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Bußgeld im Ausland: So teuer sind Verkehrsverstöße im Urlaub


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Bußgeld im Ausland: So teuer sind Verkehrsverstöße im Urlaub

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 26.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Verkehrsverstöße: Wer mit dem Auto ins Ausland reist, informiert sich besser vorab über die Verkehrsregeln vor Ort und hält sich dran.Vergrößern des BildesVerkehrsverstöße: Wer mit dem Auto ins Ausland reist, informiert sich besser vorab über die Verkehrsregeln vor Ort und hält sich dran. (Quelle: Carsten Rehder/dpa-tmn-bilder)
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Urlaubszeit ist Reisezeit. So mancher startet mit dem Auto ins Ausland. Doch dabei halten sich alle besser penibel an die Verkehrsregeln, sonst wird's teuer. Vor allem beim Alkohol.

Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, informiert sich besser im Vorfeld genau über dort geltende Gesetze und hält sie penibel ein. Alkohol am Steuer etwa sanktionieren andere Länder teils deutlich schärfer als Deutschland.

Alkoholkonsum

Eine 0,0 Promille-Grenze gilt in Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Rumänien. Die gilt in Deutschland überwiegend nur für Anfänger in der Probezeit und alle bis 21 Jahre. In Polen liegt sie bei 0,2 und in den Niederlanden bei 0,3 Promille. Oft liegt sie wie in Deutschland (D) bei 0,5 Promille (mit Ausfallerscheinung in D bei 0,3 Promille).

Auch die Strafen dabei fallen hoch aus: In Großbritannien gebe es gar keine Obergrenze, ein Monatsverdienst könne in Dänemark fällig werden und in Polen bis zu 1.100 Euro. Teuer wird es auch in der Schweiz (ab 545 Euro), in Italien (ab 535 Euro) und in Kroatien (ab 405 Euro). Allerdings sind ab 0,5 Promille auch in Deutschland regelmäßig 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot fällig.

Tempoüberschreitung

Den Gasfuß lupfen Autofahrer auch fern der Heimat besser. Mit einer Strafe von mehr als 460 Euro muss rechnen, wer in Norwegen 20 km/h zu schnell ist. In Schweden kostet das über 235 Euro. In Deutschland werden laut ADAC bis 35 Euro fällig. Wer 50 km/h drüber ist, zahlt in Österreich bis zu 2.180, in Frankreich 1.500 und in Spanien ab 600 Euro. In der Schweiz kommt es auf den Monatsverdienst an. Mehr als 60 Tagessätze sind einzukalkulieren. In Deutschland: ab 240 Euro.

In Frankreich, Italien und Kroatien gelten für Fahranfänger zudem besondere Tempolimits. Auch Ausländer müssen sich dran halten.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
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