HomeSportFußball

DFB-Pokal Halbfinale: Lewandowski schießt Bayern ins Pokalfinale


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextTausende Russen fliehen nach KasachstanSymbolbild für einen TextDeutsche haben weniger Lust zu arbeitenSymbolbild für einen TextMädchen tot nach Vergewaltigung: ProzessSymbolbild für einen TextWindrad-Flügel steckt unter Brücke festSymbolbild für einen TextCockpit weg: Mick Schumacher zittertSymbolbild für ein VideoBauern fangen sieben Meter lange PythonSymbolbild für einen TextGepard beißt deutschen Schüler in KopfSymbolbild für einen TextAndre Agassis Ex-Frau über Steffi GrafSymbolbild für einen TextAngeblicher Gärtner verlangt 84.770 EuroSymbolbild für einen TextMelanie Müller bricht Auftritt abSymbolbild für einen TextCorona-Zahlen steigen in München rasantSymbolbild für einen Watson TeaserRTL-Star äußert sich nach TV-DemütigungSymbolbild für einen TextDampflok bis ICE – Faszination Eisenbahn

Lewandowski schießt Bayern ins Pokalfinale

Von dpa
Aktualisiert am 10.06.2020Lesedauer: 3 Min.
Robert Lewandowski (l) feiert mit seinen Mannschaftskollegen sein Tor zum 2:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt.
Robert Lewandowski (l) feiert mit seinen Mannschaftskollegen sein Tor zum 2:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt. (Quelle: Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

München (dpa) - Der Geisterspiel-Express des FC Bayern München ist auf dem Weg ins DFB-Pokalfinale beinahe gegen Eintracht Frankfurt entgleist. Der Rekordsieger und Titelverteidiger mühte sich im Halbfinale dank Torjäger Robert Lewandowski zu einem 2:1 (1:1) gegen Eintracht Frankfurt.

Das Siegtor des Polen in der 74. Minute wurde allerdings erst nach Videobeweis anerkannt. Zuvor hatte das Schiedsrichtergespann um Marco Fritz auf Abseits entschieden.

Ivan Perisic hatte die Bayern mit einem Flugkopfball erstmals in Führung gebracht (14.). Vor der Pause waren die Hessen in der leeren Allianz Arena noch weit entfernt von einem Überraschungscoup wie beim Endspiel-Triumph 2018. Doch nach dem 1:1 des eingewechselten Danny da Costa (69.) schien kurzfristig alles möglich.

"Wir haben uns oftmals falsch entschieden oder den Abschluss nicht konsequent vollzogen. Wir hätten zur Halbzeit 3:0, 4:0 führen müssen. Die Torchancen waren reichlich vorhanden", sagte Thomas Müller und fügte hinzu: "Am Ende war der Verschleiß zu spüren. Frankfurt hat uns mit der forscheren Spielweise in der zweiten Halbzeit vor mehr Probleme gestellt, als uns lieb war." Bayern-Trainer Hansi Flick sprach von "einem Pokalfight" in der zweiten Halbzeit. "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Man hat gemerkt, dass bei meiner Mannschaft die Müdigkeit kam. Wir sind im Finale, das wollten wir so."

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Hieroglyphen in der Grabkammer Ramses V. aus dem 12. Jahrhundert vor Christus in Luxor.
Eine Weltsensation

Die Bayern, die in der Bundesliga kurz vor der 30. Meisterschaft stehen, können nun gegen Leverkusen in Berlin den 20. Pokalsieg einfahren. Es könnte in der Summe das 13. Double in der Münchner Vereinshistorie herausspringen. "Mit Leverkusen ist ein Gegner auf dem Platz, der große Fähigkeiten hat. Aber wir haben am Wochenende eine Duftmarke gezeigt. Das wollen wir in Berlin auch wieder zeigen", sagte Müller.

Die Frankfurter waren dagegen enttäuscht. "Es ist extrem bitter. Das zweite Gegentor war zu einfach. Das war ein kleiner Nackenschlag. Aber wir haben einen guten Fight geliefert. Die Chance war da. Wir haben eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt. Es ist schade, dass wir es nicht geschafft haben", sagte Sebastian Rode.

Beim sechsten Sieg im sechsten Pflichtspiel nach der Corona-Pause setzte das Bayern-Ensemble von Trainer Hansi Flick die Frankfurter Defensive anfangs unter Dauerstress. Die Münchner bestachen mit Spielfreude, Ballsicherheit und Laufstärke. Torchancen waren die logische Folge. Der kurzfristige Ausfall von Nationalstürmer Serge Gnabry fiel kaum ins Gewicht, zumal Ersatzmann Perisic sich glänzend einfügte. Und das nicht nur beim Flugkopfball nach einer Flanke von Thomas Müller. Mit seinem ersten Pokaltor empfahl sich der von Inter Mailand ausgeliehene Kroate für eine dauerhafte Verpflichtung.

Die Bayern konnten Nationalspieler Gnabry locker ersetzen - bei der Eintracht dagegen wog der Ausfall des gesperrten Filip Kostic schwer. Ohne den schnellen Flügelstürmer fehlte den Hessen Wucht nach vorne.

Beim raschen Wiedersehen 18 Tage nach dem klaren 5:2 der Bayern im Kampf um Bundesligapunkte kamen die Frankfurter kaum zu gefährlichen Angriffen. Ausnahme war eine Einzelaktion von Mijat Gacinovic (26.). Die Bayern hätten schon zur Pause durch Müller (6.), dessen Kopfball auf der Linie geklärt wurde, einer vergebenen Großchance von Kingsley Coman (25.) und Robert Lewandowski höher führen müssen. Den Schuss des Torjägers parierte Frankfurts Nationaltorhüter Kevin Trapp (31.).

Ergebnistechnisch blieb das Spiel offen. Die Münchner liefen erstmals im neuen rot-weißen Heimtrikot auf, reduzierten aber nach der Pause die zuvor hohe Drehzahl. Die Frankfurter Cup-Spezialisten setzten vor einem Millionen-Publikum an den TV-Schirmen auf ihrer Spielkleidung mit dem Schriftzug "#blacklivesmatter" (Schwarze Leben zählen) ein Zeichen gegen Rassismus. Auch offensiv zeigten sie sich nun mehr.

"Mehr, mehr", schrie Bayerns Abwehrchef David Alaba nach 65 Minuten gut hörbar durch die leere Arena. Seine Kollegen erhörten ihn nicht. Sie waren in einen gemütlichen Trott verfallen - ohne Gier nach der Vorentscheidung. Eintracht-Coach Adi Hütter wechselte Daichi Kamada und da Costa ein. Nur drei Minuten später war Kamada Vorbereiter des 1:1 von da Costa. Ins Wanken gerieten die Bayern aber nur kurz. Der vermeintlich im Abseits agierende Alphonso Davies legte im Strafraum den Ball quer. Thomas Müller stocherte den Ball zu Lewandowski, der abstaubte.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Noah Platschko
Von Noah Platschko, London
  • Noah Platschko
Von Noah Platschko, London
Danny da CostaEintracht FrankfurtFC Bayern MünchenHansi FlickRobert LewandowskiSerge GnabryThomas Müller
Fußball - Deutschland


t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website