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Trump einigt sich mit Handyhersteller ZTE

Nach Sanktionen  

Trump einigt sich mit Handyhersteller ZTE

26.05.2018, 12:45 Uhr | mid/bt, AFP

Trump einigt sich mit Handyhersteller ZTE. ZTE: Donald Trump hat mit dem chinesischen Handyhersteller eine Einigung erzielt. (Quelle: dpa/Shan He)

ZTE: Donald Trump hat mit dem chinesischen Handyhersteller eine Einigung erzielt. (Quelle: Shan He/dpa)

Laut Donald Trump darf der chinesische Handyhersteller ZTE weiterarbeiten. Dazu muss er allerdings eine Strafe zahlen und andere Auflagen erfüllen. Die USA hatten ZTE wegen Handels mit dem Iran und Nordkorea sanktioniert. 

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Abgaben eine Einigung im Streit mit dem chinesischen Handyhersteller ZTE erzielt. Das Unternehmen könne weiterarbeiten, wenn es einer Strafzahlung von 1,3 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro) und umfassenden Sicherheitsgarantien zustimme. Das verkündete Trump am Freitagabend im Kurznachrichtendienst Twitter. ZTE soll demnach auch sein Management auswechseln und Teile aus den USA einkaufen.

Auch Angriff gegen Obama

Das chinesische Telekommunikationsunternehmen hatte gegen Iran- und Nordkorea-Sanktionen der USA verstoßen. Die US-Regierung verhängte daraufhin einen mehrjährigen Zulieferstopp, der das Unternehmen fast ruinierte: Im Mai teilte ZTE mit, es habe seinen Betrieb weitgehend einstellen müssen.

Das Unternehmen ist abhängig von elektronischen US-Komponenten. Außerdem werden die von dem Konzern produzierten Smartphones von US-Chips betrieben und sind mit dem Android-Betriebssystem ausgestattet.

In einem weiteren Tweet griff Trump seinen Vorgänger Barack Obama und die oppositionellen Demokarten scharf an. Sie hätten sich mit ihren "sogenannten Handelsabkommen" zum Gespött der ganzen Welt" gemacht.

Handelsstreit mit China

Die USA und China bemühen sich derzeit um eine Beilegung ihres Handelsstreits. Am Dienstag kündigte Peking an, dass die Importzölle auf Autos bereits ab 1. Juli kräftig gesenkt werden. Außerdem ist China bereit, mehr Waren aus den USA zu importieren. Peking bestritt allerdings, dass es bereits eine festgelegte Summe gebe, um die das riesige Außenhandelsdefizit der USA mit China sinken soll. Es betrug im vergangenen Jahr nach Angaben der US-Regierung gut 375 Milliarden Dollar.

Am ersten Juni-Wochenende wird US-Handelsminister Wilbur Ross in Peking erwartet. Chinas Vize-Premier Liu He war vergangene Woche zu Gesprächen in Washington gewesen. Nach den Verhandlungen in Washington hatten beide Seiten am Pfingstwochenende erklärt, sie verzichteten vorerst auf gegenseitige Strafzölle. Die Arbeit an einem Rahmenabkommen gehe weiter.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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