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Formel 1 in Großbritannien - Silverstone: Mercedes dominiert Training - Vettel Vierter

Formel 1 in Großbritannien  

Silverstone: Mercedes dominiert Training - Vettel Vierter

12.07.2019, 18:37 Uhr | dpa

Formel 1 in Großbritannien - Silverstone: Mercedes dominiert Training - Vettel Vierter. Kam beim Training in Silverstone am Freitag nicht über die viertschnellste Zeit hinaus.

Kam beim Training in Silverstone am Freitag nicht über die viertschnellste Zeit hinaus. Sebastian Vettel. Foto: Luca Bruno/AP. (Quelle: dpa)

Silverstone (dpa) - Sebastian Vettel droht im ohnehin schon sehr einseitigen Formel-1-Titelkampf mit dem Mercedes-Dauerrivalen Lewis Hamilton der nächste Rückschlag.

Im Training zum Großen Preis von Großbritannien kam der Ferrari-Star am Freitag nicht über Platz vier hinaus und darf sich im Rennen am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) wenig Hoffnungen auf seinen erlösenden ersten Saisonsieg machen. WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton wurde bei seinem Heimspiel 0,069 Sekunden hinter Teamkollege Valtteri Bottas aus Finnland Zweiter. Vettel hatte knapp eine halbe Sekunde Rückstand und musste sich auch Charles Leclerc aus Monaco im zweiten Ferrari geschlagen geben.

"Die Zeitentafel ist am Freitag noch nicht so wichtig, eher das Gefühl im Auto. Es war phasenweise okay, aber größtenteils sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen", sagte Vettel: "Jetzt müssen wir schauen, dass wir die richtigen Schritte unternehmen, damit es nach vorne geht." An den starken Mercedes dürfte aus Sicht des Ex-Champions aber kaum ein Weg vorbeiführen: "Insgesamt war der Speed bei ihnen schon da. Deshalb wird es schwer für uns."

Die Silberpfeile unterstrichen in Mittelengland ihre Rolle als große Favoriten. Schon von 2013 bis 2017 gab es für Mercedes fünf Siege nacheinander, beendet wurde die Serie erst im Vorjahr durch Vettel. Der Hesse landete 2018 vor Hamilton, der sich allerdings nach einem von ihm unverschuldeten Unfall in der Anfangsphase mühsam noch nach vorne kämpfen musste. "Es war in der Vergangenheit immer eine Strecke für uns", sagte Hamilton, der Historisches erreichen kann.

Rund 80 Kilometer von seiner Geburtsstadt Stevenage entfernt könnte der fünfmalige Weltmeister alleiniger Rekordsieger des Grand Prix werden. Vieles spricht im Home of British Motorsport für Hamiltons sechsten Erfolg. Er selbst hält sich jedoch vornehm zurück. "Wir sind uns bewusst, dass Red Bull und Ferrari Schritte nach vorne machen. Ich denke, dass es jetzt enger zwischen uns wird", sagte Hamilton.

Die Eindrücke der beiden Trainings deuten jedoch auf den nächsten Erfolg hin. Mercedes scheint seine Probleme von vor knapp zwei Wochen in Österreich im Griff zu haben. In Spielberg hatte die enorme Hitze mit Temperaturen von mehr als 30 Grad dazu geführt, dass die Kühlung der Motoren nicht richtig funktionierte. Erstmals in diesem Jahr gab es keinen Triumph für das Werksteam, stattdessen jubelte der Niederländer Max Verstappen im Red Bull. In England wird es deutlich kühler - perfekte Bedingungen für die bislang so dominanten Mercedes.

"Aktuell ist klar, dass wir nicht in der Favoritenrolle sind", sagte Vettel, gab im Fahrerlager vor dem Training aber auch an: "Ich bleibe insgesamt recht optimistisch." Der 32-Jährige aus Heppenheim steht jedenfalls unter enormem Druck, wenn er wirklich noch in diesem Jahr zum fünften Mal Weltmeister werden will. Satte 74 Punkte beträgt sein Rückstand auf den souveränen WM-Spitzenreiter Hamilton, der bereits sechsmal in dieser Saison gewinnen konnte. Vettels letzter Triumph datiert hingegen aus dem August 2018 in Belgien.

Bei seinen Übungsrunden hatte Vettel zwischenzeitlich ebenso einige Probleme wie Hamilton. Beide Mehrfach-Champions kamen in der zweiten Session zwischenzeitlich von der Strecke ab. Auch beim schnellen Bottas, der in 1:26,732 Minuten die Bestzeit setzte, lief nicht alles wie gewünscht. In der zweiten Session wurde vorsorglich eine Zündkerze gewechselt, deswegen musste der Skandinavier eine längere Zwangspause einlegen. Die Konkurrenz absolvierte in dieser Zeit längere Ausfahrten, um wichtige Daten für das Rennen zu sammeln. Es bestätigte sich vor dem Qualifying am Samstag aber trotzdem insgesamt der Eindruck, dass die Silberpfeile das beste Gesamtpaket haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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