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Sportler auf der Flucht: "Die Explosionen haben uns geweckt"

  • David Digili
Von Andreas Becker, David Digili

Aktualisiert am 25.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Das Team von Schachtjor Donezk: Allein hier spielen zwölf Brasilianer.
Das Team von Schachtjor Donezk: Allein hier spielen zwölf Brasilianer. (Quelle: Ukrinform/imago-images-bilder)
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Der Ukraine-Krieg hat auch große Auswirkungen auf den Sport. Mehrere ausländische Fußballprofis wollen ausreisen, können es momentan aber nicht. Die Sorge unter ihnen wächst.

Die Welt blickt gebannt Richtung Ukraine. Der Krieg Russlands sorgt für großes Leid in der ukrainischen Bevölkerung und für Entsetzen weltweit.

Direkt betroffen ist auch der Sport, gerade die ausländischen Fußballprofis in der Ukraine machen sich Sorgen und wollen so schnell es geht ausreisen. Eine Gruppe brasilianischer Spieler meldete sich in einem dramatischen Statement bei Instagram zu Wort und bat um Hilfe.

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"Wir bitten die brasilianische Regierung um Unterstützung", sagte der Brasilianer Marlon Santos, der bei Shakhtar Donezk spielt, in einem Video. Darin war er – offensichtlich in einem Hotel – mit anderen Spielern, Frauen und teilweise Kindern zu sehen. "Wegen des Treibstoffmangels, der geschlossenen Grenze und des geschlossenen Luftraums können wir nicht ausreisen", ließ er wissen. Eine der Frauen sagte, sie wüssten nicht, ob sie genügend Essen haben würden.

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Schon lange nicht mehr in der Heimat

Mehr als 30 brasilianische Spieler stehen bei ukrainischen Erstliga-Klubs unter Vertrag, allein zwölf bei Shakhtar Donezk. Klubs wie der Serienmeister spielen bereits seit mehreren Jahren nicht mehr in ihrer Heimat in den prorussischen Separatistengebieten der Ostukraine. Spieler und Trainer von Shakhtar leben und trainieren in der Hauptstadt Kiew.

Und dort sitzen sie nun in einem Hotel fest, wie verschiedene Medien berichten. Donezks italienischer Trainer Roberto De Zerbi erklärte der Nachrichtenagentur Italpress am Telefon: "Die italienische Botschaft hatte uns angehalten, zu gehen, aber ich als Mann des Sports konnte dem Klub und dem Fußball nicht den Rücken kehren."

Von Explosionen geweckt

"Es ist ein schlimmer Tag", erzählte der 42-Jährige und schilderte weiter: "Heute Nacht haben uns die Explosionen aufgeweckt." De Zerbi glaube zumindest derzeit nicht, dass er in Gefahr sei. Das könnte sich allerdings jederzeit ändern.

Aufgrund des Krieges hat der ukrainische Verband den Spielbetrieb der ersten Liga inzwischen ausgesetzt. Eigentlich sollten die Partien in der Premier Liga am 25. Februar mit dem ersten Spieltag nach der Winterpause wieder beginnen.

Doch nicht nur der Fußball ist betroffen. Auch andere Sportler zeigen sich besorgt.

So reagieren andere betroffene Sportler auf die Lage in der Ukraine:

Fedor Smolov (Stürmer Dynamo Moskau, russischer Nationalspieler, bei Instagram): "Nein zum Krieg."

Andriy Shevchenko (Ex-Nationalspieler und -Trainer Ukraine, früher u.a. AC Mailand, FC Chelsea, bei Instagram): "Mein Volk und meine Familie werden angegriffen. Die Ukraine und ihre Bevölkerung wollen Frieden und territoriale Integrität. Ich bitte Sie, unser Land zu unterstützen und die russische Regierung aufzufordern, ihre Aggression und Verletzung des Völkerrechts zu stoppen. Wir wollen nur Frieden. Krieg ist nicht die Antwort."

Alexander Usyk (Ukrainischer Boxweltmeister im Schwergewicht, bei Instagram): "Liebe Landsleute, viele Medien haben berichtet, dass ich aus dem Land geflohen bin, aber nein, ich war auf einer Geschäftsreise und bin nun zurück. Ich bin wieder zu Hause. Wir müssen in diesen schwierigen Zeiten zusammenhalten. Nein zum Krieg."

Andriy Yarmolenko (Stürmer West Ham United, ukrainischer Nationalspieler, früher u.a. bei Borussia Dortmund, bei Instagram): "Ich rufe alle Ukrainer auf, sich zu vereinen, dem Land ihre Loyalität zu zeigen und unsere Armee zu unterstützen. Unsere Stärke sind Freiheit, das Recht zu wählen, Respekt und menschliche Werte. Unsere Wahl ist die europäische Ukraine. Wir sind eine starke Nation, wir sind auf unserem Land und die Wahrheit stützt uns!"

Georgiy Bushchan (Torwart Dynamo Kiew, ukrainischer Nationalspieler, bei Instagram): "Ich glaube an unser Land, unsere Armee und unser ukrainisches Volk! Jetzt müssen wir uns alle angesichts der größten Herausforderung in der modernen Geschichte der Ukraine zusammenschließen. Die Ukraine hat einen langen Weg zurückgelegt, um ihre Eigenstaatlichkeit zu erlangen, und niemand hat das Recht, sie zu leugnen."

Artem Fedetsky (Votrans Lusk, Ex-Nationalspieler Ukraine, früher u.a. bei Darmstadt 98, bei Instagram): "Freunde, Brüder, unsere Stärke liegt in der Einheit!!! Egal wer und wo lebt!!! Donbass, Luhansk, Uschhorod, Czernowitz, Tschernihiw, Odessa, wir sind ALLE Ukrainer!!! Niemand und nichts wird uns überwinden!!! Ich glaube an unseren Sieg, ich glaube an unsere Unabhängigkeit!!!!"

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Von Benjamin Zurmühl
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