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Honig kann Herzinfarkt und Diabetes vorbeugen


Honig kann Herzinfarkt und Diabetes vorbeugen

Von Nicole Sagener

14.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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Bienenfreundliche Alternative: Um den heimischen Bestand vor Krankheiten zu schützen, sollte man seinen Honig nach Möglichkeit von regionalen Imkern im Pfandglas kaufen.
Süß und trotzdem gut für den Blutzucker: Honig hat offenbar einen positiven Einfluss auf Cholesterin. (Quelle: Artjazz/imago images)
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Bei Erkältung, Husten und Bauchschmerzen schwören viele auf Honig. Doch auch auf Blutzucker und Cholesterinwerte kann er sich positiv auswirken, zeigt eine neue Analyse.

Lindernd bei Magen-Darm-Leiden, Erkältung und Halsschmerzen, wirksam bei der Behandlung von Wunden: Honig werden etliche positive Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt. Und tatsächlich ist die gesundheitsfördernde Wirkung des Lebensmittels, das wertvolle Inhaltsstoffe wie etwa Vitamin C, Antioxidantien, Magnesium und Eisen enthält, inzwischen in vielen Bereichen belegt.

So empfahl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2001 Honig als eine mögliche Behandlung für Kinder ab einem Jahr, die an einer Erkrankung der oberen Atemwege leiden. Ein auf besondere Art verarbeiteter Medizinhonig, der sogenannte Medihoney, wird inzwischen in zahlreichen Kliniken für die Wundheilung verwendet, weil er helfen soll, totes Gewebe schneller abzustoßen.

Doch auch der Cholesterinspiegel sowie der Blutzucker können offenbar von Honiggenuss profitieren. Das zeigt eine neue Analyse aus Kanada, die die Ergebnisse von 18 Studien mit insgesamt 1.105 Teilnehmern ausgewertet hat.

Schutz vor Arterienverkalkung und Diabetes

Die im Fachblatt "Nutrition Reviews" erschienene Untersuchung wertete aus, welchen Einfluss der regelmäßige Verzehr von Honig unter anderem auf Blutzucker, Blutdruck, Harnsäurewerte, Entzündungsmarker und eine Adipositas-Erkrankung hat. Die Erkenntnis: Schon eine über acht Wochen eingenommene tägliche Menge von 40 Gramm Honig wirkte sich in mehrfacher Hinsicht positiv aus.

Wie die Studienautoren aus Toronto berichten, führte die Einnahme unter anderem zu einer relevanten Senkung des Blutzuckerwerts im nüchternen Zustand (Nüchternglukose). Auch sank durch den Honigverzehr die Konzentration des Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C), das wegen seiner Arterienverkalkung begünstigenden Eigenschaften als "böses Cholesterin" bezeichnet wird. Gleiches gilt für die Gesamtcholesterin-Konzentration.

Das HDL (High-Density-Lipoprotein-Cholesterin) hingegen stieg signifikant – ein Vorteil, denn HDL ist für den Transport von überschüssigem Cholesterin zuständig und verhindert, dass sich die Blutgefäße durch Cholesterinablagerungen gefährlich verengen. Ein hoher Wert ist somit erwünscht, zu wenig HDL kann Herzinfarkt und Arteriosklerose begünstigen.

Als Teil des täglichen Speiseplans kann Honig also dazu beitragen, Erkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Diabetes vorzubeugen.

Die Sorte des Honigs ist entscheidend

Die Egebisse der Analyse zeigen aber auch, dass nicht jeder Honig diese wünschenswerten Effekte hat. Die Erkenntnis zu den Honigsorten: Insbesondere bei Kleehonig und sogenanntem Rohhonig zeigte sich eine Verbesserung der Nüchternblutzuckerwerte. Robinien- und Kleehonig senkten das LDL-Cholesterin sowie das Gesamtcholesterin.

"Honig, insbesondere Robinien-, Klee- und unverarbeiteter Rohhonig, kann die Blutzuckerkontrolle und die Lipidwerte verbessern, wenn er im Rahmen einer gesunden Ernährung konsumiert wird", fassen die beteiligten Forscher ihre Erkenntnisse zusammen. Sie weisen jedoch darauf hin, dass weitere Untersuchungen nötig seien, die insbesondere die Herkunft der Blüten, aus dem der Honig gewonnen wird sowie dessen Verarbeitung genauer untersuchen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Nutrition Reviews: "Effect of honey on cardiometabolic risk factors: a systematic review and meta-analysis"
  • hno-aerzte-im-netz.de: "Halsschmerzen – was hilft?" Online-Information des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. (Stand: Aufgerufen am 13. Dezember 2022)
  • gesundheitsinformation.de: "Erkältung". Online-Information des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). (Stand: Aufgerufen am 13. Dezember 2022)
  • Cordis Forschungsergebnisse der EU: "Honig effektiver als Antibiotika"
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