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Zahnpflege: Wie schädlich ist Zucker für Zähne?


Gesundheit
Wie schädlich ist Zucker für Zähne?

tze

Aktualisiert am 15.09.2010Lesedauer: 1 Min.
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Zahnpflege: Je mehr Zucker, desto größer die Kariesgefahr?Vergrößern des Bildes
Je mehr Zucker, desto größer die Kariesgefahr? (Quelle: imago)

Zucker gilt als größter Feind der Zähne. Folglich gilt, je mehr Zucker, desto mehr Karies? Die Annahme ist falsch, denn es kommt nicht auf die Menge an, sondern auf die Dauer und Art des Zuckerkonsums. Amerikanische Zahnmediziner haben im Magazin "Nutrition Today" fünf verbreitete Irrtümer über Zahnschäden aufgeklärt.

Zucker schadet nicht direkt

Streng genommen schadet nicht der Zucker selbst den Zähnen. Aggressiv wirkt vielmehr die Milchsäure, die entsteht, wenn Bakterien im Zahnbelag den Zucker verzehren. Die Säure lässt den pH-Wert in der Mundhöhle sinken und löst Mineralien aus dem Zahnschmelz. Dieser kann dann seine Funktion als Schutzmantel nicht mehr erfüllen.

Lieber eine Tafel Schokolade essen und dann Zähne putzen

Am schlimmsten ist es, wenn die Zähne ständig einem Zuckerbad ausgesetzt sind. Dann hat der Speichel keine Chance, die sich bildenden Säuren unschädlich zu machen und den Zahnschmelz wieder zu mineralisieren. Es ist also weniger schädlich, eine ganze Tafel Schokolade auf einmal zu essen und sich danach die Zähne zu putzen, als den ganzen Tag über Bonbons zu lutschen und Limonade oder vermeintlich gesunde Fruchtsäfte zu trinken. Das gilt generell für kohlehydratreiche Lebensmittel wie Süßigkeiten, Gebäck und Knabberzeug.

Kranke Zähne machen den ganzen Körper krank

Ein weiterer Irrtum ist, dass höchstens die Zähne leiden, wenn man sich nicht regelmäßig die Zähne putzt. Aber schädliche Bakterien, die sich im Mundraum vermehren, können sich durch die Blutbahn im gesamten Körper ausbreiten. Verschiedene Studien haben nachgewiesen, dass schlechte Mundhygiene vor allem das Herz krank machen kann. Parodontitis erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Lungenerkrankungen.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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