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Warnung: Besonders hohe Gefahr durch Zecken im Sommer

Deutsches Rotes Kreuz warnt  

Besonders hohe Gefahr durch Zecken in diesem Sommer

20.05.2020, 10:06 Uhr | dpa

Warnung: Besonders hohe Gefahr durch Zecken im Sommer. Zecke: Die Insekten können Krankheiten übertragen. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

Zecke: Die Insekten können Krankheiten übertragen. (Quelle: Patrick Pleul/dpa)

Das Wetter ist nahezu sommerlich und Spaziergänge und Ausflüge ins Freie werden nun häufiger. Wer in Feld, Wald und Wiese unterwegs ist, muss nun allerdings wieder mit Zecken rechnen.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat auf die besonders hohe Gefahr hingewiesen, die in diesem Sommer von Zecken ausgehe. Aufgrund des milden Winters gebe es mehr Zecken als in den Vorjahren, heißt es in einer Mitteilung. "Begonnen hat die Zeckensaison diesmal schon im März", sagte DRK-Bundesarzt Peter Sefrin. Er empfiehlt, das Laufen durch dichtes Unterholz und hohes Gras zu vermeiden und nach dem Aufenthalt im Freien Körper und Kleidung abzusuchen. Zecken können durch Stiche die Hirnentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Borreliose übertragen.

Neue Risikogebiete in Deutschland

Das DRK verwies außerdem auf die gestiegene Anzahl an FSME-Risikogebieten in Deutschland. Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte Anfang des Jahres bekanntgegeben, dass ein Stadt- und ein Landkreis in Sachsen sowie ein Landkreis in Thüringen zusätzlich als Risikogebiete eingestuft wurden. Insgesamt sind demnach nun 164 Kreise als FSME-Risikogebiete definiert – die meisten davon in Süddeutschland.

Die Einstufung als Risikogebiet basiert auf Erkrankungsdaten mehrerer Jahre. In diesen Regionen wird Menschen, die zum Beispiel in der Freizeit oder beruflich mit Zecken in Berührung kommen könnten, eine FSME-Impfung empfohlen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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