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Top-Spiel: RB Leipzig und Borussia Dortmund im Kader-Check


Auf dieser Position ist RB besser als der BVB

Von Luis Reiß

03.03.2018Lesedauer: 3 Min.
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Leipzigs Bruma (l.) und Christian Pulisic ringen um den Ball: In der Hinrunde hatte der BVB das Nachsehen im brisanten Duell.
Leipzigs Bruma (l.) und Christian Pulisic ringen um den Ball: In der Hinrunde hatte der BVB das Nachsehen im brisanten Duell. (Quelle: Laci Perenyi/imago-images-bilder)
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Beim Duell mit Dortmund geht es auch um die Frage, ob Leipzig dem BVB langfristig als weiterer deutscher Top-Klub Konkurrenz machen kann. Sportlich fehlt nicht mehr viel.

Beim durchschnittlichen Marktwert der Spieler liegen Borussia Dortmund und RB Leipzig fast auf Augenhöhe (13,02 Mio – 12,73 Mio. Euro). In der Tabelle liegt der BVB aktuell mit drei Punkten und vier Plätzen ebenfalls knapp vorne. Nur eine Momentaufnahme?

t-online.de macht den großen Kader-Check zwischen den beiden potenziellen Bayern-Jägern.

Tor

In der Hinrunde stand BVB-Torwart Roman Bürki teilweise heftig in der Kritik. Die ist aufgrund starker Paraden verstummt. Zuletzt rettete er seinem Team mehrfach vor einem Punktverlust. An seinem verbesserten Standing ändert auch sein Patzer beim Europa-League-Spiel in Bergamo nichts. Leipzigs Keeper Peter Gulacsi ist konstanter und macht weniger Fehler, rettet seinem Team aber auch seltener einen Punkt. Zudem ist er mit dem Fuß nicht so stark wie Bürki.

Urteil: Beide Torhüter haben gehobenes Bundesliga-Niveau, sind aber keine Weltklasse-Keeper – Unentschieden.

Abwehr

Dortmund hat mit Lukas Piszczek, Marcel Schmelzer, Sokratis und Ömer Toprak auf dem Papier eine namhafte Abwehr, die aber nach einem ganzen starken Saisonstart häufig wackelte. Hoffnungsvolle Talente wie Zagadou oder Toljan sind noch keine Verstärkung. Für höchste internationale Ansprüche reicht die BVB-Defensive nicht mehr, wie das chancenlose Scheitern in der Champions League gezeigt hat. Auffällig ist die hohe Zahl von zugelassenen Torschüssen (107) und Gegentoren (30).

Bei RB Leipzig sticht vor allem Dayout Upamecano heraus. Der Franzose ist mit 19 Jahren sportlich längst der herausregende Spieler in der Defensive und eins der größten Innenverteidiger-Talente weltweit. Mit Marcel Halstenberg (verletzt) und Lukas Klostermann hat Leipzig zudem spannende Spieler für die Außenverteidiger-Positionen, die schon Nationalspieler beziehungsweise auf dem sicheren Weg dahin sind.

Doch insgesamt genügt das Niveau auch nicht höheren Ansprüchen – 33 Gegentore bei 104 zugelassenen Torschüssen. Zudem kommen die zuletzt müde wirkenden Leipziger häufig zu spät in den Zweikämpfen, benötigen so deutlich mehr Fouls und kassieren mehr Karten.

Urteil: Beide Defensivreihen bleiben hinter den Erwartungen zurück – der BVB liegt aber minimal vorne.

Mittelfeld

Die feineren Techniker hat auf dieser Positionen eigentlich der BVB: Mario Götze, Mo Dahoud, Gonzalo Castro, Shinji Kagawa. Dazu Stratege Julian Weigl. Die Passquote der Dortmunder ist mit 83,5 Prozent dementsprechend stark, auch haben die Dortmunder deutlich mehr Ballbesitz. Dafür werden zu selten Eins-gegen-eins-Situationen gewonnen (43 Prozent).

Leipzig ist hier deutlich besser (50 Prozent), gewann über die gesamte Saison verteilt 49 Dribblings mehr als der BVB. Das liegt vor allem an Spielertypen wie Naby Keita oder Kevin Kampl. Sie sind giftig gegen den Ball und können gleichzeitig mit einem schnellen Antritt mehrere Gegenspieler überwinden – eine Qualität, die dem zurzeit sehr statisch spielenden BVB in diesem Bereich des Spielfelds fehlt.

Urteil: Das Leipziger Mittelfeld wirkt in dieser Saison stabiler.

Angriff

Pierre-Emerick Aubameyang ist weg, doch Nachfolger Michy Batshuayi schon ebenso treffsicher. Dazu ist Marco Reus wieder fit, André Schürrle kommt nach Monaten endlich wieder in Form, Top-Talente wie Christian Pulisic und Jadon Sancho lauern auf ihre Chance. Kurz: Im Angriff ist der BVB noch Weltklasse. 49 Treffer aus 125 Schüssen auf das gegnerische Tor sind ebenso stark wie die Chancenverwertung von 18 Prozent.

Leipzig hingegen hatte hier Probleme. Zwar ist Timo Werner nach wie vor einer der interessantesten deutsche Stürmer. Doch als alleinige Spitze im 4-3-3 hat er Probleme, Sturmpartner wie Yussuf Poulsen oder Jean-Kevin Augustin steckten zwischenzeitlich in der Krise. Leipzig gab zwar mehr Torschüsse als der BVB ab (130), war aber deutlich seltener erfolgreich (37 Treffer). Ein Qualitätsdefizit.

Urteil: Ein ganz klarer Punkt für den BVB.

Fazit

Noch liegt der BVB vor allem wegen seiner Klasse im Angriff vorne. Doch Leipzig hat den Kader in den vergangenen Monaten in Rekordtempo verbessert und liegt im Mittelfeld schon auf Augenhöhe. Zudem birgt das RB-Team mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren noch mehr Entwicklungspotenzial. Durch die erste Europapokal-Saison und das wohl erneut gute Abschneiden in der Bundesliga steigen auch die Investitionsmöglichkeiten für den bisher von Sponsor Red Bull abhängigen Klub.

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BVBChristian PulisicMarcel SchmelzerPeter GulacsiRB LeipzigRoman Bürki
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