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Louis Klamroth bei "hart aber fair": Plasbergs Nachfolger war ein Kinderstar


Der neue "hart aber fair"-Moderator war ein Kinderstar

Von Maria Bode

Aktualisiert am 18.08.2022Lesedauer: 3 Min.
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Louis Klamroth: Er übernimmt ab kommendem Jahr die Moderation von "hart aber fair".
Louis Klamroth: Er übernimmt ab kommendem Jahr die Moderation von "hart aber fair". (Quelle: IMAGO / Future Image)
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Mit ihm soll sich "hart aber fair" weiterentwickeln, er will das Format "in die Zukunft" führen. Scheint, als habe Louis Klamroth das Zeug dazu.


So haben sich Illner, Will, Maischberger & Co. verändert

Sandra Maischberger: Ihre Karriere startete die Moderatorin mit 21 Jahren bei Tele 5.
Sandra Maischberger: Seit September 2003 moderiert Sandra Maischberger die ARD-Talkshow "Menschen bei Maischberger".
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Louis Klamroth übernimmt ab kommendem Jahr "hart aber fair". Eine Übergabe, die Frank Plasberg offenbar leicht fällt. "Welch ein Glück für die Sendung, dass ein Kollege wie Louis Klamroth im Januar übernimmt. Ich bin jedenfalls montagabends weiter begeistert dabei – als Zuschauer", erklärt der 65-Jährige. Doch wer ist Louis Klamroth?

Der Moderator ist der Sohn von Schauspieler Peter Lohmeyer und Kameraassistentin Katrin Klamroth. Als Kind stand der heute 32-Jährige zunächst einige Male mit seinem Vater vor der Kamera. Besondere Bekanntheit erlangte er 2003 durch Sönke Wortmanns Film "Das Wunder von Bern". Darin spielte er die Hauptrolle des schüchternen Jungen Matthias Lubanski, zierte als dieser auch Kinoplakate.

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Für die Rolle wird er 2004 mit der Goldenen Kamera als bester Nachwuchsschauspieler und mit dem Jupiter Award als bester deutscher Newcomer ausgezeichnet. Preise soll es für Klamroth später weitere geben. Doch in anderen Bereichen. Von der Schauspielerei wendet er sich nach seiner Jugend ab. Er macht ein freiwilliges soziales Jahr in Guatemala und fliegt 2010 mit 19 Jahren für drei Monate nach Haiti, um bei den Aufbauarbeiten nach dem schlimmen Erdbeben zu helfen. Schließlich dann der Master in Politischer Ökonomie in London und diverse Praktika, etwa bei Günther Jauch.

Louis Klamroth und Peter Lohmeyer: Vater und Sohn 2003 in "Das Wunder von Bern".
Louis Klamroth und Peter Lohmeyer: Vater und Sohn 2003 in "Das Wunder von Bern". (Quelle: Courtesy Everett Collection/Imago)

Und dann sagt Klamroth in der "Stern"-Rubrik "Was macht eigentlich ...?", er würde es gerne mal mit einer politischen Talkshow versuchen, wenn er älter sei. So viel älter muss er gar nicht werden, denn es kommt eins zum anderen. "Ich habe mir gar nicht so viel dabei gedacht", erklärt er später der "Frankfurter Allgemeinen". Doch einige Produktionsfirmen wollen direkt mit ihm zusammenarbeiten.

"Habe mir gar nicht so viel dabei gedacht"

2016 startet er also mit "Klamroths Konter" bei ntv, damals als "jüngster Polit-TV-Talk-Moderator". Für die Talkshow erhält er 2018 den Deutschen Fernsehpreis. Im selben Jahr zählt das "Medium Magazin" Klamroth zu seinen "Top 30 unter 30".

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Im Mai 2021 dann einer seiner bisher größten Auftritte. Primetime im Privatfernsehen. Gemeinsam mit Ex-"Tagesschau"-Sprecherin Linda Zervakis interviewt er die beiden männlichen Kanzlerkandidaten in einem Liveformat auf ProSieben. Der "Tagesspiegel" merkt nach dem Scholz-Interview an: "Zervakis war nicht alleine. Louis Klamroth, bei n-tv im Polit-Talk gestählt, saß ihr zur Seite. Und das war auch gut so." Er sei "mehr der Mann fürs unangenehme Nachfragen".

"Das möchte ich noch eine ganze Weile weitermachen"

Im September 2021 folgt die "ProSieben-Bundestagswahl-Show", zu der die damalige Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und der heutige Kanzler Olaf Scholz geladen sind, nicht aber der Unionsspitzenkandidat Armin Laschet.

Klamroth hat eine Mission: "Ich kämpfe gegen Politikverdrossenheit an. Das tue ich, in dem ich versuche, gesellschaftsrelevante Inhalte und Debatten anders zu führen, als das bisher getan wurde", sagt er dem "Medium Magazin" 2018. Er betont auch, dass es ihm riesigen Spaß mache, "SpitzenpolitikerInnen vor der Kamera zur grillen". Dem fügt er an: "Das möchte ich noch eine ganze Weile weitermachen. Damit habe ich ja gerade erst angefangen. Aber die Medienwelt ist groß – da gibt es noch so einiges, was ich gerne ausprobieren möchte!" Im kommenden Jahr geht er mit seinem Start bei "hart aber fair" den nächsten Schritt.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • instagram.com: Profil von louisklamroth
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