollen für die Pandemiesituation, die wir haben. Davon können wir uns auch nicht komplett abkoppeln", betonte Watzke. "Ich würde mir nur wünschen, der Fußball wäre weniger von Populisten attackiert, sondern einfach sachlich und vernünftig. Weil es ist auch klar, dass die Bundesliga bisher überhaupt keine Pandemietreiber war."

Am Samstag werde es "natürlich dazu kommen, dass wir mit deutlich weniger Zuschauern spielen. Das kann man glaube ich schon mal sagen. Und das nimmt so ein ganz klein bisschen so dieses ganz besondere Feeling", sagte der 62-Jährige.

BVB storniert Ticketverkauf 

Laut eines Berichts des "Kölner-Stadt-Anzeigers" soll das Kabinett bei seiner Sitzung am Mittwoch beschließen, dass die Auslastung bei Großveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen maximal ein Drittel der Kapazität betragen soll. Dies würde für das Dortmunder Stadion mit sonst 81.365 Zuschauern eine Auslastung mit rund 27.000 Zuschauern bedeuten.

Daher hat der Klub am Mittwoch bekanntgegeben, den Ticketvorverkauf für das Spiel zu stornieren und nach einer Entscheidung der Politik gegebenenfalls neu zu starten. "Alle auf Basis der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen für das Bundesliga-Topspiel zur Verfügung stehenden 67.000 Karten waren bereits vor einigen Tagen verkauft worden", heißt es in der Mittelung. Und weiter: "Fans, die bereits Tickets erworben hatten, erhalten ihr Geld zurück."

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