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Die Neuheiten der IAA von A bis Z

Mario Hommen, SP-X

Aktualisiert am 14.09.2017Lesedauer: 11 Min.
Hyundai KONA 4
Mit dem Kona rundet Hyundai sein ohnehin schon gro├čes SUV-Angebot nach unten ab. (Quelle: Hersteller)
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Ein neuer Polo, ein neuer X3, ein neuer A8: Die IAA 2017 wird vor allem aus deutscher Sicht viele neue Modell-Highlights bieten. Doch auch andere europ├Ąische und asiatische Hersteller fahren gro├č auf.

Die kommende IAA (14. bis 24. September) ist nicht nur aus deutscher Sicht das Automessen-Highlight 2017. Trotz der Absagen von Fiat, Alfa, Nissan, Volvo oder Peugeot werden auch etliche europ├Ąische und asiatische Hersteller eine ganze Reihe automobiler Stars ins Frankfurter Scheinwerferlicht rollen. Ein ├ťberblick von A bis Z.


Die Neuheiten der IAA 2017 von A bis Z

Audi A8
BMW 2er Coup├ę
+13

Alpina

Wenn auch kein wirklich neues Auto, sorgt der Alpina D5 S zumindest l├Ąngsdynamisch f├╝r einen neuen H├Âhepunkt: Eine Kraftkur kitzelt aus dem Dreiliter-Biturbo-Sechszylinderdiesel des BMW 5er n├Ąmlich 285 kW/388 PS, was eine Sprintzeit von 4,4 Sekunden und eine H├Âchstgeschwindigkeit von 286 km/h erlaubt. Ab 88.000 Euro starten die Preise f├╝r den damit schnellsten Diesel der Welt.

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AMG

Auf der IAA wird Mercedes-Tochter AMG ihr langerwartetes Hypercar vorstellen. Der Supersportwagen mit Formel-1-Technik soll allerdings erst 2019 auf den Markt kommen. Als Antrieb dient dem bislang "Project One" getauften Boliden ein nur 1,6 Liter gro├čer V6-Motor, wie er auch in der Formel 1 genutzt wird. Dazu gesellen sich drei E-Motoren, die verschiedene Antriebskonfigurationen erlauben. Wenn alle Triebwerke volle Kraft geben, wird die Leistung ├╝ber 1000 PS liegen. Maximal 300 Einheiten des rund 2,5 bis 3 Millionen Euro teuren Supersportwagens sollen gebaut werden.

Audi

Die vierte Generation des Audi A8 ist eine Machtdemonstration deutscher Autobaukunst. So dringt das Flaggschiff der Ingolst├Ądter in neue Sph├Ąren autonomer Fahrk├╝nste vor: Bis 60 km/h kann die Oberklasse-Limousine vollautomatisch fahren und auf Knopfdruck selber einparken. Zudem gibt es ein 48-Volt-Bordnetz, ├╝ber 40 Assistenten, ein neues Hightech-Fahrwerk sowie ein Bedienkonzept mit vielen Displays und wenig Kn├Âpfen. Bei den Motoren bleibt der A8 weitgehend konventionell. Ein prestigereicher W12 wird wieder zu haben sein, aber auch ein Plug-in-Hybridantrieb mit 50 Kilometer rein elektrischer Reichweite.

Bentley

F├╝r die britische Luxusmarke ist der Continental GT das Volumenmodell. Seit 2003 ist der Zweit├╝rer im Programm. 2011 gab es eine intensive ├ťberarbeitung, die auch als zweite Generation bezeichnet wird. N├Ąchstes Jahr ist eine echte Neuauflage f├Ąllig, die sich erstmals auf der IAA zeigt. Unter anderem hat der GT gleich 200 Kilogramm abgespeckt, w├Ąhrend die Leistung der W12-Version auf 635 PS gestiegen ist, was eine Sprintzeit in unter vier Sekunden und maximal 330 km/h erlaubt. Zu den Innovationen geh├Âren reichlich neue Assistenzsysteme, riesige Displays im Innenraum und ein 48-Volt-Bordnetz. Dar├╝ber hinaus zeigt die VW-Tochter noch den Flying Spur V8 in einer sportlich akzentuierten Version namens "S Black Edition".

BMW

Angesichts des SUV-Booms d├╝rfte BMWs wichtigste IAA-Neuheit die dritte Generation des X3 sein. Diese kommt weitgehend konventionell vorgefahren, gibt sich allerdings schnittiger, leichter und aerodynamischer als bisher. Der Innenraum bietet viel Komfort, einen 10,2 Zoll gro├čen Touchscreen sowie einen von 550 auf 1600 Liter erweiterbaren Kofferraum.

X2

Das Motorenangebot umfasst Benziner und Diesel mit einem Leistungsspektrum von 184 bis 360 PS. Mit dem X2 erweitern die M├╝nchener die X-Familie zudem um eine Lifestyle-Variante des X1. Das Kompakt-SUV wird als Sports Activity Coup├ę bezeichnet, hat allerdings, das deuten erste Erlk├Ânigbilder an, keinen stark coup├ęhaft akzentuierten Dachverlauf wie X4 oder X6. Technisch d├╝rfte die neue Baureihe eng mit dem X1 verwandt sein. Dieser bietet Diesel und Benziner mit drei und vier Zylindern mit einem Leistungsspektrum von 100 kW/136 PS bis 170 kW/231 PS.

6er GT

Als weitere gro├če Modellneuheit wird der 6er GT gezeigt, bei dem es sich um den Nachfolger des 5er GT handelt. Auch als 6er bietet der GT viel Luxus und Platz innen, w├Ąhrend die Au├čenhaut mit coup├ęhafte Eleganz verspr├╝ht. Mit besonders sportlicher Aura f├Ąllt die seriennahe Studie des Roadsters Z4 ins Auge. Im Vergleich zu fr├╝heren Z4-Generationen fallen eine k├╝rzere Motorhaube und die schlankeren ├ťberh├Ąnge vorne und hinten auf, die den Fahrer n├Ąher ans Zentrum r├╝cken.

Hinter dem Cockpit erinnern langgezogene Hutzen an offene Rennwagen vergangener Jahre, w├Ąhrend die sogenannte Sharknose in der Front mit tiefliegenden Nieren den legend├Ąren Z8 zitiert. Weitere Premiere-Kandidaten der M├╝nchener sind ein 441 kW/600 PS starker M5, die exklusive Edition 40 Jahre vom 7er sowie das Facelift des Elektroautos i3, das zugleich die Einf├╝hrung der dynamisch akzentuierten Version i3s markiert.

Borgward

Bereits 2015 diente der wiedergegr├╝ndeten Marke Borgward die IAA als B├╝hne zur Pr├Ąsentation des ersten Serienmodells BX 7. Die chinesische Marke mit deutscher Historie will aber nicht nur SUV-Hersteller sein. Im September wird erstmalig ein flaches, coup├ęartiges, vermutlich sportliches und elektrisch angetriebenes Fahrzeug gezeigt.

Chery

Der chinesische Autohersteller Chery will in Europa Fu├č fassen. Das erste konkrete Statement dieser Expansionsgel├╝ste ist die Pr├Ąsentation einer seriennahen Kompakt-SUV-Studie auf der IAA. Der Hochbeiner soll mit emotionalem Design, Fahrspa├č und feinem Innenraum punkten. Das Konzept soll zugleich Vorbote einer ganzen Modellfamilie sein, die Chery f├╝r sein langfristig angelegtes Engagement in Europa plant.

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Citroen

W├Ąhrend die Schwestermarken Peugeot und DS der IAA fern bleiben, darf Citroen in Frankfurt einige Neuheiten pr├Ąsentieren. Dazu geh├Ârt das kleine SUV C3 Aircross als Nachfolger des Minivan C3 Picasso. Der Aircross setzt auf eine robust wirkende Au├čenoptik sowie einen ger├Ąumigen und variablen Innenraum. Das Leistungsspektrum der Drei- und Vierzylindermotoren reicht von 68 kW/93 PS bis 100 kW/136 PS. Marktstart ist im November zu Preisen ab 15.200 Euro. Als weitere Premiere zeigen die Franzosen den E-Mehari als Sondermodell "Styled by Courr├Ęges". Der 27.000 Euro teure Stromer zeichnet sich durch eine schwarze Au├čenoptik, einen wei├čen Innenraum und ein paar Extras wie ein schl├╝sselloses Zugangssystem aus.

Dacia

Die Renault-Tochter Dacia stellt die neue Duster-Generation vor. Optisch bleibt die Neuauflage dem Designstil des Vorg├Ąngers zwar treu, doch das neue Gesicht mit gro├čem Unterfahrschutz, moderner wirkenden Scheinwerfern und Sicken in der Motorhaube verspr├╝ht deutlich mehr Frische. Auch den gewachsenen Innenraum hat die rum├Ąnische Renault-Tochter modern umgestaltet. Mit technischen Details h├Ąlt sich der Hersteller bis zu Messestart zur├╝ck.

Ferrari

Mit dem Portofino zeigt Ferrari den Nachfolger des California T. Unter der Haube sitzt eine weiterentwickelte Version des 3,9 Liter gro├čen V8-Turbomotors, der nun 441 kW/600 PS leistet (29 kW/40 PS mehr als bisher) und den Portofino in 3,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 bringt. Die H├Âchstgeschwindigkeit liegt bei ├╝ber 320 km/h. Das Metallklappdach-Cabrio bekommt au├čerdem eine neue elektrische Servolenkung und ein besseres Infotainment-System mit 10,2 Zoll gro├čem Display.

Ford

Es wird gemunkelt, dass Ford in Frankfurt die neue Generation des Focus vorstellen wird. Vermutlich wird dieser sich bei Au├čenoptik und Innenraum am neuen Fiesta orientieren, der unter anderem mit einem besonders aufger├Ąumten Arbeitsplatz beeindruckt. Ein weiterer Premieren-Kandidat ist die geliftete Euro-Version des Mustangs. In den USA ist das ├╝berarbeitete Kultauto bereits zu haben, f├╝r Europa ist der Marktstart f├╝r Anfang 2018 angek├╝ndigt.

Honda

Der in Deutschland vor nicht ganz zwei Jahren in den Markt eingef├╝hrte Honda Jazz pr├Ąsentiert sich in Frankfurt optisch leicht ├╝berarbeitet. Au├čerdem wird das Angebot um eine neue st├Ąrkere Version erweitert. Das k├╝nftige Topmodell wird mit einem 96 kW/130 PS leistenden 1,5-Liter-Benziner in Kombination mit der Ausstattung Dynamic angeboten, die dank 16-Zoll-Alus, LED-Scheinwerfern, Seitenschwellern, Dachkantenspoiler und einer Frontspoilerlippe mit rotem Zierstreifen sportliches Flair vermittelt.

Hyundai

Wichtigste Neuheit bei Hyundai ist das kleine SUV Kona. Das neue Modell startet im November mit polarisierendem Design, gutem Platzangebot und optionalem Allradantrieb. Die Diesel- und Benzinmotoren leisten zwischen 85 kW/115 PS und 130 kW/177 PS. Die Preise f├╝r dem 4,17 Meter langen Koreaner d├╝rften bei rund 19.000 Euro starten. Au├čerdem stehen auf der IAA zwei neue i30-Varianten. Beim i30N handelt es sich um einen besonders dynamischen Ableger mit sportlicher Optik und bis zu 202 kW/275 PS Leistung. Im Fr├╝hjahr erg├Ąnzt der Fastback, eine Mischung aus Kombi und Coup├ę, die i30-Baureihe.

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Jaguar

Auch bei Jaguar ist man auf das SUV-Segment aufmerksam geworden. Nach dem F-Pace erweitern die Briten nun mit dem E-Pace ihr Angebot um einen kompakten Hochbeiner. Dieser bietet innen ein hochaufl├Âsendes Head-up-Display, vier 12-Volt-Ladeanschl├╝sse, f├╝nf USB-Buchsen und einen WLAN-Hotspot. Bei den Sicherheitssystemen gibt es Notbremsassistent, Verkehrszeichenerkennung und Abstandtempomat. Das Kofferraumvolumen betr├Ągt mindestens 577 Liter und l├Ąsst sich auf bis zu 1234 Liter erweitern. F├╝r den mindestens 35.000 Euro teuren E-Pace werden Benziner und Diesel mit 150 bis 300 PS zur Wahl stehen.

XF Sportbrake

Dar├╝ber hinaus gibt es auf der IAA ein Wiedersehen mit dem XF Sportbrake. In seiner Neuauflage kommt der Kombi der oberen Mittelklasse mit f├╝nf Zentimeter mehr Radstand und einen auf 1.700 Liter gewachsenen Kofferraum vorgefahren. Ebenfalls noch im Herbst erh├Ąltlich ist die XJ-Performance-Variante XJR575. Ein 5,0-Liter-V8-Kompressormotor leistet in der bislang st├Ąrksten Serien-Limousine der Briten 423 kW/575 PS. Der Preis liegt bei rund 144.000 Euro.

Kia

Den Ausbau seiner SUV-Palette setzt Kia auf der IAA nach unten fort. Mit dem Stonic bringen die Koreaner ein lediglich 15.790 Euro teures Modell f├╝r den Einsatz im Gro├čstadtdschungel auf den Markt. Der 4,20 Meter kurze Neuling bietet ein auff├Ąlliges Design und eine abwechslungsreiche Farbpalette. Mit seinem ├╝ber 350 Liter gro├čen Kofferraum ist der F├╝nft├╝rer zudem alltagstauglich.

Der Stonic l├Ąsst sich mit einem zeitgem├Ą├čen Infotainmentsystem, Kollisionsverhinderer oder LED-Scheinwerfern aufr├╝sten. Neben einem 110 PS starken Diesel stehen noch drei Benziner mit 84, 99 oder 120 PS zur Wahl. Die Verbr├Ąuche liegen zwischen 4,2 und 5,5 Liter. Au├čerdem zeigen die Koreaner eine noch namenlosen Studie, die Ausblick auf den kommenden CeeÔÇÖd geben d├╝rfte. Optisch liegt das IAA-Konzept zwischen der Instinct-Studie von Peugeot und dem Porsche Panamera Sport Turismo.

Mercedes-Benz

Ein besonderer H├Âhepunkt der IAA ist fraglos das Mercedes-Maybach Vision 6 Cabrio ÔÇô ein fast sechs Meter langer Sonnenf├Ąnger f├╝r zwei Superreiche. Das verschwenderisch gezeichnete Luxusmobil soll mit seinem 750 PS starken Elektroantrieb Selbstfahrer begeistern. Alternativ bietet der Stromer einen elektronischen Chauffeur in Form einer Autopilot-Funktion. Ebenfalls Messepremiere feiert die neue X-Klasse. Das rund 37.000 Euro teure Pick-up-Modell mit viel Technik vom Nissan Navara soll vor allem in Schwellenl├Ąndern um die Gunst der Kunden buhlen. Der ├╝ber 5,30 Meter lange Allradriese ist robust, gel├Ąndeg├Ąngig und vielseitig einsetzbar.

EQA

Au├čerdem wird der Stuttgarter Autobauer mit dem EQA ein batterieelektrisches Kompaktfahrzeug als Studie vorstellen. Der Stromer d├╝rfte zugleich Ausblick auf die neue A-Klasse geben, deren Neuauflage bereits f├╝r 2018 angek├╝ndigt wurde. Weitere IAA-Kandidaten sind das geliftete S-Klasse Coup├ę sowie die Serienversion des Brennstoffzellen-Modells GLC F-Cell, dessen Markteinf├╝hrung die Stuttgarter im vergangenen Jahr f├╝r 2017 offiziell verk├╝ndeten. Au├čerdem zeigt Mercedes von der V-Klasse die limitierte Version "Designo hyazinthrot metallic" sowie die optisch auf Sportlichkeit getrimmte Variante "Horizon Edition".

Mini

Die BMW-Tochter stellt als Messepremiere die rein elektrisch angetriebenen Studie Electric Concept vor. Der Stromer soll Ausblick auf eine f├╝r 2019 geplante Serienversion geben. ├ťber technische Daten des Antriebs und Gr├Â├če der Batterie gibt es noch keine Angaben. Die 250 Kilometer Reichweite des 2008 in Kleinserie gebauten Mini E d├╝rfte die Neuauflage allerdings ├╝berbieten.

Opel

Opel geh├Ârt mittlerweile offiziell zu PSA. Folgerichtig zeigen die R├╝sselsheimer auf ihrer Hausmesse mit dem Grandland X ein Modell auf Basis des Peugeot 3008. Im Vergleich zum Franzosen-SUV ist das Opel-Pendant mit 4,48 Meter um drei Zentimeter l├Ąnger. Diverse Charakterlinien verleihen dem Grandland X ein schickes und sportliches Erscheinungsbild. Unter anderem das Markenemblem im K├╝hlergrill und das LED-Doppelschwingen-Motiv in den Scheinwerfern sorgen f├╝r entsprechende Opel-Identit├Ąt.

Im Innenraum ist Platz f├╝r bis zu f├╝nf Personen. Der normal 514 Liter gro├če Kofferraum kann auf 1652 Liter erweitert werden. Die Basisversion mit 96 kW/130 PS starkem Benziner ist ab 23.700 Euro bereits bestellbar. Au├čerdem stehen bei Opel noch die neuen Insignia-Varianten Country Tourer und GSi. Letzterer tr├Ągt einen 2,0-Liter-Turbomotor unter der Haube, der 191 kW/260 PS leistet. Ebenfalls sportlich kommt der neue Corsa S daher, der f├╝r mindestens 18.400 Euro einen immerhin 110 kW/150 PS starken Benziner bietet.

Vivaro

Dar├╝ber hinaus stellt Opel den Vivaro in den beiden Nobelvarianten Tourer und Combi+ vor. W├Ąhrend der Tourer sich innen im Stile einer Business-Lounge pr├Ąsentiert und zum Beispiel dank drehbarer Fondsitze eine Vis-a-vis-Bestuhlung erlaubt, setzt der als Passagier- und Familien-Kleinbus konzipierte Combi+ auf behagliche Pkw-Atmosph├Ąre.

Porsche

In Frankfurt wird Porsche die dritte Generation des SUV-Modells Cayenne vorstellen. Trotz zahlreicher ├änderungen am Alu-Kleid folgt die Neuauflage der Linie des Vorg├Ąngers. Anfangs bietet Porsche nur zwei erstarkte Turbo-Benziner mit 250 kW/340 PS (plus 29 kW/40 PS) und 450 Newtonmeter sowie 324 kW/440 PS (plus 15 kW/20 PS) und 550 Newtonmeter.

Cayenne S

Der Cayenne S schafft es in unter f├╝nf Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Im Dezember ist bereits Marktstart f├╝r den mindestens 75.000 Euro teuren F├╝nf-Meter-Riesen. Deutlich teurer, n├Ąmlich 285.220 Euro, ist der ebenfalls anwesende 911 GT2 RS. Dank 515 kW/700 PS kann der ├ťber-Elfer den Standardsprint nach 2,8 Sekunden abhaken und 340 km/h schnell werden.

Renault

Mit breiten Backen und Diffusor ausger├╝stet wird Renault den M├ęgane in der Sportversion RS nach Frankfurt schicken. F├╝r dynamische Fahrleistungen d├╝rfte der 1,8-Liter-Turbo aus dem neuen Renault-Alpine sorgen, der vermutlich um 280 PS leisten wird. Dar├╝ber hinaus zeigen die Franzosen ihren in S├╝damerika bereits verf├╝gbaren Pick-up Alaskan in einer Europa-Version. Der Technik-Bruder des Nissan Navara soll bald schon in Deutschland an den Start gehen.

Seat

Die Spanier bauen ihre SUV-Palette weiter aus. Als Premiere stellt die VW-Tochter den unterhalb des Ateca angesiedelten Arona vor. Das City-SUV basiert auf der j├╝ngst vorgestellten Neuauflage des Ibiza.

Skoda

Nach dem Kodiaq l├Ąsst Skoda auf der IAA noch den kompakten Bruder Karoq vom Stapel laufen. Das neue SUV-Modell, ein enger Verwandter des Seat Ateca, wird Nachfolger des betagten Skoda Yeti. Der fast 4,40 Meter lange F├╝nft├╝rer wird mit konventionellen Diesel- und Benzinmotoren mit 115 bis 190 PS zu haben sein. Zum Marktstart wird es den Karoq zun├Ąchst in h├Âherwertigen Ausstattungen geben. Sp├Ąter folgt die vermutlich rund 21.000 Euro teure Basisversion.

Smart

F├╝r k├╝nftige Elektroautos hat Daimler die Submarke EQ ins Leben gerufen, unter der auch die Smart-Studie Vision EQ Fortwo firmiert. Dieser Zweisitzer f├Ąhrt nicht nur rein elektrisch, sondern auch autonom und kann zudem mit seiner Umwelt kommunizieren. Der Stadtfloh soll vor allem in eine smartere Carsharing-Zukunft weisen. Statt nach freien Fahrzeugen zu suchen, kann man das Auto einfach per Knopfdruck zu sich herbestellen, da das Auto den Weg zum Kunden ganz von selbst finden kann.

Subaru

Die f├╝nfte Generation des Subaru Impreza feiert auf der IAA in Frankfurt ihre Europapremiere. Auf den Markt kommen d├╝rfte der kompakte Allrader jedoch erst 2018. Beim Antrieb setzen die Japaner weiter auf die Kombination von serienm├Ą├čiger Allradtechnik und Boxerbenziner. In den USA und Japan, wo das Modell bereits zu haben ist, gibt es Benziner mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum und bis zu 110 kW/150 PS Leistung. Preise sind noch nicht bekannt, das aktuelle Modell startet bei 18.600 Euro.

Suzuki

Suzuki wird seine im Fr├╝hjahr 2017 eingef├╝hrte sechste Swift-Generation in naher Zukunft wieder in einer Sport-Version anbieten. Optisch ist das Sport-Styling von eher dezenter Natur. Interessant d├╝rfte die Frage nach dem Motor sein. Suzuki setzt mittlerweile auf Turboaggregate mit kleinem Hubraum. Vermutlich d├╝rfte der Sport einen 1,4-Liter-Turbobenziner mit mindestens 140 PS bekommen.

Toyota

Ebenfalls einen sportlichen Kleinwagen wird Toyota mit dem Yaris GRMN zeigen. 217 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment soll der Japaner aus seinem 1,8-Liter-Kompressormotor mobilisieren und dank der knapp ├╝ber 1,1 Tonnen Gewicht in 6,5 Sekunden den Standardsprint absolvieren sowie 230 km/h schnell werden. Nur 400 Exemplare des mindestens 30.000 Euro teuren Flitzers sind geplant. Au├čerdem d├╝rfte die n├Ąchste Generation des Land Cruisers auf der IAA deb├╝tieren.

TU M├╝nchen

Deutlich langsamer kommt in Frankfurt die TU M├╝nchen mit einem Elektro-Laster f├╝r afrikanische M├Ąrkte s├╝dlich der Sahara vorgefahren. Die "aCar" genannte Einfachkonstruktion ist modular aufgebaut, gel├Ąndetauglich und l├Ąsst sich mit Solarstrom laden. Optisch ├Ąhnelt das aCar einem Golf-Cart mit Ladefl├Ąche.

VW

Bei VW wachsen nicht nur die Modelle, sondern auch die SUV-Palette. So feiert der v├Âllig neue der T-Roc auf der IAA Weltpremiere. Der kompakte Hochbeiner auf Golf-Basis schlie├čt die k├╝nftige L├╝cke zwischen einem Polo-SUV (ab 2018) und dem Tiguan. Damit ist der T-Roc das entsprechende Pendant zum Audi Q2, mit dem er auch technisch eng verwandt ist. Im November 2017 wird der kleine SUV in Deutschland f├╝r rund 20.000 Euro auf den Markt kommen.

Polo

Eine weitere wichtige IAA-Neuheit ist der VW Polo. Die nunmehr sechste Generation der Kleinwagenbaureihe bietet ein Raumangebot, das fast dem Niveau der Kompaktklasse entspricht. Vorl├Ąufig wird es vier Benziner mit Leistung mit 48 kW/55 PS bis 110 kW/150 PS sowie zwei Diesel mit 59 kW/80 PS und 70 kW/95 PS geben. Eine Novit├Ąt ist der Erdgasmotor 1.0 TGI mit 66 kW/90 PS. Bereits serienm├Ą├čig bietet der Polo das Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion und Fu├čg├Ąngererkennung. Premiere feiert wohl auch der Polo GTI.

Golf Sportsvan

Au├čerdem zeigen die Wolfsburger den modellgepflegten Golf Sportsvan. Der h├Âherbauende Golf-Ableger erh├Ąlt rundum LED-Lichter, ein moderneres Infotainmentsystem, mehrere neue Assistenzsysteme sowie neue TSI-Motoren, von denen zwei ├╝ber Zylinderabschaltung verf├╝gen. Zu erwarten ist zudem die n├Ąchste Version der E-Autostudienreihe, mit denen VW zeigt, was ab 2019 mit elektrischem Antrieb kommen soll.

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